Schwerin (nordPR) – Drei Monate war das „Einhorn“ von Maerten de Vos der Star der Sonderausstellung „Einhorn. Das Fabeltier in der Kunst“ im Barberini in Potsdam – jetzt ist das Bild zurück im Staatlichen Museum Schwerin.
Das Original des flämischen Künstlers hängt wieder an dem ihm zugedachten Platz im Oudrysaal, wo es seit der Wiedereröffnung des Museums von einer Reproduktion vertreten worden war. Das im Oudrysaal gehängte Quartett aus de Vos‘ Gemäldezyklus ist somit wieder vollständig.
Das Bild zeigt eine der weltweit wenigen Einzeldarstellungen des sagenumwobenen Fabeltiers. Das Einhorn galt als wildes Tier, das sich lieber töten als fangen ließ – eine Haltung, die seinerzeit auch den Fürsten gefiel. Als Johann Albrecht I., Herzog von Mecklenburg, sich 1572 eine Menagerie von lebensgroßen exotischen Tieren malen ließ, gehörte das Einhorn also selbstverständlich dazu. Maerten de Vos, einer der wichtigsten Maler seiner Zeit, arbeitete für hochrangige Kirchenfürsten und den europäischen Hochadel.
Das Staatliche Museum Schwerin gehört zu den Staatlichen Schlössern, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern. Was einst mit der Passion eines kunstsinnigen Herzogs begann, ist heute ein kulturelles Juwel. Unter den deutschen Museen genießt das Staatliche Museum Schwerin seit jeher einen hervorragenden Ruf für seine außergewöhnliche Sammlung niederländischer Malerei aus dem 17. Jahrhundert. Einzigartig im Bereich der Alten Meister sind außerdem die Tierbilder des französischen Malers Jean-Baptiste Oudry aus dem 18. Jahrhundert, von denen sich die weltweit größte Anzahl in Schwerin befindet. Neben der Malerei umfasst die Sammlung herausragende Werke des Kunsthandwerks, der Zeichnung und Druckgrafik sowie der Numismatik. Seit der Einweihung des Museumsbaus Ende des 19. Jahrhunderts wurde kontinuierlich weitergesammelt – mit einem Schwerpunkt auf der jeweiligen Kunst der Gegenwart. So lassen sich verschiedene Wege der Moderne bis heute gut ablesen. www.museum-schwerin.de
Nach der Wiedereröffnung ist der Eintritt in das Staatliche Museum Schwerin für vier Jahre frei.
(Nach einer Presseinformation des Staatlichen Museums Schwerin)
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