Kinderlieder (Mecklenburg / Vorpommern / Norddeutschland)

Hier finden Sie alte und neue Kinderlieder die von Kindergenerationen einst und heute in Mecklenburg, Vorpommern (bzw. Pommern) und Norddeutschland überhaupt gern gesungen wurden und werden. Es handelt sich sowohl um hochdeutsche als auch um plattdeutsche Texte. Ebenso sind beliebte Kinderlieder auch aus DDR-Zeiten bewußt nicht vergessen!

Bummi-Lied (Kam ein kleiner Teddy-Bär …)

Der Frühling hat sich eingestellt

Ein Bauer wollte Langholz fahr’n

Der treue Husar

Laterne, Laterne

Nun will der Lenz uns grüßen

Spannenlanger Hansel

Zeigt her eure Füße

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das alte Kinder- und Jugendlied „Nun will der Lenz uns grüßen“ mit Text und Informationen zu den Liedautoren auf MECK-POMM-HITS.DE .

Text des bekannten deutschen Kinderliedes Laterne, welches auch in Mecklenburg, Vorpommern und Pommern gern gesungen wurde und gesungen wird.

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Ich geh mit meiner Laterne

1. Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Da oben leuchten die Sterne, da unten leuchten wir.
Der Hahn der kräht, die Katz miaut. Rabimmel, rabammel, rabumm.
Der Hahn der kräht, die Katz miaut. Rabimmel, rabammel, rabumm – bumm, bumm.

2. […] Ein Lichtermeer zu Martins Ehr. […]

3. […] Laternenlicht, verlösch mir nicht. […]

4. […] Ein Kuchenduft, liegt in der Luft. […]

5. […] Der Martinsmann, der zieht voran. […]

6. […] Wie schön es klingt, wenn jeder singt. […]

7. […] Beschenkt uns heut, ihr lieben Leut. […]

8. […] Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus! […]
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Lasst uns froh und munter sein

(zum Martinsabend)

1. Lasst uns froh und munter sein, und uns heut von Herzen freun!
Lustig, lustig, tralalalala, nun ist Martinsabend da, nun ist Martinsabend da.

2. Nehmt den Kürbis in die Hand, rasch das Kerzchen angebrannt!
Lustig, lustig, tralalalala, nun ist Martinsabend da, nun ist Martinsabend da.

3. Springen wolln wir kreuz und quer, übers liebe Kerzchen her!
Lustig, lustig, tralalalala, nun ist Martinsabend da, nun ist Martinsabend da.

4. Allen Kindern nun viel Spaß, wirft auch Sankt Martin was.
Lustig, lustig, tralalalala, nun ist Martinsabend da, nun ist Martinsabend da.

5. Und dann backt nach altem Brauch, uns die Mutter Kuchen auch.
Lustig, lustig, tralalalala, nun ist Martinsabend da, nun ist Martinsabend da.

6. Nach der Freude danken wir, unsrem lieben Gott dafür.
Lustig, lustig, tralalalala, nun ist Martinsabend da, nun ist Martinsabend da.
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Startseite » Kinderlieder» Auf der Brück’ von Avignon

Worte: Kinder-und Tanzlied
Weise: aus Frankreich

Refrain: Auf der Brück’ von Avignon lasst uns tanzen, lasst uns tanzen. Auf der Brück’ von Avignon lasst uns tanzen rundherum.

1. Strophe:

Die Herren machen so, die Damen machen so! Refrain: Auf der Brück’ von Avignon lasst uns tanzen, lasst uns tanzen. Auf der Brück’ von Avignon lasst uns tanzen rundherum.

2. Strophe:

Die Lehrer machen so, die Soldaten machen so! Refrain: Auf der Brück’ von Avignon lasst uns tanzen, lasst uns tanzen. Auf der Brück’ von Avignon lasst uns tanzen rundherum.
3. Strophe:

Die Schlauen machen so, die Lausbuben machen so! Refrain:Auf der Brück’ von Avignon lasst uns tanzen, lasst uns tanzen. Auf der Brück’ von Avignon lasst uns tanzen rundherum.
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Startseite » Kinderlieder» Nun will der Lenz uns grüßen

1. Strophe:

Nun will der Lenz uns grüßen, von Mittag weht es lau; aus allen Wiesen sprießen die Blumen rot und blau. Draus wob die braune Heide sich ein Gewand gar fein und lädt im Festtagskleide zum Maientanze ein.

2. Strophe:

Waldvöglein Lieder singen, wie ihr sie nur begehrt, drum auf zum frohen Springen, die Reis‘ ist Goldes wert! Hei, unter grünen Linden, da leuchten weiße Kleid! Heija, nun hat uns Kinden ein End all Winters Leid.

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Startseite » Kinderlieder» Auf unsrer Wiese gehet was

1. Strophe:

Auf unsrer Wiese gehet was, wattet durch die Sümpfe.Es hat ein schwarz-weiß‘ Röcklein an und trägt rote Strümpfe. Fängt die Frösche schnapp, schnapp, schnapp.Klappert lustig, klapperdiklapp.Wer kann das erraten?

2. Strophe:

Ihr denkt: Das ist der Klapperstorch, watet durch die Sümpfe. Er hat ein schwarz-weiß Röcklein an und trägt rote Strümpfe. Fängt die Frösche, schnapp, schnapp, schnapp. Klappert lustig, klapperdiklapp. Nein, das ist die Störchin.
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Startseite » Kinderlieder» Zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal

1. Strophe:

Zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal, saßen einst zwei Hasen. Fraßen ab das grüne, grüne Gras, fraßen ab das grüne, grüne Gras bis auf den Rasen.

2. Strophe:

Als sie sich nun satt gefressen hatten, legten sie sich nieder. Bis dass der Jäger, Jäger kam, bis dass der Jäger, Jäger kam und schoss sie nieder.
3. Strophe:

Als sie sich nun aufgerappelt hatten, und sie sich besannen, dass sie noch am Leben, Leben warn, dass sie noch am Leben, Leben warn, hüpften sie von dannen.

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Startseite » Kinderlieder» Lustig ist das Zigeunerleben

1. Strophe:

Lustig ist das Zigeunerleben, faria faria ho, braucht dem Kaiser kein Zins zu geben, faria faria ho. Lustig ist es im Grünen Wald, wo des Zigeuners Aufenthalt. Refrain: Faria faria faria faria faria faria ho.

2. Strophe:

Sollt‘ uns einmal der Hunger plagen, faria faria ho, gehn wir uns ein Hirschlein jagen faria faria ho. Hirschlein nimm dich wohl in acht, wenn des Jägers Büchse kracht. Refrain: Faria faria faria faria faria faria ho.
3. Strophe:

Sollt‘ uns einmal der Durst sehr quälen, faria faria ho, gehn wir hin zu Wasserqellen faria faria ho. Trinken das Wasser wie Moselwein, meinen, es müßt‘ Champagner sein. Refrain: Faria faria faria faria faria faria ho.

4. Strophe:

Wenn uns tut der Beutel hexen, faria faria ho, lassen wir ’nen Taler wechseln faria faria ho. Treiben wir die Zigeunerkunst, ham wir den Taler schon wieder bei uns. Refrain: Faria faria faria faria faria faria ho.
5. Strophe:

Wenn wir auch kein Federbett haben, faria faria ho, tun wir uns ein Loch ausgraben faria faria ho. Legen Moos und Reisig nein, das soll uns ein Federbett sein. Refrain: Faria faria faria faria faria faria ho.

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Startseite » Kinderlieder» Widewidewenne heißt meine Puthenne

1. Strophe:

„Widewidewenne“ heißt meine Puthenne. „Kann nicht ruhn“ heißt mein Huhn. „Wackelschwanz“ heißt meine Gans. Widewidewenne heißt meine Puthenne.

2. Strophe:

„Widewidewenne“ heißt meine Puthenne. „Schwarz-und-weiß“ heißt meine Geiß, „Treibe-ein“ heißt mein Schwein. „Widewidewenne“ heißt meine Puthenne.
3. Strophe:

„Widewidewenne“ heißt meine Puthenne. „Ehrenwert“ heißt mein Pferd, „Gute-Muh“ heißt meine Kuh. „Widewidewenne“ heißt meine Puthenne.

4. Strophe:

„Widewidewenne“ heißt meine Puthenne. „Wettermann“ heißt mein Hahn, „Kunterbunt“ heißt mein Hund. „Widewidewenne“ heißt meine Puthenne.
5. Strophe:

„Widewidewenne“ heißt meine Puthenne. „Guck-heraus“ heißt mein Haus, „Schlupf-hinaus“ heißt meine Maus. „Widewidewenne“ heißt meine Puthenne.

6. Strophe:

„Widewidewenne“ heißt meine Puthenne. „Wohlgetan“ heißt mein Mann, „Sausewind“ heißt mein Kind. „Widewidewenne“ heißt meine Puthenne.
7. Strophe:

„Widewidewenne“ heißt meine Puthenne. „Lebe-recht“ heißt mein Knecht, „Spät-betagt“ heißt meine Magd. „Widewidewenne“ heißt meine Puthenne.

gesprochen:

Nun kennt ihr mich mit Mann und Kind und meinem ganzen Hofgesind.

