Matten Has (Lütt Matten de Haas) (Text)

Text: Theodor Storm

Lütt Matten, de Has´,
de maak sick een Spaß
he weer bi´t Studeern
dat Danzen to lehrn,
un danz ganz alleen
op de achtersten Been.

Keem Reinke de Voss
un dach: dat´s een Kost!
un seggt:“Lüttje Matten,
so flink op de Padden?
un danzst hier alleen
op dien achterste Been?

Kumm laat uns tosam!
Ik kann as de Daam!
De Krei, de speelt Fidel,
denn geit dat kandidel,
denn geit dat man scheun
op de achtersten Been!

Lütt Matten geev Poot,
de Voss beet em dood.
Un sett sick in´n Schatten,
verspies de lütt Matten.
De Krei, de kreeg een
vun de achtersten Been.

Matten Has ( in manchen norddeutschen Landstrichen auch „Lütt Matten de Haas“ genannt) ist ein bekanntes niederdeutsches Gedicht welches Klaus Groth im Dithmarscher Platt verfaßte.  Später gab es diverse Übertragungen in das Plattdeutsch anderer Landstriche.
Auch Vertonungen des Textes gibt es reichlich, so u.a. von Caroline Wichern, Fritz Bultmann und Hannes Wader.

Matten Has ( in manchen norddeutschen Landstrichen auch „Lütt Matten de Haas“ genannt) ist ein bekanntes niederdeutsches Gedicht welches Klaus Groth im Dithmarscher Platt verfaßte. Es wurde u.a. von Caroline Wichern, Fritz Bultmann und Hannes Wader vertont.
Die Fabel handelt von dem kleinen Hasen Matten, der Spaß am Tanzen hat. Allerdings in Ermangelung einer Tanzpartnerin tanzt er allein. Reineke Fuchs sieht das und bietet sich schlitzohrig als Partnerin an. In seiner grenzenlosen Leichtgläubigkeit und Naivität reicht Lütt Matten der kleine Hase, seinem Todfeind die Hand. In diesem Moment wird Matten vom Fuchs getötet und verspeist.

Kommentare sind geschlossen.