Witze DDR

Hier finden Sie thematisch geordnet Witze, Sprüche, Döntjes & Verteller aus Mecklenburg-Vorpommern zum Thema DDR:

Eine japanische Delegation ist eingeladen, die DDR zu besichtigen. Als der Besuch dem Ende entgegengeht, werden die Japaner gefragt, wie ihnen denn die DDR gefallen hat.
„Oh, sehr gut“, antworten die Japaner höflich.
„Und was hat Ihnen bei uns am besten gefallen?“
Antworten die Japaner: „Ihre Museen: Pergamon und Robotron.“

Parteiversammlung zu DDR-Zeiten in Ost-Berlin. Vorne auf der Rednertribüne: „Laber schwadronier laber … Fünfjahresplan … Rhabarberquark … Werktätige Massen … blafasel … Klassenkampf … “ Im Saal: …schnarch…
Eine halbe
Stunde später, der Redner blafaselt immer noch, kommt ein Saalordner mit ’nem Zettel in der Hand zum Rednerpult und reicht es dem Redner. Der liest, an die Massen gewandt: „Jenossinnen und Jenossen, die Russ’n sinn‘ uffm Mars jelandet.“ …Stille… Dann, von ganz hinten, eine Stimme: „Alle?“

Medizinstudenten bei der Prüfung. Vor jedem der Prüflinge steht ein Glas mit einem Gehirn; sie sollen jeweils die Gattung bestimmen.
Der erste Student bekommt ein recht kleines Gehirn. „Nicht viele Windungen, könnte von einer Katze sein.“, sagt der Student.
„Richtig“, freut sich der Professor.
Vor dem zweiten Studenten steht ein Glas mit einem noch kleineren Gehirn. „Wenig strukturiert … könnte von einer Maus sein.“ meint er.
„Gut“, sagt der Professor.
Der dritte Student bekam ein noch kleineres Gehirn, eigentlich nur ein Kringel. „Nur zwei Windungen, das könnte von einem Volkspolizisten sein“, vermutet der.
Der Professor: „Im Prinzip richtig, aber was sie für eine zweite Gehirnwindung halten, entstand durch den Mützenabdruck.“

Zwei Volkspolizisten haben sich für eine höhere Laufbahn beworben. Dazu müssen sie allerdings eine mündliche Prüfung bestehen. Nun sitzen sie zitternd vor dem Prüfungsraum.
Der erste wird hereingerufen. Ein paar Minuten später kommt er wieder heraus und sagt: „Du es war nur eine einzige Frage: Wie heißt unserer Staatsratsvorsitzender?“
Darauf sagt der andere Volkspolizist: „Auwei, und so was schweres wusstest Du?“
Antwort „Klar, der heißt Honecker!“
Der andere Volkspolizist kennt den nicht und sagt. „Wie war das?“
„HON – NEC – KER!“ buchstabiert der erste Volkspolizist.
„Momentchen, das schreibe ich mir unter meinen Schuh!“ sagt der andere Vopo und kritzelt „Honecker“ auf die Schuhsohle.
Kurze Zeit später bekommt der Volkspolizist diese Frage tatsächlich in der Prüfung gestellt. Grinsend schaut er versteckt auf seine Schuhsohle und verkündet stolz als Antwort:
„Salamander!“

Ein Spatz fliegt über die DDR. Er fliegt so, schaut nach unten und denkt:
“ Die DDR ist eigentlich ein schönes Land, überall ist der Wurm drin.“

Eines Tages klingelt bei Erich Honecker das Telefon. Seine noch senilere Mutter ist dran:
„Na mein Erich, was machst Du denn jetzt – bist Du noch Dachdecker?“
„Nein“ – antwortet Erich. „Ich bin jetzt STAATSRATSVORSITZENDER.“
Seine Mutter fragt: „STAATSRATSVORSITZENDER? Das hab‘ ich noch nie gehört. Was ist denn das?“
Erich nach Worten ringend: „Ach Mutti, das ist, äh…- na so etwas wie ein Kaiser.“
Die Mutti ganz entzückt: „Kaiser, das ist ja wunderschön! Wo bist denn Du Kaiser?“
Erich, stolz: „In der D D R!“
Darauf die Mutter, entsetzt:
„In der DDR? Da pass aber auf, dass Dir die Kommunisten nicht alles wegnehmen!“

Was ist der kleinste Bauernhof der DDR?
Antwort: Ein Volkspolizei-Wagen! Hinten der Hund, vorne die Bullen und in der Mitte das arme Schwein!