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Startseite » Kinderlieder» Zeigt her eure Füße

1. Strophe:

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh´und sehet den fleißigen Waschfrauen zu: Sie waschen, sie waschen, sie waschen den ganzen Tag. Sie waschen, sie waschen, sie waschen den ganzen Tag.

2. Strophe:

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh´und sehet den fleißigen Waschfrauen zu: Sie schwemmen, sie schwemmen, sie schwemmen den ganzen Tag.
3. Strophe:

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh´und sehet den fleißigen Waschfrauen zu: Sie wringen, sie wringen, sie wringen den ganzen Tag.

4. Strophe:

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh´und sehet den fleißigen Waschfrauen zu: Sie schwatzen, sie schwatzen, sie schwatzen den ganzen Tag.
5. Strophe:

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh´und sehet den fleißigen Waschfrauen zu: Sie hängen, sie hängen, sie hängen den ganzen Tag.

6. Strophe:

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh´und sehet den fleißigen Waschfrauen zu: Sie legen, sie legen, sie legen den ganzen Tag.
7. Strophe:

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh´und sehet den fleißigen Waschfrauen zu: Sie bügeln, sie bügeln, sie bügeln den ganzen Tag.

8. Strophe:

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh´und sehet den fleißigen Waschfrauen zu: Sie tanzen, sie tanzen, sie tanzen den ganzen Tag.
9. Strophe:

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh´und sehet den fleißigen Waschfrauen zu: Sie ruhen, sie ruhen, sie ruhen den ganzen Tag.

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Startseite » Kinderlieder» Die Vogelhochzeit

1. Strophe:

Ein Vogel wollte Hochzeit machen, in dem Grünen Walde. Viderallala, viderallala, viderallalalala.

2. Strophe:

Die Amsel war der Bräutigam, die Drossel war die Braute. Viderallala, viderallala, viderallalalala.
3. Strophe:

Der Sperber, der Sperber, der war der Hochzeitswerber. Viderallala, viderallala, viderallalalala.

4. Strophe:

Der Stare, der Stare, der flocht der Braut die Haare. Viderallala, viderallala, viderallalalala.
5. Strophe:

Die Gänse und die Anten, die war’n die Musikanten. Viderallala, viderallala, viderallalalala.

6. Strophe:

Der Uhu, der Uhu, der bringt der Braut die Hochzeitsschuh‘. Viderallala, viderallala, viderallalalala.
7. Strophe:

Der Kuckuck schreit, der Kuckuck schreit, er bringt der Braut das Hochzeitskleid. Viderallala, viderallala, viderallalalala.

8. Strophe:

Der Seidenschwanz, der Seidenschwanz, der bracht‘ der Braut den Hochzeitskranz. Viderallala, viderallala, viderallalalala.
9. Strophe:

Der Sperling, der Sperling, der bringt der Braut den Trauring. Viderallala, viderallala, viderallalalala.

10. Strophe:

Die Taube, die Taube, die bringt der Braut die Haube. Viderallala, viderallala, viderallalalala.
11. Strophe:

Der Lerche, die Lerche, die führt die Braut zur Kerche. Viderallala, viderallala, viderallalalala.

12. Strophe:

Brautmutter war die Eule, nahm Abschied mit Geheule. Viderallala, viderallala, viderallalalala.
13. Strophe:

Der Auerhahn, der Auerhahn, der war der stolze Herr Kaplan. Viderallala, viderallala, viderallalalala.

14. Strophe:

Die Puten, die Puten, die machten breite Schnuten. Viderallala, viderallala, viderallalalala.
15. Strophe:

Der Pfau mit seinem bunten Schwanz, macht mit der Braut den ersten Tanz. Viderallala, viderallala, viderallalalala.

16. Strophe:

Die Schnepfe, die Schnepfe, setzt auf den Tisch die Näpfe. Viderallala, viderallala, viderallalalala.
17. Strophe:

Die Finken, die Finken, die gaben der Braut zu trinken. Viderallala, viderallala, viderallalalala.

18. Strophe:

Der lange Specht, der lange Specht, der macht der Braut das Bett zurecht. Viderallala, viderallala, viderallalalala.
19. Strophe:

Das Drosselein, das Drosselein, das führt die Braut ins Kämmerlein. Viderallala, viderallala, viderallalalala.

20. Strophe:

Der Hahn, der krähet: „Gute Nacht“. Nun wird die Kammer zugemacht. Viderallala, viderallala, viderallalalala.
21. Strophe:

Der Uhu, der Uhu, der macht die Fensterläden zu. Viderallala, viderallala, viderallalalala.

22. Strophe:

Die Vogelhochzeit ist nun aus, die Vögel fliegen jetzt nach Haus. Viderallala, viderallala, viderallalalala.

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Startseite » Kinderlieder» Suse, liebe Suse ODER Ei-ja, popei-ja,

1. Strophe:

Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh? Das sind die lieben Gänschen, die hab’n keine Schuh. Schuster hat Leder, kein‘ Leisten dazu, drum gehn die lieben Gänschen und hab’n keine Schuh.

2. Strophe:

Suse, liebe Suse, schlägt’s Küchelchen tot! Es legt mir keine Eier und frist mir mein Brot. Da rupfen wir alle die Federchen aus und machen dem Kindlein sein Bettchen darau
3. Strophe:

Suse, liebe Suse, ist das eine Not! Wer schenkt mir einen Dreier zu Zucker und Brot? Verkauf ich mein Bettchen und leg mich aufs Stroh, da sticht mich keine Feder und beißt mich kein Floh.
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Startseite » Kinderlieder» Drei Chinesen mit dem Kontrabass

1. Strophe:

Drei Chinesen mit dem Kontrabass saßen auf der Straße und erzählten sich was. Da kam die Polizei: Fragt: was ist denn das? Drei Chinesen mit dem Kontrabass.

2. Strophe:

Dra Chanasan mat dam Kantrabass saßan af dar Straßa and arzahlten sach was. Da kam da Palaza: Fragt: was ast dann das? Dra Chanasen mat dam Kantrabass.
3. Strophe:

Dre Chenesen met dem Kentrebess seßen ef der Streße end erzehlten sech wes. De kem de Peleze: Fregt: wes est denn des? Dre Chenesen met dem Kentrebess.

4. Strophe:

Dri Chinisin mit dim Kintribiss sißin if dir Strißi ind irzihltin sich wis. Di kim die Pilizi: Frigt: wis ist dinn dis? Dri Chinisin mit dim Kintribiss.
5. Strophe:

Dru Chunusun mit dum Kuntrubuss sußun uf dur Strußu und urzuhltun such wus. Du kum du Puluzu: Frugt: wus ust dunn dus? Dru Chunusun mut dum Kuntrubuss.

6. Strophe:

Drü Chünüsen mit düm Küntrübüss süßün üf dür Strüßü und ürzühltün süch wüs. Dü küm dü Pülüzü: Frügt: wüs üst dünn düs? Drü Chünüsün müt düm Küntrübüss.
7. Strophe:

Dro Chönösön mit döm Köntröböss sößön öf dör Strößö und örzöhltön söch wös. Dö köm dö Pölözö: Frögt: wös öst dönn dös? Drö Chönösen möt döm Köntröböss.

8. Strophe:

Drä Chänäsän mit däm Känträbäss säßän äf där Sträßä änd ärzähltän säch wäs. Dä käm dä Päläzä: Frägt: wäs äst dänn däs? Drä Chänäsän mät däm Känträbäss.
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Startseite » Kinderlieder» Wollt ihr wissen

1. Strophe:

Wollt ihr wissen, wollt ihr wissen, was die kleinen Buben machen? Trommel schlagen, Trommel schlagen. Seht, das machen sie.

2. Strophe:

Wollt ihr wissen, wollt ihr wissen, was die kleinen Mädchen machen? Püppchen wiegen, Püppchen wiegen. Seht, das machen sie.
3. Strophe:

Wollt ihr wissen, wollt ihr wissen, was die großen Jungen machen? Stiegen steigen, Stiegen steigen. Seht, das machen sie.

4. Strophe:

Wollt ihr wissen, wollt ihr wissen, was die großen Mädchen machen? Blumen sticken, Blumen sticken. Seht, das machen sie.
5. Strophe:

Wollt ihr wissen, wollt ihr wissen, was die jungen Herren machen? Hut abnehmen, Hut abnehmen. Seht, das machen sie.

6. Strophe:

Wollt ihr wissen, wollt ihr wissen, was die jungen Damen machen? Knickse machen, Knickse machen. Seht, das machen sie.
7. Strophe:

Wollt ihr wissen, wollt ihr wissen, was die alten Herren machen? Pfeifchen rauchen, Pfeifchen rauchen. Seht, das machen sie.

6. Strophe:

Wollt ihr wissen, wollt ihr wissen, was die alten Damen machen? Kaffee trinken, Kaffee trinken. Seht, das machen sie.

