Deutsches Meeresmuseum – wie alles begann

Stralsund (nordPR) – Am heutigen Donnerstag (28. Mai) wird im Meeresmuseum Stralsund eine Sonderausstellung über Prof. Dr. Otto Dibbelt eröffnet. Dibbelt gründete 1951 das „Natur-Museum“ in Stralsund, aus dem in den 1960er-Jahren das heutige Deutsche Meeresmuseum hervorging.

Am 24. Juni 1951 eröffnete Otto Dibbelt in Räumen des ehemaligen Dominikanerklosters St. Katharinen eine Natur-Ausstellung mit Exponaten aus seinen privaten Sammlungen. 1881 in Stralsund geboren, wurde Dibbelt zunächst Lehrer, später Studienrat in Kolberg, und kehrte nach Kriegsende 1947 nach Stralsund zurück. Er  leitete das kleine Museum lediglich fünf Jahre bis zu seinem Tod 1956.

Die Sonderausstellung im Meeresmuseum erinnert an den Sammler und Museumsgründer sowie an die Eröffnung des Museums. Viele seiner Schätze wurden bisher nicht öffentlich präsentiert. Sowohl naturwissenschaftliche als auch kultur- und kunsthistorische Objekte aus nahezu allen Gattungen und Zeitepochen interessierten Dibbelt. Diese Vielfalt wird anhand von ausgewählten Objekten aus den unterschiedlichen Sammlungsbereichen abgebildet. Dazu zählen neben Insekten, Mollusken, Säugetier-Skeletten und Schädeln auch astronomische Instrumente, Seekarten, Pommeranica, Gemälde, Grafiken, Zeichnungen, Handschriften und naturwissenschaftliche Literatur. Einzelne Objekte aus den Sammlungen Dibbelts sind auch heute noch in den Dauerausstellungen des Deutschen Meeresmuseums zu entdecken.

Deutsches Meeresmuseum
Öffnungszeiten: 9:30 bis 17 Uhr
Besuchereingang gegenüber Mönchstraße 4
Barrierefreier Eingang: Bielkenhagen 10

(Nach einer Presseinformation des Deutschen Meeresmuseums Stralsund)

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