Tage des Exils & Festival für Verfemte Musik

Schwerin (nordPR) – Schicksale exilierter und einst verfemter Künstlerinnen und Künstler sichtbar zu machen, das ist ein Schwerpunkt des Programms „Tage des Exils Schwerin & Festival für Verfemte Musik”, das bis zum 14. November stattfindet.
Sie sind eine Initiative der Körber-Stiftung in Kooperation mit dem Mecklenburgischen Staatstheater und der Landeshauptstadt Schwerin. Konzerte, Führungen, Lesungen und Diskussionen an zentralen Orten der Schweriner Innenstadt laden dazu ein, miteinander über Verfolgung, Flucht und Exil in Vergangenheit und Gegenwart ins Gespräch zu kommen.

Zum Auftakt der Veranstaltungswoche erweckten im Theaterzelt am Küchengarten der Opernchor und die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin gemeinsam mit der Sopranistin Karen Leiber und dem Bariton Martin Gerke sowie der Schweriner Singakademie eindrucksvolle Exilkompositionen aus der Zeit des Nationalsozialismus zum Leben und erinnern an das Schicksal der verfolgten Künstlerinnen und Künstler. Unter der musikalischen Leitung von Aki Schmitt erklingen Werke von Kurt Weill, Hanns Eisler, Paul Ben-Haim, Erich W. Korngold sowie Ernst Toch.

Das Konservatorium Schwerin wird innerhalb seiner Reihe KON-Takte am Freitag, den 14. November 2025, um 19 Uhr im Brigitte Feldtmann Saal in der Puschkinstraße 6 das Abschlusskonzert des Festivals ausrichten. In einer exquisiten Auswahl erklingen u. a. Musikwerke von Hans Gál, Ruth Schonthal, Arnold Schönberg und Alexandre Tansman. Es musizieren das Duo Hinz-Lang (Violine und Klavier), Javad Foroutan (Violine), Anne Christin Möbius (Klavier), Lisa Hübner (Gesang) und das Klavierduo Haufe-Ahmels.
Passend zur Musik werden die Prorektorin der Hochschule für Musik und Theater Rostock Prof. Friederike Wißmann und der iranische Musikwissenschaftler und Musiker Javad Foroutan das Thema Exilkunst in einem begleitenden Gespräch auch im aktuellen Kontext besprechen. Der Eintritt für die Veranstaltung kostet 12,- €, ermäßigt 8,- €. Eine Kartenreservierung ist bei Frau Semlow per E-Mail unter dsemlow@schwerin.de möglich. Der Zugang zum Brigitte Feldtmann Saal ist barrierearm.

(Nach Presseinformationen der Körber-Stiftung, des Mecklenburgischen Staatstheaters und der Landeshauptstadt Schwerin.)

Eine honorarfreie Übernahme der Meldung ist jederzeit möglich bei Nennung der Quelle „nordPR“.


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