Dreigroschenoper im Theaterzelt Schwerinplatzhalter 1

Schwerin (nordPR) – „Und der Haifisch, der hat Zähne…“ Im Schweriner Theaterzelt ist die weltberühmte Dreigroschenoper zu sehen. Morgen geht es los. 14 Vorstellungen sind bis jetzt angesetzt.
Die Handlung: Zwielichtige Gestalten, korrupte Polizisten und geschäftstüchtige Bettlerkönige: Im verruchten Londoner Stadtteil Soho hat sich Jonathan Peachum ein gut laufendes Imperium aufgebaut. Selbst die Not der Elendsten der Elenden nutzt der Geschäftsmann geschickt zu seinem eigenen Vorteil.
Doch nun ist sein Bettlergewerbe bedroht. Denn seine Tochter Polly hat den berüchtigten Gangster Macheath, genannt Mackie Messer, geheiratet. Dessen Verbrechen könnten nun ungewollte Aufmerksamkeit auf Peachums eigene Machenschaften lenken – und so beschließt er, den unliebsamen Schwiegersohn schnellstmöglich hinter Schloss und Riegel zu bringen.
Mit ihrer Opernparodie über den Menschen im modernen Kapitalismus, ikonischen Liedern und Sätzen, die unter die Haut gehen, schufen Brecht und Weill 1928 einen Welterfolg. Fast hundert Jahre später beweist die spitze und amüsante Sozialkritik mehr Aktualität denn je. Als spartenübergreifendes Projekt, mit Musikern der Mecklenburgischen Staatskapelle, mit Songs wie der Moritat von Mackie Messer, dem Lied der Seeräuber-Jenny und dem legendären Kanonen-Song, mit Jazz, Blues und einem spielstarken Ensemble inszenierte Regisseur Patrick Wengenroth „Die Dreigroschenoper“ für den Schweriner Theatersommer im Zelt. Am Pult der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin steht Martin Schelhaas.

Kartentelefon: 0385 53 00-123

(Nach einer Presseinformation des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerinn)

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