Schwerin (nordPR) – Nach den ersten beiden Events der Jazznacht im Januar und März schlägt die Schweriner Jazznacht in der Landesbibliothek MV Günther Uecker die nächsten Töne an. Die Events im April stehen im Zeichen besonderer Formationen und emotionaler Jubiläen.
Am Donnerstag, 23. April, 18 Uhr erinnert das Projekt „Affäre Bela.B“ in der Landesbibliothek an den verstorbenen Theo Jörgensmann, gefolgt vom Azolia Quartett, das Rilke-Gedichte zum 100. Todestag des Dichters vertont.
‘Bela B.‘ steht für Béla Bartók, dessen Musik Inspirationsquelle für das kammermusikalische Improvisations-Trio ist. Die Musikmachenden Nikolaus Neuser an der Trompete, Ernst Deuker am Kontrabass und der Klarinette und Martina Weidner an der Viola erinnern an Theo Jörgensmann.
Das internationale Quartett Azolia vertont mit Sensibilität und Ensemblegeist seit Jahren Lyrik, die bewegt, erschüttert und Hoffnung schenkt. Zum 100. Todesjahr des Dichters Rainer Maria Rilke im Jahr 2026 kleidet das Ensemble ausgewählte Rilke-Gedichte in kammermusikalisch feine, luftige und zugleich tief empfundene Musik. Der Schauspieler vom Mecklenburgischen Staatstheater, Jochen Fahr, liest die Texte, bevor sie von der Band AZOLIA gespielt und gesungen werden.
Am Freitag, 24. April, 20 Uhr gibt es einen Konzertabend mit dem Duo Behrendt und Kowalczyk in der HN Holding, Johannes-Stelling-Straße 19.
Der Hamburger Jazzbassist und Komponist Felix Behrendt studierte an der HMT Hamburg. Der gebürtiger Münchner ist ein gefragter Komponist für Film und Fernsehen. Konzertreisen führten ihn bereits nach China, Russland und Kolumbien sowie in zahlreiche europäische Länder. Für NDR Kultur komponierte er die Jazz-Symphonie „Cinephonie Noir“, die mit der NDR Bigband eingespielt wurde, u.a. die Titelmusik zu „Reschke Fernsehen“ in der ARD und die Titelmusik zu „Extra3“.
Bereits als Sechsjähriger spürte Pianist Tomasz Kowalczyk Musik in seinem Leben. Mit 14 Jahren begann er ein Jungstudium an der Universität der Künste in Berlin. Gemeinsam mit Felix Behrendt gründete er ein Projekt. Heute sind es zwei Klaviaturen, die Tomasz Kowalczyk virtuos beherrscht.
Am Sonnabend, 25. April, 19 Uhr markiert der Auftritt des Dieter Ilg Trios in der Schelfkirche, Puschkinstrasse 3, einen der künstlerischen Höhepunkte des Festivals.
Der international renommierte Kontrabassist und Komponist Dieter Ilg wirkte bereits an 25 Alben als Leader oder Co-Leader mit. „Motherland“ vereint sein langjähriges Trio mit aktuellen und individuellen Themen, persönlichen Hintergründen und feinsinnigem Tonmaterial zu einer genussvollen Melange.
Dieter Ilg sagt: „Es ist das erste Mal, dass wir keinen klassischen Komponisten als „Thema“ mit unserem Stil verschmelzen, sondern eine bunte Mischung aus meinen Lieblingsliedern, diversen Eigenkompositionen, Popsongs der 60er- und 70er-Jahre und persönlichen Reminiszenzen. Natürlich gewürzt mit einer Portion Humor, Eigensinn, Wildheit, Heimat und sturer, unermesslicher Zuneigung. „Motherland“ ist thematisch besonders meinem Ursprung, meiner Herkunft und Tradition, dem Schutz der Muttererde und dem Sich-Zuhause-Fühlen gewidmet.“
Am Sonntag, 26. April, 11.30 Uhr verbindet das Finale der Jazznacht musikalische Exzellenz mit gesellschaftlichem Austausch in der Musikschule Ataraxia, Arsenalstraße 8.
Das Jury Jazz Ensemble besteht aus Christoph Möckel am Saxophon, Constantin Krahmer am Piano, Friederike Wendorf an der Querflöte und Martina Weidner an der Viola. Gemeinsam mit Marianne Wöhrle-Braun bilden sie die Jury des „Förderpreis Jazz“. Alle Mitglieder leben mittlerweile wieder in Mecklenburg.
Am Montag, 27. April, 19 Uhr endet das Festival im Modehaus Kressmann, Mecklenburgstraße 19-23.
Die israelische Pianistin Hila Kulik gastiert dort mit ihrem Trio. Die Musikerin spielt mit einem kraftvollen Anschlag, subtiler Harmonik und einem spielerischen Gespür für dynamische Spannungsbögen. Das Trio wechselt zwischen lyrischer Feinheit und energiegeladenem Drive.
(Nach einer Presseinformation des Landestourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern)
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