Neubrandenburg (nordPR) – In der Aula der Regionalen Schule Ost „Am Lindetal“ kann man heute einen filmischen Ausflug in die DDR-Geschichte erleben. Ab 19.00 Uhr ist dort der DEFA – Film „Der Reserveheld“ aus dem jahre 1965 zu erleben. Eine Veranstaltung des Oststadtkinos Kino Latücht in Kooperation mit dem Oststadt e.V. .
In der ersten Hälfte der 60er Jahre – zwischen Mauerbau und Kahlschlag-Plenum – zeigte die DEFA, dass sie auch humorvolle Filme konnte.
n der ersten Hälfte der 60er Jahre feierte nicht nur Manfred Krug seine ersten großen Erfolge mit Unterhaltungsfilmen, zur gleichen Zeit wurde auch der Komiker Rolf Herricht für das Kino entdeckt. Wie kein anderer zeigte er die komische Variante des verschreckten, ängstlichen Kleinbürgers, der sich überall durchmogelt, nur manchmal aufbegehrt und eigentlich ein friedlicher, harmloser Geselle ist. „Dieser Schauspieler, klein, ungeschickt, eitel, schwierigen Situationen nicht gewachsen – letztlich einer wie wir – hatte eine unvergesslich reine Ausstrahlung, die die Menschen anrührte und ihm überwältigende Sympathie einbrachte“. (Erika Richter)
Die Handlung:
Der berühmte Filmschauspieler Horricht hat gerade geheiratet, aber die ersehnten Flitterwochen fallen aus. Er wird von zwei Polizisten zwangsvorgeführt, weil er den Einberufungsbefehl zur Reserve versehentlich verbrannt hat. Der Versuch, sich zu drücken, schlägt fehl. Die anderen Soldaten bewundern und verhätscheln den Star, nur Hauptmann Hottas, genannt Dynamit, behandelt alle gleich. Als Horrichts frisch angetraute Susanne zu Besuch in die Kaserne kommt, zeigt Hottas sich plötzlich von der netten Seite. Horricht wird eifersüchtig und liest ihm, als General verkleidet, die Leviten.
DEFA – Film „Der Reserveheld“
DDR 1965, Regie: Wolfgang Luderer, Länge: 79 Minuten, s/w
Premiere: 27.02.1965 in Sondershausen / Theater der Freundschaft
Darsteller: Rolf Herricht, Marita Böhme, Günther Simon u.a.
(Nach einer Presseinformation des Landestourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern)
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