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Startseite » Kinderlieder» Auf der Mauer, auf der Lauer

1. Strophe:

Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine Wanze. Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine Wanze. Seht euch mal die Wanze an, wie die Wanze tanzen kann. Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine Wanze.

2. Strophe:

Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine Wanz. Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine Wanz. Schau dir mal die Wanz an, wie die Wanz tanz kann. Auf der Mauer, auf der Lauer, sitzt ne kleine Wanz.
3. Strophe:

Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine Wan. Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine Wan. Schau dir mal die Wan an, wie die Wan tan kann. Auf der Mauer, auf der Lauer, sitzt ne kleine Wan.

4. Strophe:

Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine Wa. Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine Wa. Schau dir mal die Wa an, wie die Wa ta kann. Auf der Mauer, auf der Lauer, sitzt ne kleine Wa.
5. Strophe:

Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine W. Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine W. Schau dir mal die W an, wie die W t kann. Auf der Mauer, auf der Lauer, sitzt ne kleine W.

6. Strophe:

Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine … Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine … Schau dir mal die … an, wie die …  … kann. Auf der Mauer, auf der Lauer, sitzt ne kleine  …

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Startseite » Kinderlieder» Auf, du junger Wandersmann

1. Strophe:

Auf, du junger Wandersmann, jetzt da kommt die Zeit heran, die Wanderszeit, die bringt uns Freud. Wolln uns auf die Fahrt begeben, das ist unser schönstes Leben. Großes Wasser, Berg und Tal anzuschauen überall.

2. Strophe:

An dem schönen Donaufluss, findet man ja seine Lust. Und seine Freud‘ auf grüner Heid, wo die Vöglein lieblich singen und die Hirschlein fröhlich springen, dann kommt man vor eine Stadt, wo man gute Arbeit hat.
3. Strophe:

Mancher hinterm Ofen sitzt und gar fein die Ohren spitzt, kein Stund´ fürs Haus ist kommen aus; den soll man als G`sell erkennen oder gar ein Meister nennen, der noch nirgends ist gewest, nur gesessen in seinem Nest.

4. Strophe:

Mancher hat auf seiner Reis´ ausgestanden Müh und Schweiß und Not und Pein, das muss so sein; trägt Felleisen auf dem Rücken, trägt es über tausend Brücken, bis er kommt in eine Stadt, wo er gute Arbeit hat.
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Startseite » Kinderlieder» A, a, a, der Winter der ist da

1. Strophe:

A, a, a, der Winter der ist da. Herbst und Sommer sind vergangen, Winter, der hat angefangen. A, a, a, der Winter der ist da.

2. Strophe:

E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee. Blumen blühen an Fensterscheiben, sind sonst nirgends aufzutreiben. E, e, e, nun gibt es Eis und Schnee./one_half_last]

3. Strophe:

I, i, i, vergiss des Armen nie. Hat oft nichts, sich zuzudecken, wenn nun Frost und Kält‘ ihn schrecken. I, i, i, vergiss des Armen nie.
4. Strophe:

O, o, o, wie sind wir Kinder froh. Wenn wir unter Scherz und Lachen einen großen Schneemann machen. O, o, o, wie sind wir Kinder froh.
5. Strophe:

U, u, u, ich weiß schon was ich tu‘. Meine lieben Eltern lieben, sie nicht kränken, nicht betrüben. U, u, u, ich weiß schon was ich tu‘.
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Startseite » Kinderlieder» Ach, du lieber Augustin

1. Strophe:

Ach, du lieber Augustin, Augustin, Augustin, ach, du lieber Augustin, alles ist hin!

2. Strophe:

Geld ist hin, Mädl ist hin, alles ist hin, Augustin! Ach, du lieber Augustin, alles ist hin!
3. Strophe:

Rock ist weg, Stock ist weg, Augustin liegt im Dreck. Ach, du lieber Augustin, ist hin!

4. Strophe:

Und selbst das reiche Wien, hin ist´s wie Augustin; weint mit mir im gleichen Sinn, alles ist hin!
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Startseite » Kinderlieder» Heideröslein

Worte: Johann Wolfgang von Goethe
Weise: Heinrich Werner

1. Strophe:

Sah ein Knab ein Röslein stehn, Röslein auf der Heiden, war so jung und morgenschön, lief er schnell, es nah zu sehn, sah´s mit vielen Freuden. Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden.

2. Strophe:

Knabe sprach: „Ich breche dich, Röslein auf der Heiden!“ Röslein sprach: „Ich steche dich, dass du ewig denkst an mich, und ich will´s nicht leiden.“ Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden.
3. Strophe:

Und der wilde Knabe brach´s Röslein auf der Heiden. Röslein wehrte sich und stach, half ihm doch kein Weh und Ach, musst´ es eben leiden. Röslein, Röslein, Röslein rot. Röslein auf der Heiden.
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Startseite » Kinderlieder» Es war eine Mutter

1. Strophe:

Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder: den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter.

2. Strophe:

Der Frühling bringt Blumen, der Sommer bringt Klee, der Herbst bringt die Ernte, der Winter den Schnee.
3. Strophe:

Das Klatschen, das Klatschen, das muss man verstehn, da muss man sich dreimal im Kreise umdrehn.
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mjmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmStartseite » Kinderlieder» Jetzt fängt das schöne Frühjahr an

1. Strophe:

Jetzt fängt das schöne Frühjahr an, und alles fängt zu blühen an auf grüner Heid‘ und überall.

2. Strophe:

Es blühen Blümlein auf dem Feld, sie blühen weiß, blau, rot und gelb; es gibt nichts Schöneres auf der Welt.
3. Strophe:

Jetzt geh‘ ich über Berg und Tal, da hört man schon die Nachtigall auf grüner Heid‘ und überall.
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Startseite » Kinderlieder» Der Mai ist gekommen

Worte: Emanuel Geibel
Weise: Justus Wilhelm Lyra

1. Strophe:

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus. Da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus. Wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt, so steht auch mir der Sinn in die weite, weite Welt.

2. Strophe:

Herr Vater, Frau Mutter dass Gott euch behüt. Wer weiß, wo in der Ferne das Glück mir noch blüht. Es gibt so manche Straßen, die nimmer ich marschiert, es gibt so manchen Wein, den nimmer ich probiert.
3. Strophe:

Frisch auf drum, frisch auf drum im hellen Sonnenstrahl, wohl über die Berge, wohl durch das tiefe Tal! Die Quellen erklingen, die Bäume rauschen all; mein Herz ist wie’ne Lerche und stimmet ein mit Schall.

4. Strophe:

Und abends im Städelein, da kehr ich durstig ein. Herr Wirt, mein Herr Wirt, ’ne Kanne blanken Wein! Ergreife die Fiedel, du lust’ger Spielmann du, von meinem Schatz ein Liedel das singe ich dazu.
5. Strophe:

Und find ich kein Herberg, so lieg ich zur Nacht wohl unter blauem Himmel, die Sterne halten Wacht. Im Winde die Linde, die rauscht mich ein gemach, es küsset in der Frühe das Morgenrot mich wach.

6. Strophe:

Oh Wandern, oh wandern, du freie Burschenlust! Da weht Gottes Odem so frisch in die Brust, da singet und jauchzet das Herz zum Himmelszelt. Wie bist du doch so schön, oh, du weite, weite Welt.

 

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Startseite » FDJ Lieder» Bunt sind schon die Wälder

1. Strophe:

Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder  und der Herbst beginnt. bunte Blätter fallen, graue Nebel wallen, kühler weht der Wind.

2. Strophe:

Wie die volle Traube aus dem Rebenlaube purpurfarbig strahlt! Am Geländer reifen Pfirsiche mit Streifen, rot und weiß bemalt.
3. Strophe:

Flinke Träger springen, und die Mädchen singen, alles jubelt froh! Bunte Bänder schweben zwischen hohen Reben auf dem Hut von Stroh.

4. Strophe:

Geige tönt und Flöte bei der Abendröte und im Mondesglanz; junge Winzerinnen winken und beginnen frohen Erntetanz.
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Startseite » Kinderlieder» Der Schaffner hebt den Stab

Worte: Wilhelm Bender
Weise: Wilhelm Bender

1. Strophe:

Der Schaffner hebt den Stab: Jetzt fährt der D-Zug ab. So fasst euch an, so fasst euch an, wir fahren mit der Eisenbahn, der Eisenbahn.

2. Strophe:

Nun schnauf, Maschine schnauf, es geht den Berg hinauf. So fasst euch an, so fasst euch an, wir fahren mit der Eisenbahn, der Eisenbahn.
3. Strophe:

Der Kohlenwagen schwer, der rumpelt hinterher. So fasst euch an, so fasst euch an, wir fahren mit der Eisenbahn, der Eisenbahn.

4. Strophe:

Der zweite schleppt’s Gepäck, die Koffer und die Säck. So fasst euch an, so fasst euch an, wir fahren mit der Eisenbahn, der Eisenbahn.
5. Strophe:

Im dritten ist’s bequem, da fahr’n wir angenehm. So fasst euch an, so fasst euch an, wir fahren mit der Eisenbahn, der Eisenbahn.