DDR – vor dem roten Rathaus in Berlin.
Ein Berliner Arbeiter lehnt sein total verrostetes Fahrrad an das Gebäude an.
Sofort erscheint ein hochdekorierter Wachoffizier und brüllt:
„Sind sie wahnsinnig? Wir erwarten jeden Moment eine sowjetische Delegation!“
Darauf der Arbeiter:
„Keene Angst, ick habs zwee mal anjeschlossn.

Fritzchen kommt aus dem Unterricht bei den Jungen Pionieren nach Hause. Manches hat er dort nicht verstanden und fragt seinen Vater: „Vater, was ist das, ein Genosse?“
Antwortet der Vater: „Das erkläre ich am besten an einem Beispiel. Du und ich, wir sind Genossen.“
Nach einigem Nachdenken die nächste Frage: „Und was ist denn meine Mama?“
Vater: „Deine Mama, das ist meine Gefährtin.“
Sofort kommt die nächste Frage: „Und das kleine Baby in der Wiege, was ist dann das?“
Vater: „Das ist ganz wichtig, das ist Deutschlands Zukunft.“
10 Minuten später fängt das Baby an zu schreien. Ruft Fritzchen seinem Vater zu:
„He Genosse, sag mal Deiner Gefährtin, Deutschlands Zukunft liegt in der Scheiße.“

Warum ist die Banane krumm?
Sie macht einen Bogen um die DDR.

Reagan, Breshnew und Honecker fliegen im Flugzeug über dem Dschungel. Das Flugzeug stürzt ab und sie werden von einer Horde Kannibalen gefangen genommen.
Der Häuptling: „Nennt mir euer Land woher ihr kommt und wenn wir es kennen dann landet ihr nicht im Kochtopf.“
Reagan: “ Ich komme aus den USA!“ Häuptling: „USA? Kennen wir nicht, ab in den Kochtopf!“
Breshnew: „Ich komme aus der UdSSR!!“ Häuptling: „UdSSR kennen wir nicht, ab in den Kochtopf!“
Honecker hat schon mit dem Leben abgeschlossen und sagt kleinlaut: „Ich komme aus der DDR!!!“
Darauf geht ein Jubelschrei durch den ganzen Stamm. Es wird eine wilde Party veranstaltet. Honecker fragt den Häuptling woher er denn die DDR kennt. Darauf der Häuptling: „Na da haben wir doch studiert.“

Ein Hase kommt in einen Gemüseladen und fragt: „Hattu Möhrn?“
Darauf der Verkäufer: „Neeee!“
Der Hase geht und kommt einen Tag später wieder. Dieselbe Frage: „Hattu Möhrn?“
Und der Verkäufer wieder: „Neeee! Und lass dich hier nicht noch einmal blicken, sonst hänge ich dich mit deinen Ohren auf!“
Der Hase geht und kommt einen Tag später wieder. Dasselbe Spiel: „Hattu Möhrn?“
Der Verkäufer packt den Hasen und hängt ihn direkt neben das Bild von Erich Honecker.
Der Hase dreht sich zu Honecker: „Hattu auch nach Möhrn gefracht?“

Eine Regierungsdelegation ist mit der Transsibirischen Eisenbahn unterwegs. Plötzlich hält der Zug. Die Genossen steigen aus und stellen fest: Die Schwellen der Gleise wurden gestohlen. Sie beratschlagen und überlegen.
Was würde LENIN machen?
Der würde sagen: „Komsomolzen vortreten, marsch in den Wald und Schwellen schlagen.“
Was würde STALIN sagen?
„Verantwortliche vortreten an die Wand!“ – und rat-dat-dat-dat-dat (alle werden erschossen).
Was würde Honecker sagen?
„Parteigenossen raustreten, an die Wagen treten und schütteln, damit die andern denken es geht weiter.“

Während einer Unterrichtsstunde bei der Ausbildung von Volkspolizisten…
Der Lehrer: „Wir sprechen heute über Abkürzungen, kann mir jemand von Ihnen sagen, was EPPS heißt?“
Keiner meldet sich zu Wort.
Der Lehrer: „Na ist doch ganz einfach, Ein Paar Polizeistiefel! Kann mir jetzt vielleicht einer sagen, was ZPPS heißt?
Wieder meldet sich keiner.
Nach einer Weile meint der Lehrer entnervt: „Ist doch sonnenklar, Zwei Paar Polizeistiefel. Aber jetzt möchte ich gern wissen, was FDJ heißt.“
In der letzten Reihe meldet sich einer ganz freudig: „Vier Paar Polizeistiefel?“

