Parchim / Schwerin (nordPR) – Zum zweiten Mal bringt die Fritz-Reuter-Bühne des Mecklenburgischen Staatstheaters ein Stück des Autorenduos Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob auf die Bühne, von dem zuletzt „Extrawurst“ mit großem Erfolg in einer niederdeutschen Übersetzung aufgeführt wurde.
Nicht einmal sterben kann man noch in Ruhe. Eigentlich war die Trauerfeier für Firmenchef Gernot Steinfels perfekt geplant. Die Gemeinde hat sich eingefunden, der Pfarrer steht bereit, der Kranz ist drapiert. Da entzündet sich innerhalb der Führungsriege der „Feinwäsche Steinfels GmbH“ eine hitzige Diskussion. Denn mit dem Text auf der Schleife des Kranzes, „In tiefer Trauer, die
Mitarbeiter“, fühlen sich einige weibliche Angestellte des Betriebes einfach nicht gemeint und auch das Marketing befürchtet einen Shitstorm auf den Social-Media-Kanälen. Einer solchen „Wokeness“ wie Gendersternchen möchte Horst Bohne, der Geschäftsführer in spe, allerdings keinen Raum geben. Und so kommt ein Schlagabtausch ins Rollen zwischen Boomern und Generation Z, zwischen Feminist:innen und Konservativen über MeToo, sexistische Firmenwerbung, Body-Shaming …
Die Komödie „Kolle witte Mann“, im Original „Kalter weißer Mann“, wirft erneut einen kritischen, aber ausgesprochen humorvollen Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen Diskussionen unserer Zeit. Für die Regie konnte Dirk Audehm gewonnen werden, der sein Können, niederdeutsche Komödien zu inszenieren, schon mehrfach unter Beweis gestellt hat. Die Premiere in der Kulturmühle Parchim am 27. März und die anschließende Schweriner Premiere am 1. April in der M*Halle sind ausverkauft. Für die weiteren Vorstellungen gibt es noch Karten.
Weitere Vorstellung: 12.4. um 18 Uhr Theater Putbus, 17.4. um 19.30 Uhr Papenburg, 19.4. um 18 Uhr sowie 23. und 29.4. jeweils 19.30 Uhr in der M*Halle Schwerin, 2.5. um 19.30 Uhr in Güstrow, 6.5. um 19.30 Uhr Kulturmühle Parchim, 17.5. um 18 Uhr, 19.5. um 19.30 Uhr und 31.5. um 18 Uhr jeweils M*Halle Schwerin
(Nach einer Presseinformation des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin)
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