6. Strophe:

Der rote hinterdrein, da schmeckt das Essen fein. So fasst euch an, so fasst euch an, wir fahren mit der Eisenbahn, der Eisenbahn.
7. Strophe:

Im blauen seid fein still, weil alles schlafen will. So fasst euch an, so fasst euch an, wir fahren mit der Eisenbahn, der Eisenbahn.

8. Strophe:

Jetzt kommt der letzte dran. Ich winke, was ich kann. So fasst euch an, so fasst euch an, wir fahren mit der Eisenbahn, der Eisenbahn.

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Startseite » Kinderlieder» Winde wehn, Schiffe gehn

Worte: Erich Spohr und Hermann Gumbel
Weise: finnisch-schwedisches Volkslied

1. Strophe:

Winde wehn, Schiffe gehen weit ins fremde Land. Und des Matrosen allerliebster Schatz bleibt weinend stehn am Strand, und des Matrosen allerliebster Schatz bleibt weinend stehn am Strand.

2. Strophe:

Wein doch nicht, lieb Gesicht, wisch die Tränen ab! Und denk an mich und an die schöne Zeit, bis ich dich wieder hab, und denk an mich und an die schöne Zeit, bis ich dich wieder hab.
3. Strophe:

Silber und Gold, Kisten voll bring ich dann mit mir. Ich bringe Seiden- und  Sammetzeug und alles schenk ich dir, ich bringe Seiden- und Sammetzeug und alles schenk ich dir.
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Startseite » Kinderlieder» Wenn Mutti früh zur Arbeit geht

Worte: Kurt Schwaen
Weise: Kurt Schwaen

1. Strophe:

Wenn Mutti früh zur Arbeit geht, dann bleibe ich zu Haus. Ich binde eine Schürze um und feg die Stube aus.

2. Strophe:

Das Essen kochen kann ich nicht, dazu bin ich zu klein. Doch Staub hab ich schon oft gewischt. Wie wird sich Mutti freun!
3. Strophe:

Ich habe auch ein Puppenkind, das ist so lieb und fein. Für dieses kann ich ganz allein die richt’ge Mutti sein
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Startseite » Kinderlieder» Ich stehe am Fahrdamm

Worte: Erika Engel
Weise: Hans Naumilkat

1. Strophe:

Ich stehe am Fahrdamm, da braust der Verkehr, ich trau mich nicht rüber, nicht hin und nicht her! Der Volkspolizist, der es gut mit uns meint, der führt mich hinüber, er ist unser Freund!

2. Strophe:

Da tuten die Autos, da klingelt die Bahn! Spring nicht auf den Wagen und häng dich nicht an! Der Volkspolizist, der es gut mit uns meint, er warnt alle Kinder, er ist unser Freund!
3. Strophe:

Ich hab mich verlaufen, die Stadt ist so groß, die Mutti wird warten, wie find ich sie bloß? Der Volkspolizist, der es gut mit uns meint, er bringt mich nach Hause, er ist unser Freund!

4. Strophe:

Und wenn ich mal groß bin, damit Ihr es wisst, dann werde ich auch so ein Volkspolizist. Ich helfe den Menschen, ich bin mit dabei, beschütze die Heimat als Volkspolizei!
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Startseite » Kinderlieder» Kleine Meise

1. Strophe:

Kleine Meise, kleine Meise, sag wo kommst du denn her? Suche Futter, suche futter, aber alles war leer.

2. Strophe:

Kleine Meise, kleine Meise und was willst du bei mir, ein paar Körnchen, ein paar Körnchen und ich dank dir dafür.
3. Strophe:

Kleine Meise, kleine Meise, bitte sing mir ein Lied, erst im Frühling, erst im Frühling wenn das Schneeglöckchen blüht.

4. Strophe:

Kleine Meise, kleine Meise, wohin fliegst du nun fort? In mein Nestchen, in mein Nestchen, denn schön warm ist es dort.
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Startseite » Kinderlieder» Schneemann baun und Schneeballschlacht

Worte: Christel König
Weise: Siegfried Bimberg

1. Strophe:

Schneemann baun und Schneeballschlacht, Winter ist so schön; hat geschneit die ganze Nacht: wir wollen rodeln gehen. Halli, hallo! Halli, hallo! Wir wollen rodeln gehen. Halli, hallo! Halli, hallo! Wir wollen rodeln gehen.

2. Strophe:

Flocken wirbeln, Frost, der kracht, Winter ist so schön. Wer Angst hat, der wird ausgelacht. Wir wollen rodeln gehen. Halli, hallo! Halli, hallo! Wir wollen rodeln gehen. Halli, hallo! Halli, hallo! Wir wollen rodeln gehen.
3. Strophe:

Rote Nase, Eis im Haar, Winter ist so schön, kälter als im vor ‚gen Jahr. Wir wollen rodeln gehen. Halli, hallo! Halli, hallo! Wir wollen rodeln gehen. Halli, hallo! Halli, hallo! Wir wollen rodeln gehen.

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Startseite » Kinderlieder» Schneeflöckchen, Weißröckchen

Worte: nach Hedwig Haberkorn
Weise: mündl. überliefert

1. Strophe:

Schneeflöckchen, Weißröckchen, jetzt kommst du geschneit, du wohnst in der Wolke, dein Weg ist so weit.

2. Strophe:

Komm, setz dich ans Fenster, du lieblicher Stern, malst Blumen und Blätter; wir haben dich gern.
3. Strophe:

Schneeflöckchen, Weißröckchen, komm zu uns ins Tal; dann baun wir den Schneemann und werfen den Ball.

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Startseite » Kinderlieder» Eine Seefahrt, die ist lustig

1. Strophe:

Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön, ja, da kann man manche Leute an der Reling spucken sehn. Hollahi, hollaho, hollahia, hia, hia, hollaho! Hollahi, hollaho, hollahia, hia, hia, hollaho!

2. Strophe:

Unser Käpt’n ist stets nüchtern und er mag auch keinen Rum. Bei den Frauen ist er schüchtern, na, das ist doch wirklich dumm. Hollahi, hollaho, hollahia, hia, hia, hollaho! Hollahi, hollaho, hollahia, hia, hia, hollaho!
3. Strophe:

Aber Fietje, unser Funker, der kann saufen wie ein Loch. Jede Frau sieht er so treu an, dabei lügt er noch und noch. Hollahi, hollaho, hollahia, hia, hia, hollaho! Hollahi, hollaho, hollahia, hia, hia, hollaho!

4. Strophe:

Und die Möwen, froh und heiter, kleckern öfter was auf ’s Deck, doch der Moses nimmt den Schrubber und fegt alles wieder weg. Hollahi, hollaho, hollahia, hia, hia, hollaho! Hollahi, hollaho, hollahia, hia, hia, hollaho!
5. Strophe:

Kommt das Schiff mal in den Hafen, geht die Mannschaft schnell an Land. Keiner will an Bord mehr schlafen, na, das ist doch wohlbekannt. Hollahi, hollaho, hollahia, hia, hia, hollaho! Hollahi, hollaho, hollahia, hia, hia, hollaho!

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Startseite » Kinderlieder» Jule wäscht sich nie

1. Strophe:

Ein hübsches Mädchen war die Jule, sie geht auch gerne in die Schule, nur eines finden alle schlecht, dass Jule sich nicht wäscht. Sieht man sie kommen, heißt es „Hm“ hört man sie reden, heißt es „Ah“ doch riecht man sie, dann heißt es „Iiih“, denn Jule wäscht sich nie.

2. Strophe:

Es kam einmal ein Herr von Thule, der war total verknallt in Jule, sie brauchte sich nicht lang zu zieren und ging mit ihm im Park spazieren. Er nimmt ihr Händchen und denkt „Hm“ sie sehn sich an und flüstern „Ah“, dann kommt er näher und schreit „Iiih“, denn Jule wäscht sich nie.
3. Strophe:

Da musste Jule schrecklich weinen, trotz allem fand sie später einen, der Schnupfen hatte und nichts roch, so kam die Hochzeitskutsche doch. Man sieht die Kutsche und sagt „Hm“, man grüßt den Bräutigam mit „Ah“, doch als die Braut kommt, hört man „Iiih“, denn Jule wäscht sich nie.

4. Strophe:

Und wie sie vor dem Altar sitzen, beginnt der Bräutigam zu schwitzen, er schnaubte dreimal – eins – zwei – drei, und schon ist seine Nase frei. Er schaut zur Jule und denkt „Hm“, er nimmt das Ringlein und denkt „Ah“, er will sie küssen und schreit „Iiih“, denn Jule wäscht sich nie.
5. Strophe:

Da ist ’ne gute Fee gekommen, hat Jule bei der Hand genommen und sprach zur Jule: „Sei kein Schwein, steig in die Badewanne rein!“ Sie sieht die Seife und denkt „Hm“, sie wäscht sich richtig sauber „Ah“, sie sieht sich selber und sagt „Ei“, nun ist die Schweinerei vorbei.
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Startseite » Kinderlieder» Wenn der Topp aber nun ein Loch hat

Worte: volkstümlich
Weise: Volksweise

1. Strophe:

Wenn der Topp aber nu en Loch hat, lieber Heinrich, lieber Heinrich, wenn der Topp aber nu en Loch hat, lieber Heinrich, was dann? Stopp’s zu, dumme, dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese, stopp’s zu, dumme, dumme Liese, dumme Liese, stopp’s zu!

