Ludwigslust (nordPR) – Im Lichthof des Rathauses von Ludwigslust ist eine ganz besondere Ausstellung zu erleben. Gezeigt werden Arbeiten von Künstlern, die einst in den „Werkstätten für bildende Kunst Ludwigslust“ gearbeitet haben.
Kunstwerke seinerzeit in den Werkstätten arbeitenden Künstlern aus Ludwigslust werden heute von deren Nachkommen gemeinsam mit der Stadt Ludwigslust nach 80 Jahren in der einzigartigen Ausstellung „Werkstätten für bildenden Kunst 1946 – 1948 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Künstlerheim stand in der Büdnerei 28 in Techentin. Zum Künstlerkollektiv gehörten damals Hermann Schepler als künstlerischer Leiter, Vera Kopetz, Helga Zemke, Joachim Wermann, Werner Hänel und Hans-Jürgen Schlieker.
Die erwähnten Künstler und Kunststudenten beteiligten sich an dem Projekt, das kurz nach dem II. Weltkrieg, die zum Teil brach liegende Kulturszene in Mecklenburg-Vorpommern wieder zu Blühen bringen sollte.
Der Ausbildungseinrichtung mit wenigen Künstlerinnen und Künstlern war allerdings nur eine kurze Zeit der Existenz vergönnt. Sie entstand auf Initiative des Techentiner Malers Hermann Schepler. Die prosperierende Zeit war zwischen Mitte 1946 und Mitte 1947. In diesen Jahren erregten die jungen Künstlerinnen und Künstler auch über Ludwigslust hinaus Aufmerksamkeit.
Da eine permanente finanzielle Unterstützung vom Land Mecklenburg ausblieb, ging der Ausbildungsbetrieb Mitte 1948 wieder ein. Über diese Werkstatt im Umfeld einer völlig neuen und wechselhaften Kunstpolitik in den ersten Nachkriegsjahren berichtet der Schweriner Historiker Dr. Wolf Karge in einem Vortrag am 22. Januar 2026 ab 17.00 Uhr.
Neben Kunstwerken sind auch Fotos und die Biographien der Künstler zu entdecken und die Möglichkeit mit Nachkommen der Künstler ins Gespräch zu kommen.
Ab 1948 übernahm der Kreis Ludwigslust, vertreten durch den Landrat Herrn Alland, die Federführung in der Verwaltung des „Künstlerheimes“ in Techentin.
Die Ausstellung kann täglich zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.
Mo. 9.00 Uhr – 12.00 Uhr
Di. 9.00 Uhr – 12.00 Uhr und 14.00 Uhr – 17.45 Uhr
Mi. geschlossen
Do. 9.00 Uhr – 12.00 Uhr und 14.00 Uhr – 15.45 Uhr
Fr. 9.00 Uhr – 12.00 Uhr
(Nach einer Presseinformation der des Landestourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern)
Eine honorarfreie Übernahme der Meldung ist jederzeit möglich bei Nennung der Quelle „nordPR“.
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