Greifswald/Eldena (nordPR) – Zwei Abende. Sechs Konzerte. Inmitten einer malerischen Kulisse. Das sind die Eldenaer Jazz Evenings. In diesem Jahr wird das Festival 45. Am Freitag geht’s los.
Wie es einst begann? Ein Schallplattenabend im Greifswalder Studentenklub „Kiste“ – er legte im Herbst 1980 den Grundstein. Ein Handvoll Studenten sinnierte über die kulturelle Tristesse in der Stadt. Und darüber, was man ihr entgegensetzen könnte. Ihre Idee: Mehr Jazz! In Form von Konzerten, Musikabenden, Vorträgen – und einem jährlichen Festival.
Das erste Juli-Wochenende liegt dabei ebenso fest in seiner Wurzel wie Ort und Name. Ursprünglich sollte es „Klosterjazz“ heißen. Für damalige Zeiten steckte da jedoch zu viel Kirche drin. „Der alsbald zugeteilte Kulturverantwortliche der Stadt köderte uns nach unseren Protesten dann mit dem ebenfalls unüblichen Anglizismus „Eldenaer Jazz Evenings“ – einem Titel, mit dem wir uns schnell anfreundeten“, erinnert sich Tilo Braune in der Broschüre „Das sanfte Jazzfestival von der Küste“.
Bis 1989 wurde das Festival von der studentischen „Arbeitsgemeinschaft Jazz“ getragen. 1990 übernahmen das Kulturamt der Stadt Greifswald und der Kunstverein ART 7 die Organisation.
Das Programm 2026:
Freitag, 3. Juli: Björn Lücker Berlin Ensemble | NuHussel Orchestra | Julian Maier-Hauff
Samstag, 4. Juli: Soundrise Quartet | SirBradley | Frederik Köster & NDR Bigband
Beide Konzertabende beginnen 19 Uhr. Einlass ist ab 18.15 Uhr. Tageskarten kosten im Vorverkauf zwischen 24 und 30 Euro, Festivalpass für beide Tage 49 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre haben freien Eintritt. Karten gibt es online. In der Greifswald-Information. Oder zu abweichenden Preisen an der Abendkasse.
Mehr Infos zum Festival unter: www.greifswald.de
(Nach einer Presseinformation des Landestourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern)
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