2. Strophe:

Womit soll ich’s denn aber zustoppen, lieber Heinrich, lieber Heinrich, womit soll ich’s denn aber zustoppen, lieber Heinrich, womit? Mit Stroh, dumme, dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese, mit Stroh, dumme, dumme Liese, dumme Liese, mit Stroh!
3. Strophe:

Wenn das Stroh aber nun zu lang ist, lieber Heinrich, lieber Heinrich, wenn das Stroh aber nun zu lang ist, lieber Heinrich, was dann? Schneid’s ab, dumme, dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese, schneid’s ab, dumme, dumme Liese, dumme Liese, schneid’s ab!

4. Strophe:

Womit soll ich’s denn aber abschneiden, lieber Heinrich, lieber Heinrich, womit soll ich’s denn aber abschneiden, lieber Heinrich, womit? Mit ’nem Messer, dumme, dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese, mit ’nem Messer, dumme, dumme Liese, dumme Liese, mit ’nem Messer!
5. Strophe:

Wenn das Messer aber nun zu stumpf ist, lieber Heinrich, lieber Heinrich, wenn das Messer aber nun zu stumpf ist, lieber Heinrich, was dann? Mach’s scharf, dumme, dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese, ach’s scharf , dumme, dumme Liese, dumme Liese, mach’s scharf!

6. Strophe:

Womit soll ich es aber scharf machen, lieber Heinrich, lieber Heinrich, womit soll ich es aber scharf machen, lieber Heinrich, womit? Mit ’nem Stein, dumme, dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese, mit ’nem Stein, dumme, dumme Liese, dumme Liese, mit ’nem Stein!
7. Strophe:

Wenn der Stein aber nun zu trocken ist, lieber Heinrich, lieber Heinrich, wenn der Stein aber nun zu trocken ist, lieber Heinrich, was dann? Mach ihn nass, dumme, dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese, mach ihn nass, dumme, dumme Liese, dumme Liese, mach ihn nass!

8. Strophe:

Womit soll ich’n denn aber nass machen, lieber Heinrich, lieber Heinrich, womit soll ich’n denn aber nass machen, lieber Heinrich, womit? Na, mit Wasser, dumme, dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese, na, mit Wasser, dumme, dumme Liese, dumme Liese, na, mit Wasser!
9. Strophe:

Womit soll ich denn aber’s Wasser holen, lieber Heinrich, lieber Heinrich, womit soll ich denn aber’s Wasser holen, lieber Heinrich, womit? Mit’n Topp, dumme, dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese, mit’n Topp, dumme, dumme Liese, dumme Liese, na, mit’n Topp!

10. Strophe:

Wenn der Topp aber nu en Loch hat, lieber Heinrich, lieber Heinrich, wenn der Topp aber nu en Loch hat, lieber Heinrich, was dann? Lass es sein, dumme, dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese, lass es sein, dumme, dumme Liese, dumme Liese, na, lass es sein!
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Startseite » Kinderlieder» Ich ging im Walde so für mich hin

Worte: Johann Wolfgang von Goethe
Weise: Volksweise

1. Strophe:

Ich ging im Walde so für mich hin, ich ging im Walde so für mich hin, und nichts zu suchen und nichts zu suchen, das war mein Sinn, das war mein Sinn.

2. Strophe:

Im Schatten sah ich ein Blümchen stehn, im Schatten sah ich ein Blümchen stehn, wie Sterne leuchtend, wie Sterne leuchtend, wie Äuglein schön, wie Äuglein schön.
3. Strophe:

Ich wollt‘ es brechen, da sagt‘ es fein, ich wollt‘ es brechen, da sagt‘ es fein: „Soll ich zum Sterben, soll ich zum Sterben gebrochen sein, gebrochen sein?“

4. Strophe:

Ich grub’s mit allen den Würzlein aus, ich grub’s mit allen den Würzlein aus, zum Garten trug ich’s, zum Garten trug ich’s am hübschen Haus, am hübschen Haus.
5. Strophe:

Und pflanzt‘ es wieder am stillen Ort; und pflanzt‘ es wieder am stillen Ort nun zweigt es immer, nun zweigt es immer und blüht so fort und blüht so fort.
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Startseite » Kinderlieder» Leise zieht durch mein Gemüt

Worte: Heinrich Heine
Weise: Felix Mendelssohn-Bartholdy

1. Strophe:

Leise zieht durch mein Gemüt liebliches Geläute. Klinge, kleines Frühlingslied, kling hinaus ins Weite.

2. Strophe:

Kling hinaus bis an das Haus, wo die Blumen sprießen. Wenn du eine Rose schaust, sag, ich lass sie grüßen.

 

 

Ähnliche Lieder:
◦Leise rauscht das Meer
◦Ich habe eine Flöte
◦Bimmelt was die Straße lang
◦Freut euch des Lebens
◦Wir sind jung die Welt ist offen
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Startseite » Kinderlieder» Alle Vögel sind schon da

Worte: volkstümlich
Weise: volkstümlich

1. Strophe:

Alle Vögel sind schon da, alle Vögel, alle! Welch ein Singen, Musiziern,Pfeifen, Zwitschern, Tiriliern! Frühling will nun einmarschiern, kommt mit Sang und Schalle.

2. Strophe: Wie sie alle lustig sind, flink und froh sich regen! Amsel, Drossel, Fink und Star und die ganze Vogelschar wünschen dir ein frohes Jahr, lauter Heil und Segen.
3. Strophe: Was sie uns verkünden nun, nehmen wir zu Herzen: Wir auch wollen lustig sein, lustig wie die Vögelein, hier und dort, feldaus, feldein, singen, springen, scherzen.

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Startseite » Kinderlieder» Glück auf, Glück auf

Worte: Standeslied ist aus dem 18. Jahrhundert
Weise: volkstümlich

1. Strophe:

Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt und er hat sein helles Licht bei der Nacht und er hat sein helles Licht bei der Nacht, schon angezünd‘, schon angezünd‘.

2. Strophe:

Schon angezündet, es gibt ein Schein und damit so fahren wir bei der Nacht, und damit so fahren wir bei der Nacht ins Bergwerk ein, ins Bergwerk ein.
3. Strophe:

Die Bergleut sein so hübsch und fein: sie graben das feinste Gold, sie graben das feinste Gold, aus Felsenstein, aus Felsenstein.

4. Strophe:

Der eine grabt Silber, der andere Gold, und dem schwarzbraunen Mägdelein und dem schwarzbraunen Mägdelein, dem sind sie hold, dem sind sie hold.
5. Strophe:

Ade, nun ade, Herzliebste mein! Und da drunten im tiefsten, finstern Schacht, und da drunten im tiefsten, finstern Schacht, da denk ich dein, da denk ich dein.

6. Strophe:

Und kehr ich heim zum Liebchen mein, dann erschallt der Bergmanns-Gruß bei der Nacht, dann erschallt der Bergmanns-Gruß bei der Nacht: Glück auf, Glück auf! Glück auf, Glück auf!

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Startseite » Kinderlieder» Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein

Worte: Bernhard Flies
Weise: Wilhelm Gotter

1. Strophe:

Schlafe, mein Prinzchen, es ruhn Schäfchen und Vögelchen nun. Garten und Wiese verstummt, auch nicht ein Bienchen mehr summt. Luna mit silbernem Schein gucket zum Fenster herein. Schlafe beim silbernen Schein! Schlafe, mein Kindchen, schlaf ein, schlaf ein, schlaf ein!

2. Strophe:

Alles im Schlosse nun liegt tief in den Schlummer gewiegt, Küche und Keller sind leer, es regt kein Mäuschen sich mehr. Nur in der Zofe Gemach tönet ein schmelzendes Ach. Was für ein Ach mag das sein? Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein, schlaf ein, schlaf ein!
3. Strophe:

Wer ist beglückter als du? Nichts als Vergnügen und Ruh; Zucker und Spielwerk vollauf und noch Karossen im Lauf: Alles benutzt und bereit, dass nur mein Prinzchen nicht schreit. Was wird es künftig erst sein? Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein, schlaf ein, schlaf ein!
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Startseite » Kinderlieder» Rote Kirschen ess ich gern / Kreisspiel

Rote Kirschen ess ich gern, schwarze noch viel lieber. In die Schule geh ich gern, alle Tage wieder.
Fahren mit der Extrapost, wenn es tausend Taler kost´.
Tausend Taler ist kein Geld, wenn es meinem Schatz gefällt
Schätzchen hier, Schätzchen da, Schätzchen in Amerika.

Wir haben es so gespielt:
Die Kinder bilden einen Kreis. Ein Kind steht in der Mitte und wählt sich bei „Meinem Schatz gefällt“ ein anderes Kind zum Schatz, mit welchem es dann zu den Schlussworten „Schätzchen hier…..“ im Kreise herumtanzt.

