Historische Kreidebrücke in Wiek auf Rügen soll zur Promenade werden

Wiek (nordPR) – Die Gemeinde Wiek auf der Insel Rügen plant die grundlegende Rekonstruktion und Erneuerung der Kreidebrücke im Hafen des Ostseeortes. Dabei soll das technische Denkmal zu einer „schwebenden Promenade“ umgebaut werden.
„Der Hafen in Wiek hat sich durch die Sanierungen der letzten Jahre zu einem touristischen Anziehungspunkt entwickelt. Als `Sahnehäubchen´ für die Gemeinde wird nun die Kreidebrücke hergerichtet“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe heute bei einem Ortstermin.
Die Brücke war 1914 ursprünglich gebaut als ein Umschlags- und Verladebauwerk für den Seetransport der im Tagebau Putgarten gewonnenen Kreide und befindet sich zwischen dem Nord- und Südhafen. Sie prägt mit einer Länge von etwa 130 Metern das gesamte Hafen- und Ortsbild. Aufgrund des ersten Weltkrieges ist sie trotz Fertigstellung nie in der beabsichtigten Weise in Betrieb genommen worden. Die Brücke soll nun mit einer Rampenanlage barrierefrei gebaut werden, damit sie für Besucher ohne fremde Hilfe nutzbar ist. Die begehbare Fläche wird mit Beleuchtung, Seitenschutz, Bänken und Papierkörben ausgestattet. „Die Brücke gehört zu den ersten Bauwerken im Ostseeraum, das aus reinem Stahlbeton besteht. Es gilt zu Recht als Einzeldenkmal. Nun werden wir das Wahrzeichen des Hafens und der Gemeinde wieder in neuem Glanz erstrahlen lassen“, betonte Glawe.
Die Gesamtinvestitionen in Höhe von knapp 2,3 Millionen Euro unterstützt das Wirtschaftsministerium aus Mitteln des „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ (ELER) mit rund 1,38 Millionen Euro sowie rund 184.000 Euro Landesmitteln. Darüber hinaus steuert das Innenministerium noch knapp 140.000 Mittel aus dem Kofinanzierungsfonds bei.

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Quelle: Pressemitteilung Nr. 386/13 – 16.12.2013 – WM – Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern

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