Neustrelitz (nordPR) – Einst als großer Erfolg an der New Yorker MET uraufgeführt, standen die „Königskinder“ lange im Schatten von Humperdincks „Hänsel und Gretel“. Am Landestheater  Neustrelitz – dem Ort, an dem der Komponist seine letzten Tage verbrachte – erfährt dieses „Märchen für Erwachsene“ nun eine bildgewaltige Neuinterpretation.
Die Geschichte um einen Königssohn und eine Gänsemagd, die vom Volk nicht als Herrscherpaar erkannt werden, stellt zeitlose Fragen nach Wahrheit, Schein und der menschlichen Sehnsucht nach Führung.
Die Inszenierung zeichnet sich durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Labor für darstellende Kunst und Digitalität aus. Regisseur Lars Scheibner erschafft gemeinsam mit Robert Pflanz (Bühne & Kostüme) und Dr. Marcus Doering (interaktives Licht) Räume, in denen Licht und Bewegung direkt mit der Musik der Neubrandenburger Philharmonie interagieren.
Unter der musikalischen Leitung von Kenichiro Kojima entfaltet sich so eine Klangwelt, die zwischen spätromantischer Opulenz und moderner Melancholie changiert.
Neben dem Opernchor der TOG und dem Solistenensemble wirkt ein Kinderchor mit, der in Kooperation mit Schulen aus Neubrandenburg entstanden ist. Gefördert wird die Produktion durch das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern.
Premiere war am 21.Februar.
Weitere Termine: 19.04.2026 (16 Uhr) und 03.05.2026 (16 Uhr)
(Nach einer Presseinformation des Landestheaters Neustrelitz)
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