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Startseite » Kinderlieder» Immer lebe die Sonne / Пусть всегда будет солнце

Worte: Originaltext: Lev Oshanin, dt.Text: M. Streubel, I.u.H. Naumilkat
Weise: Arkadij Ostrowskij

1. Strophe:

Sonne erhellt unsere Welt täglich mit goldenen Strahlen. Schnell bringen wir sie aufs Papier – Spaß macht es uns, sie zu malen. Refrain: Immer lebe die Sonne, immer lebe der Himmel, immer lebe die Mutti und auch ich immerdar! Immer lebe die Sonne, immer lebe der Himmel, immer lebe die Mutti und auch ich immerdar!

2. Strophe:

Garten und Beet kunstvoll entsteht, Bäume mit Blättern und Blüten. Malen die Welt, wie’s uns gefällt, wolln sie in Frieden behüten. Refrain: Immer lebe die Sonne, immer lebe der Himmel, immer lebe die Mutti und auch ich immerdar! Immer lebe die Sonne, immer lebe der Himmel, immer lebe die Mutti und auch ich immerdar!
3. Strophe:

Gegen den Tod, gegen die Not. Für unser friedliches Leben! Bei Tag und Nacht haltet ihr Wacht, die uns das Leben gegeben. Refrain: Immer lebe die Sonne, immer lebe der Himmel, immer lebe die Mutti und auch ich immerdar! Immer lebe die Sonne, immer lebe der Himmel, immer lebe die Mutti und auch ich immerdar!

1. Strophe:

Солнечный круг, Небо вокруг – Это рисунок мальчишки. Нарисовал он на листке И подписал в уголке: Refrain: Пусть всегда будет солнце! Пусть всегда будет небо! Пусть всегда будет мама! Пусть всегда буду я! Пусть всегда будет солнце! Пусть всегда будет небо! Пусть всегда будет мама! Пусть всегда буду я!

2. Strophe:

Милый мой друг, Добрый мой друг, Людям так хочется мира. И в тридцать пять сердце опять Не устаёт повторять:Refrain: Пусть всегда будет солнце! Пусть всегда будет небо! Пусть всегда будет мама! Пусть всегда буду я! Пусть всегда будет солнце! Пусть всегда будет небо! Пусть всегда будет мама! Пусть всегда буду я!
3. Strophe: Тише солдат, Слышишь, солдат! Люди пугаются взрывов. Тысячи глаз в небо глядят, Губы упрямо твердят: Refrain: Пусть всегда будет солнце! Пусть всегда будет небо! Пусть всегда будет мама! Пусть всегда буду я! Пусть всегда будет Пусть всегда будет солнце!небо! Пусть всегда будет мама! Пусть всегда буду я!

4. Strophe: Против беды, Против войны Встанем за наших мальчишек. Солнце навек! Счастье навек! — Так повелел человек. Refrain: Пусть всегда будет солнце!Пусть всегда будет небо! Пусть всегда будет мама! Пусть всегда буду я! Пусть всегда будет солнце! Пусть всегда будет небо! Пусть всегда будет мама! Пусть всегда буду я!

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Startseite » Kinderlieder» Sandmann, lieber Sandmann

1. Strophe:

Sandmann, lieber Sandmann, es ist noch nicht so weit. Wir sehen erst den Abendgruß, ehe jedes Kind ins Bettchen muss. Du hast gewiss noch Zeit.

2. Strophe:

Sandmann, lieber Sandmann, das hat mir Spaß gemacht. Nun schnell ins Bett und schlaft recht schön, dann darf auch ich zur Ruhe gehn, ich wünsch euch Gute Nacht!
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Startseite » Kinderlieder» Wind, Wind, fröhlicher Gesell

1. Strophe:

Wind, Wind, Wind, Wind fröhlicher Gesell. Bläst um alle Ecken, willst uns immer necken. Wind, Wind, Wind, Wind fröhlicher Gesell.

2. Strophe:

Wind, Wind, Wind, Wind fröhlicher Gesell. Jagst die grauen Wolken, können dir kaum folgen. Wind, Wind, Wind, Wind fröhlicher Gesell.
3. Strophe:

Wind, Wind, Wind, Wind fröhlicher Gesell. Kommst daher mit Brausen, lässt mein Rädchen sausen. Wind, Wind, Wind, Wind fröhlicher Gesell.
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Startseite » Kinderlieder» Wachet auf, wachet auf, es krähte der Hahn

Strophe:

Wachet auf, wachet auf, es krähte der Hahn, die Sonne betritt ihre goldene Bahn.

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Startseite » Kinderlieder» Alle Kinder, alle Puppen

Worte: Günter Schiffel
Weise: Ernst Heinze

Strophe:

Alle Kinder, alle Puppen, selbst der freche Hampelmann sind jetzt artig, still und leise, kommen schnell ganz dich heran. Lieder, Märchen und Geschichten, auch ein bunter Blumenstrauß sind ein Gruß für brave Kinder aus dem Butzemannhaus.
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Startseite » Kinderlieder» Der Sandmann ist da

Worte: volkstümlich
Weise: volkstümlich

Strophe:

Der Sandmann ist da, der Sandmann ist da, er hat so schönen weißen Sand, ist allen Kindern wohlbekannt. Der Sandmann ist da!

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Startseite » Kinderlieder» Schneemann, Schneemann, kalter Mann

Worte: Gerlinde Hoffmann
Weise: Lotte Schuffenhauer

1. Strophe:

Schneemann, Schneemann, kalter Mann, hast ’ne rote Nase dran.

2. Strophe:

Schwarze Augen, schwarzer Mund, bist so dick und kugelrund.
3. Strophe:

Kommt der warme Sonnenshein, wirst du bald geschmolzen sein.

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Startseite » Kinderlieder» Sabine hat Geburtstag heut

Worte: Ilse Teuber
Weise: Fritz Bachmann

Strophe:

Sabine hat Geburtstag heut. Wir wünschen ihr viel Glück! Der Kuchen steht schon auf dem Tisch, ein jeder kriegt ein Stück. Auch Blumen sind gepflückt, der Tisch damit geschmückt. Sabine hat Geburtstag heut. Wir wünschen ihr viel Glück.
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Startseite » Kinderlieder» Wi-Wa-Wi-Wa-Watschelente

Worte: Manfred Hinrich
Weise: Manfred Hinrich

1. Strophe:

Wi-Wa-Wi-Wa-Watschelente, wenn ich dich doch fangen könnte! Lustig jagen wir herum, unser Entchen ist nicht dumm. Lustig jagen wir herum, unser Entchen ist nicht dumm.

2. Strophe:

Entchen flattert durch die Pfützen, ich muss immer schneller flitzen. Springt es in den Teich hinein, muss die Jagt zu Ende sein. Springt es in den Teich hinein, muss die Jagt zu Ende sein.
3. Strophe:

„Tiere soll man gar nicht jagen“, höre ich den Vater sagen. Darum lass ich dich in Ruh, kleine Watschelente , du! Darum lass ich dich in Ruh, kleine Watschelente , du!

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Startseite » Kinderlieder» Ei, ei, ei, ihr Hühnerchen

Worte: volkstümlich
Weise: volkstümlich

1. Strophe:

Ei, ei, ei, ihr Hühnerchen, was habt ihr denn getan, was habt ihr denn getan? Fort seit einer Stunde schon ist euer lieber Hahn. Fort seit einer Stunde schon ist euer lieber Hahn.

2. Strophe:

Hähnchen ist aufs Dach geflogen ins Bodenloch hinein, ins Bodenloch hinein. Da schlug der Wind die Türe zu, es muss gefangen sein. Da schlug der Wind die Türe zu, es muss gefangen sein.
3. Strophe:

Doch nach einer Stunde schon, ging wieder auf die Tür, ging wieder auf die Tür. „Tuck, tuck, tuck, ihr Hühnerchen, nun bin ich wieder hier! Tuck, tuck, tuck, ihr Hühnerchen, nun bin ich wieder hier!

4. Strophe:

Wie freuten sich die Hühnerchen, als sie ihn wiedersahn, als sie ihn wiedersahn, wie hüpften sie und sprangen sie um ihren lieben Hahn, wie hüpften sie und sprangen sie um ihren lieben Hahn!

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1.
Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn,
geh’n wir in den Garten, schütteln wir die Birn‘.
Schüttel ich die großen, schüttelst du die klein’n,
wenn das Säckchen voll ist, geh’n wir wieder heim.

2.
„Lauf doch nicht so eilig, spannenlanger Hans!
Ich verlier‘ die Birnen und die Schuh‘ noch ganz.“
„Trägst ja nur die kleinen, nudeldicke Dirn,
und ich schlepp‘ den schweren Sack mit den großen Birn’n.“
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Liedtext
1Jetzt fahrn wir übern See, übern See,
jetzt fahrn wir übern See,
mit einer hölzern‘ Wurzel, Wurzel, Wurzel,
mit einer hölzern‘ Wurzel,
kein Ruder war nicht dran.

