Glaisin (nordPR) – Die Schriftstellerin Erika Fischer erhält in diesem Jahr den Johannes-Gillhoff-Literaturpreis.
Die Schweriner Autorin begann erst sehr spät mit dem Schreiben. Doch das, was dann entstand, ist einmalig. Beeindruckend sind die Kraft und gerade auch in ihrer Lyrik die Sinnlichkeit ihrer plattdeutschen Sprache. Tiefgründige Wortbilder in bester Tradition einer Martha Müller-Grählert.
Ihre erste richtige Veröffentlichung hatte Erika Fischer vor einem knappen Jahr mit der Hörbuch-CD „Oewert Johr – plattdeutsche Lyrik“ von der Autorin selbst eingelesen“. Zu Weihnachten 2025 erschien dann „Mien plattdüütsch Läsbauck“. Dieses Buch enthält neben den Gedichten des Hörbuchs auch alle anderen bisher verfassten plattdeutschen Texte von Erika Fischer. „Allein die Zeitzeugenberichte von 1945 sind so lebensprall und auch so erschreckend aktuell – wirklich einmalig!“, schwärmt Verleger Leif Tennemann vom TENNEMANN Buchverlag.
Als dieses Buch veröffentlicht wurde feierte Erika Fischer gerade ihren 91. Geburtstag. Sie hat sich und der Nachwelt mit ihrer CD und diesem Lesebuch selbst ein einmaliges Geschenk bereitet.
Der Johannes-Gillhoff-Preis wird jedes Jahr an Menschen vergeben, die im Bereich Literatur, Literaturwissenschaft oder Publizistik Verdienste im Zusammenhang mit Mecklenburg und der Niederdeutschen Sprache erworben haben. Er wurde nach dem Schriftsteller Johannes Gillhoff benannt.
1980 hat der Kulturkreis Mecklenburg in Hamburg ihn das erste Mal vergeben. Seit 1993 wurde er vom Kulturkreis zusammen mit der Johannes Gillhoff Gesellschaft auf dem Gillhoff-Tag in Glaisin vergeben. Seit 2006 erfolgt dies allein durch die Gillhoff-Gesellschaft.
Der Preis ist undotiert. Vorschläge für die Preisträger trifft die Gillhoff-Gesellschaft. Außerdem können alle Preisträger Vorschläge einreichen.
Prominente Preisträger waren unter anderen die Mecklenburger Manfred Brümmer, Ursula Kurz, Hannelore Hinz und Walter Kempowski.
(Nach einer Presseinformation derJohannes Gillhoff Gesellschaft e.V.)
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