Schlager Radio übernimmt 2026 UKW-Kette von 80s80s in Mecklenburg-Vorpommern

Rostock (nordPR) – Das Berliner Schlager Radio wird ab April 2026 landesweit in Mecklenburg-Vorpommern auf zehn ehemaligen UKW-Frequenzen von 80s80s senden. Sie übernimmt damit nun vollständig die UKW-Kette von 80s80s, ehemals Antenne Mecklenburg-Vorpommern.
Der NDR, vor allem sein landesweites Programm NDR 1 Radio MV und die Ostseewelle, der mit Abstand erfolgreichste Sender im Nordosten, bekommen so einen neuen Mitbewerber im „klassischen“ UKW-Radio.

Das „Schlagerradio“ aus Berlin will dann ab 1. April 2026 mit einem neuen Sendeschema nur für Mecklenburg-Vorpommern landesweit die Hörer erreichen. Immerhin war ein Grund für den Frequenzzuschlag von Seiten der Landesmedienanstalt, dass sich „Schlagerradio“ verpflichtet, auch weitaus mehr als bis jetzt über Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft in MV zu berichten.
Man wolle durchaus, so „Schlagerradio“, auch ein „privates“ Gegengewicht zu den öffentlich-rechtlichen Sendern schaffen und so für mehr Vielfalt auf dem regionalen Radio-Markt in MV sorgen.
Sitz des neuen Schlagerradios Mecklenburg-Vorpommern soll übrigens Rostock sein.

Insider vermuten, dass die künftige neue Durchhörbarkeit von „Schlagerradio“ quer übers Bundesland deutlich mehr Hörer generieren kann als bisher.
Auch die musikalische Ausrichtung von Schlagerradio ist durchaus interessant: In der Hauptsache deutscher Schlager behutsam gemischt mit melodiöser deutschesprachiger Pop-Musik und für die ostdeutschen Sendegebiete gibt es natürlich auch musikalische DDR-Erinnerungen.

Hinzu kommt, dass die Einwohner in Mecklenburg-Vorpommern, betrachtet man die Altersstruktur, für deutschsprachige Musik wie Schlager durchaus empfänglich sein dürften.
Und nach dem geplanten Abschalten von NDR Schlager auf DAB+ ab 2027 macht es der NDR ohne Not den Mitbewerbern in diesem Segment auch im Nordosten noch deutlich extra leicht.
Auch die vielen Urlaubsgäste in Mecklenburg-Vorpommern, rein alterstechnisch durchaus dem Schlager und deutschem Pop zugeneigt, habe man offenbar im Blick.
Bleibt abzuwarten, wieviel am Ende tatsächlich umgesetzt wird bzw. umgesetzt werden kann. Allerdings, den meisten Hörern dürften am Ende tiefgehende Inhalte relative egal sein: Hauptsache sie hören ihre Lieblingsklänge – den deutschen Schlager!
(Ralf Rugia für den Mediendient nordPR)

UKW-Frequenzen „Schlagerradio“ ab 01.02.2026
• 98,3 MHz (Standort Waren / 200 W) und
• 105,8 MHz (Standort Hamberge / 100 kW)
UKW-Frequenzen „Schlagerradio“ ab 01.04.2026
• 88,7 MHz (Standort Wismar / 1 kW)
• 93,8 MHz (Standort Röbel / 3 kW)
• 100,8 MHz (Standort Rostock-Toitenwinkel / 130 kW)
• 101,3 MHz (Standort Schwerin / 100 kW)
• 103,8 MHz (Standort Helpterberg / 100 kW)
• 105,1 MHz (Standort Bergen/Garz / 50 kW)
• 105,4 MHz (Standort Heringsdorf / 10 kW)
• 107,7 MHz (Standort Güstrow / 1,3 kW)

(nach Presseinformationen der Landsmedenanstalt Mecklenburg-Vorpommen und von Schlageradio Berlin)

Eine honorarfreie Übernahme der Meldung ist jederzeit möglich bei Nennung der Quelle „nordPR“.


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