2Und als wir drüber war’n, drüber war’n,
und als wir drüber war’n,
da sangen alle Vöglein,
der helle Tag brach an an.

3Der Jäger rief ins Horn, in das Horn,
der Jäger rief ins Horn.
Da bliesen alle Jäger,
ein jeder in sein Horn.

4Das Liedlein, das ist aus, wieder aus,
das Liedlein, das ist aus.
Und wer das Lied nicht singen kann,
der fang’s von vorne an!
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Startseite » FDJ Lieder» Burschen aus Mystrina

Worte: Deutsche Nachdichtung Erwin Burkert
Weise: Slowakisches Volkslied

1. Strophe:

Singt das Lied, singt das Lied, wunderbar: Burschen aus Mystrina, tolle Schar! Ja, das klingt vom Wald herüber und das singt, wenn sie lachen und ihr Lied den Mädchen winkt. Aber ich rate dir, rat dir, sie nicht zu sehn, wenn sie zum Tanz durch die Wiesen gehn. Ja, das klingt vom Wald herüber und das singt, wenn sie lachen und ihr Lied den Mädchen winkt. Aber ich rate dir, rat dir, sie nicht zu sehn, wenn sie zum Tanz durch die Wiesen gehn.

2. Strophe:

Burschen, die stark sind wie Pilsner Bier, zittern vor keinem, auch nicht vor dir. Prahlt ein Prahlhans, schlagen sie ihn windelweich, werfen ihn im hohen Bogen in den Teich, lachen, und weg sind sie, wünschen ihm recht viel Glück, laufen die Wiesen zum Dorf zurück. Prahlt ein Prahlhans, schlagen sie ihn windelweich, werfen ihn im hohen Bogen in den Teich, lachen, und weg sind sie, wünschen ihm recht viel Glück, laufen die Wiesen zum Dorf zurück.
3. Strophe:

Ännchen mein, halte ein, huste nicht! Reg dich nicht, bitte Dich, tu es nicht! Finden uns die Burschen hier nicht, dich und mich, hab ich dich und küss ich dich und singe ich, sing ich und tanze ich. Alle im Dorfkrug sehn Mädchen dich, Liebste dich, klug und schön. Finden uns die Burschen hier nicht, dich und mich, hab ich dich und küss ich dich und singe ich, sing ich und tanze ich. Alle im Dorfkrug sehn Mädchen dich, Liebste dich, klug und schön.
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Startseite » Volkslieder» Ich ging einmal spazieren

1. Strophe:

Ich ging einmal spazieren nanu, nanu, nanu! Ich ging einmal spazieren, was sagst du denn dazu? Ich ging einmal spazieren, bums, vallera. Und tät ein Mädel führen, ha ha ha ha ha, und tät ein Mädel führen, ha ha ha ha ha.

2. Strophe:

Sie sagt‘, sie hätt‘ viel Gulden, nanu, nanu, nanu! Sie sagt‘, sie hatt‘ viel Gulden, was sagst du denn dazu? Sie sagt‘, sie hatt‘ viel Gulden, bums, vallera. Es waren aber lauter Schulden! ha ha ha ha ha, es waren aber lauter Schulden! ha ha ha ha ha.
3. Strophe:

Sie sagt‘, sie hat viel Erben, nanu, nanu, nanu! Sie sagt‘, sie hat viel Erben, was sagst du denn dazu? Sie sagt‘, sie hat viel Erben, bums, vallera. Es waren aber lauter Scherben! ha ha ha ha ha, es waren aber lauter Scherben! ha ha ha ha ha.

4. Strophe:

Sie sagt, sie wär von Adel, nanu, nanu, nanu! Sie sagt, sie wär von Adel, was sagst du denn dazu? Sie sagt, sie wär von Adel, bums, vallera. Ihr Vater führt die Nadel, ha ha ha ha ha, ihr Vater führt die Nadel, ha ha ha ha ha.
5. Strophe:

Sie sagt‘, sie konnt‘ gut kochen, nanu, nanu, nanu! Sie sagt‘, sie konnt‘ gut kochen, was sagst du denn dazu? Sie sagt‘, sie konnt‘ gut kochen, bums, vallera. Es warn nur lauter Knochen! ha ha ha ha ha. Es warn nur lauter Knochen! ha ha ha ha ha.

6. Strophe:

Sie sagt‘, ich soll sie küssen, nanu, nanu, nanu! Sie sagt‘, ich soll sie küssen, was sagst du denn dazu? Sie sagt‘, ich soll sie küssen, bums, vallera. Es braucht niemand zu wissen! ha ha ha ha ha. Es braucht niemand zu wissen! ha ha ha ha ha.
7. Strophe:

Sie sagt‘, ich soll sie nehmen, nanu, nanu, nanu! Sie sagt‘, ich soll sie nehmen, was sagst du denn dazu? Sie sagt‘, ich soll sie nehmen, bums, vallera. ist da? Ich braucht mich nicht zu schämen, ha ha ha ha ha, ich braucht mich nicht zu schämen, ha ha ha ha ha.

8. Strophe:

Der Sommer ist gekommen, nanu, nanu, nanu! Der Sommer ist gekommen, was sagst du denn dazu? Der Sommer ist gekommen, bums, vallera. Ich hab‘ sie nicht genommen! ha ha ha ha ha, ich hab‘ sie nicht genommen! ha ha ha ha ha.
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Startseite » Scherzlieder / Küchenlieder» In einen Harung jung und stramm

1. Strophe:

In einen Harung jung und stramm, zwo, drei, vier, sit tata, tirallala, der auf dem Meeresgrunde schwamm, zwo, drei, vier, sit tata, tirallala, verliebte sich, o Wunder, ´ne olle Flunder, verliebte sich, o Wunder, ´ne olle Flunder.

2. Strophe:

Der Harung sprach :“Du bist verrückt, zwo, drei, vier, sit tata, tirallala, du bist mir viel zu plattgedrückt. Zwo, drei, vier, sit tata, tirallala, rutsch mir den Buckel ´runter, du olle Flunder! Rutsch mir den Buckel ´runter, du olle Flunder!“
3. Strophe:

Da stieß die Flunder auf den Grund, zwo, drei, vier, sit tata, tirallala, wo sie ´nen goldnen Rubel fund, zwo, drei, vier, sit tata, tirallala, ein Goldstück von zehn Rubel, o welch ein Jubel! Ein Goldstück von zehn Rubel, o welch ein Jubel!

4. Strophe:

Da war die olle Schrulle reich, zwo, drei, vier, sit tata, tirallala, da nahm der Harung sie sogleich, zwo, drei, vier, sit tata, tirallala, denn so ein alter Harung, der hat Erfahrung, denn so ein alter Harung, der hat Erfahrung.
5. Strophe:

Und die Moral von der Geschicht? Zwo, drei, vier, sit tata, tirallala, verlieb dich in ’nen Harung nicht; zwo, drei, vier, sit tata, tirallala, denn so ein alter Harung, der hat Erfahrung, es sei denn du hast Zaster, du olles Laster.

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Startseite » Kinderlieder» Ich komme aus dem Märchenland (Meister Nadelöhr)

Worte: Walter Krumbach
Weise: Wolfgang Richter

1. Strophe:

Ich komme aus dem Märchenland, schnibbel-die-schnabbel-die Scher, bin allen Kindern wohlbekannt und reiste weit umher. Die schönsten Märchen kenne ich und alle, alle Kinder freuen sich, schnibbel-die-schnabbel-die Scher, auf Meister Nadelöhr. Die schönsten Märchen kenne ich und alle, alle Kinder freuen sich, schnibbel-die-schnabbel-die Scher, auf Meister Nadelöhr.

2. Strophe:

Das Spiel ist aus, ich muss jetzt gehen, schnibbel-die-schnabbel-die Scher und sage euch auf Wiedersehn, ein andermal noch mehr. Dann hält wie stets, ihr habt noch Zeit, viel Neues schon für euch bereit, schnibbel-die-schnabbel-die Scher, der Meister Nadelöhr. Dann hält wie stets, ihr habt noch Zeit, viel Neues schon für euch bereit, schnibbel-die-schnabbel-die Scher, der Meister Nadelöhr.
Kinderfernsehen der DDR
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Startseite » Scherzlieder / Küchenlieder» Mein Hut, der hat drei Ecken

1. Strophe:

Mein Hut, der hat drei Ecken, drei Ecken hat mein Hut! Und hätt´ er nicht drei Ecken, so wär es nicht mein Hut!

2. Strophe:(den Hut auf dem Kopf zeigen)

Mein …, der hat drei Ecken, drei Ecken hat mein …! Und hätt´ er nicht drei Ecken, so wär es nicht mein ….!
3. Strophe: (auf sich selbst zeigen, den Hut auf dem Kopf zeigen)

…  …, der hat drei Ecken, drei Ecken hat …  …! Und hätt´ er nicht drei Ecken, so wär es nicht … …!