Im Sommer 1989 besuchten die Genossen aus der DDR ihre bulgarischen Brüder. Besorgt erkundigten sie sich nach dem Gesundheitszustand von Todor Shiwkow, dem bulgarischen Parteichef, um dann erschrocken zu fragen: „Und was macht ihr, wenn Shiwkow stirbt?“
Und genauso ernst kam die Frage zurück: „Und was macht IHR, wenn Honecker NICHT stirbt?“

Stehen auf der Autobahn zwei Männer und blockieren den Verkehr. Der eine rührt mit einer riesigen Kelle in einem großen Bottich voller Fäkalien. Der andere gießt immer mal wieder Wasser hinzu.
Nach einer Weile kommt ein Volkspolizist und stellt die beiden zur Rede: „Was machen sie da?“
Die Männer: „Wir rühren den Sozialismus an!“
Darauf der Vopo: „Aber wir haben doch bereits den Kommunismus!!“
Die Männer: „Oh, Wasser stopp!!“

Was bedeuten die Verkehrsschilder 80, 60, 30?
Auf einen Kilometer 80 Schlaglöcher, 60 cm breit, 30 cm tief.

Erich Honecker ruft Helmut Kohl an und fragt, ob er einen neuen Volvo bekommen könnte.
Darauf sagt Helmut scherzhaft: „OK, geht seinen sozialistischen Gang.“
Darauf meint Honecker ganz erschrocken: „Nein, Nein ich brauch ihn doch schon nächste Woche!“

Ein Mann kommt zur Volkspolizei und stellt den Antrag, seinen durch Unfall erblindeten Bruder in der Bundesrepublik zur Pflege besuchen zu dürfen.
Der Vopo lehnt das Ersuchen mit der Begründung ab, daß der Bruder im sozialistischen Gesundheitswesen doch viel besser gepflegt werden könne und er deshalb in die DDR kommen solle.
Darauf sagte der Mann „Entschuldigen Sie Genosse Wachtmeister, aber mein Bruder ist blind und nicht blöd“.

Ein Pfarrer ruft seine Gemeinde zu einer Beerdigung zusammen. Viele kommen und sehen sich das Absenken des Sarges an, um zu erfahren, wer denn nun gestorben sei. Plötzlich rutscht den Trägern das Seil aus der Hand. Der Sarg knallt in das Loch und der Deckel springt auf.
Sagt einer: „Da ist ja keiner drin!“
Darauf der Pfarrer: „Tja, keine Leute, keine Leute!“

Warum ist Erich Honecker gegen Ende seiner Regierungszeit nur noch mit dem Flugzeug geflogen, anstatt wie vorher, mit dem Zug zu fahren?
Auf Flughäfen sagt keiner: „ZURÜCKTRETEN BITTE …“

Einem DDR-Bewohner wird das Telefon entzogen. Er beschwert sich und fragt nach den Gründen.
„Sie haben den Staatssicherheitsdienst verleumdet.“
„Ich? Inwiefern?“
„Sie haben am Telefon wiederholt behauptet, er würde ihr Telefon abhören!“

Reagan, Breshnew und Honecker unterhalten ich über schnelle Autos:
Breshnew sagt: „Unser Wolga fährt 120 km/h!“
Darauf Reagan: „Mein Cadillac fährt 180 km/h!!“
Honecker darauf: „Das ist noch gar nichts. Wenn bei uns die Arbeitszeit um 16 Uhr zu Ende ist und die Leute fahren mit dem Trabi nach Hause, dann sind sie spätestens schon um 15:30 Uhr daheim!!!“

Ein DDR-Bürger kommt aufs Standesamt und möchte seinen Namen ändern lassen.
Der Standesbeamte fragt ihn: „Wie heißen Sie denn?“
„Erich Trottel!“
Standesbeamter: „Na, den Namen würde ich auch nicht wollen.“
„Eben! Wer will schon Erich heißen!“

Frage des Lehrers in der Schule: „Wie groß ist die Kommunistische Partei?“
Antwort von Fritzchen: „1.56 Meter!“
Fragt der Lehrer: „Fritzchen, wie kommst Du auf 1.56 Meter?“
„Nun,“ antwortet Fritzchen, „mein Vater ist 1.80 Meter groß und der sagt, ‚Mir steht die Partei bis zum Hals'“

Ein DDR-Bürger antwortet auf die Frage nach dem Unterschied zwischen Glück und Pech:
„Ein Glück, dass es den Sozialismus gibt. So ein Pech, dass wir ihn haben.“

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