4. Strophe: (auf sich selbst zeigen, den Hut auf dem Kopf zeigen, drei Finger zeigen)

… …, der hat … Ecken, … Ecken hat … …! Und hätt´ er nicht … Ecken, so wär es nicht … …!
5. Strophe: (auf sich selbst zeigen, den Hut auf dem Kopf zeigen, drei Finger zeigen, auf gebeugten Ellenbogen zeigen)

… … , der hat … …, … … hat … …! Und hätt´ er nicht … …, so wär es nicht … …!

6. Strophe: (auf sich selbst zeigen, den Hut auf dem Kopf zeigen, drei Finger zeigen, auf gebeugten Ellenbogen zeigen, für „nicht“ mit dem Kopf schütteln)

… … , der hat … …, … … hat … …! Und hätt´ er … … …, so wär es … … …!
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Startseite » FDJ Lieder» Zogen einst fünf wilde Schwäne

Worte: volkstümlich
Weise: volkstümlich aus Masuren

1. Strophe:

Zogen einst fünf wilde Schwäne, Schwäne leuchtend weiß und schön. Zogen einst fünf wilde Schwäne, Schwäne leuchtend weiß und schön. „Sing, sing, was geschah? Keiner ward mehr gesehn. Sing, sing, was geschah?“ Keiner ward mehr gesehn.“

2. Strophe:

Wuchsen einst fünf junge Birken grün und frisch am Bachesrand. Wuchsen einst fünf junge Birken grün und frisch am Bachesrand. „Sing, sing, was geschah! Keine in Blüten stand. Sing, sing, was geschah! Keine in Blüten stand.“
3. Strophe:

Zogen einst fünf junge Burschen stolz und kühn zum Kampf hinaus. Zogen einst fünf junge Burschen stolz und kühn zum Kampf hinaus. „Sing, sing, was geschah? Keiner kehrt nach Haus. Sing, sing, was geschah?“ Keiner kehrt nach Haus.“

4. Strophe:

Wuchsen einst fünf junge Mädchen schlank und schön am Memelstrand. Wuchsen einst fünf junge Mädchen schlank und schön am Memelstrand. „Sing, sing, was geschah? Keins den Brautkranz wand. Sing, sing, was geschah?“ Keins den Brautkranz wand.“
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Startseite » Kinderlieder» Bei ROT bleibe stehn

Worte: 2. u. 3. Strophe Margarete Tews
Weise: unbekannt

1. Strophe:

Bei ROT bleibe stehn, bei GRÜN kannst du gehn! Bei ROT musst du warten, bei GRÜN musst du starten, das merke dir gut und sei auf der Hut!

2. Strophe:

O Peter, pass auf und halt ein im Lauf! Nach links und nach rechts sehen, erst dann darfst du gehen. Sei endlich gescheit, du hast so viel Zeit.
3. Strophe:

Sabine, gib acht, so wird es gemacht! Lass deinen Ball liegen, du wirst ihn schon kriegen. Die Straße ist frei, wenn das Auto vorbei.

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Startseite » Kinderlieder» Wulle, wulle Gänschen

1. Strophe:

Wulle, wulle Gänschen, wackelt mit dem Schwänzchen. Wisst ihr denn auch, wer ich bin? Ich bin eure Königin, ihr seid meine Kinder, gi, ga, gack!

2. Strophe:

Seht, da ziehn die fünfe ohne Schuh und ohne Strümpfe. Hei, wie ist die Welt so schön, wenn die Gänse barfuß gehn, selbst im kalten Winter, gi, ga, gack!
3. Strophe:

Schniebel, Schnabel, Schnäbel, kommt der Herbst mit Nebel, Gänsebraten, Gänsefett, weiche Federn für das Bett, freun sich alle Kinder, gi, ga, gack!

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Startseite » Kinderlieder» Es war eine Mutter

1. Strophe:

Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder: den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter.

2. Strophe:

Der Frühling bringt Blumen, der Sommer bringt Klee, der Herbst bringt die Ernte, der Winter den Schnee.
3. Strophe:

Das Klatschen, das Klatschen, das muss man verstehn, da muss man sich dreimal im Kreise umdrehn.
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Dem Lied werden mehr als hundert Strophen nachgesagt, einige beispielhafte folgen. Es gibt auch zahlreiche Textvarianten.
1.Kennt ji all dat nige Leed, nige Leed, nige Leed,
Wat dat ganze Dörp all weet, von Herrn Pastor sien Kauh?
(Stets wiederholter Refrain:)
Sing man tau, sing man tau,
von Herrn Pastor sien Kauh, jau, jau.
Sing man tau, sing man tau, von Herrn Pastor sien Kauh!
2.Ostern weer se dick un drall, dick un drall, dick un drall,
Pingsten leeg se dod in’n Stall, den Herrn Pastor sien Kauh!
3.As se weer in Stücken sneeden, Stücken sneeden, Stücken sneeden,
het dat ganze Dörp wat kreegen, von Herrn Pastor sien Kauh!
4.Un de Köster Dümelang, Dümelang, Dümelang
kreeg den Stert as Klockenstrang, von Herrn Pastor sien Kauh!
5.Un de ole Neihkatrin, Neihkatrin, Neihkatrin
kreeg den Kopp as Neihmaschin vun Herrn Pastor sien Kauh!
6.Ond de Jongfer Edeltraud, Edeltraud, Edeltraud,
kreeg een nieget Jongfernhaut, vun Herrn Pastor sien Kauh!
7.De malle Moler Seidelbast, Seidelbast, Seidelbast
kreeg ´n niegen Molerquast, vun Herrn Pastor sien Kauh!
8.Un de ole Dörpkapell, Dörpkapell, Dörpkapell
kreeg en nieget Trummelfell, von Herrn Pastor sien Kauh!
9.Un uns niege Füerwehr, Füerwehr, Füerwehr
kreeg en Pott voll Wagensmeer, von Herrn Pastor sien Kauh!
10.Un de ole Inglisch-Miss, Inglisch-Miss, Inglisch-Miss,
kreeg een nieget Teihngebiss, von Herrn Pastor sien Kauh!
Das Wappen von Mecklenburg-Vorpommern zeigt heute noch zwei Stierköpfe, worauf angespielt wird.
11.Trina pett mit ehre Hacken, ehre Hacken, ehre Hacken
in een groten Dunnerkacken, vun Herrn Pastor sien Kauh!
12.Sleswig-Holsteen meerumslungen, meerumslungen, meerumslungen,
hannelt nu mit Ossentungen, vun Herrn Pastor sien Kauh!
13.De Mekelnbörger leits nich slapen, leits nich slapen, leits nich slapen,
se sett den Kopp in´t Lanneswappen, vun Herrn Pastor sien Kauh! [siehe Abb.]
14.Inne Slacht vun Waterloo, Waterloo, Waterloo
fing Napolium eenen Floh, vun Herrn Pastor sien Kauh!
15.De Seel de steigt in heven tau, heven tau, heven tau ,
s wör joa ne Pastornkau, uns Herrn Pastor sien Kauh!
16.(Abschlussstrophe)
Doch dat Leed, dat is ers half, is man half, is man half,
denn in´n Stall dor steiht een Kalf, vun Herrn Pastor sien Kauh!
17.(altern. Abschlussstrophe)
Un wer dat Leed nich wieterkann, wieterkann, wieterkann,
der fängt nu tau flaaten an, vun Herrn Pastor sien Kauh! (Refrain nur gepfiffen)
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Text dieses Naturliedes

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Jetzt fahr’n wir übern See, übern See
Jetzt fahr’n wir übern –
Jetzt fahr’n wir übern See, übern See
Jetzt fahr’n wir übern See.

Mit einer hölzern‘ Wurzel, Wurzel, Wurzel, Wurzel
Mit einer hölzern‘ Wurzel, kein Ruder war nicht –
Mit einer hölzern‘ Wurzel, Wurzel, Wurzel, Wurzel
Mit einer hölzern‘ Wurzel, kein Ruder war nicht dran.

Und als wir drüber war’n, drüber war’n
Und als wir drüber –
Und als wir drüber war’n, drüber war’n
Und als wir drüber war’n.
Da sangen alle Vöglein, Vöglein, Vöglein, Vöglein
Da sangen alle Vöglein, der helle Tag brach –
Da sangen alle Vöglein, Vöglein, Vöglein, Vöglein
Da sangen alle Vöglein, der helle Tag brach an.

Der Jäger blies ins Horn, ins Horn
Der Jäger blies ins –
Der Jäger blies ins Horn, ins Horn
Der Jäger blies ins Horn.
Da bliesen alle Jäger, Jäger, Jäger, Jäger
Da bliesen alle Jäger, ein jeder in sein –
Da bliesen alle Jäger, Jäger, Jäger, Jäger
Da bliesen alle Jäger, ein jeder in sein Horn.

Das Liedlein, das ist aus, ist aus
Das Liedlein, das ist –
Das Liedlein, das ist aus, ist aus
Das Liedlein, das ist aus.
Und wer es nicht singen kann, singen kann
Der fang von vorne –
Und wer es nicht singen kann, singen kann
Der fang von vorne an.

Über dieses Kinderlied

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Dieses Kinderlied ist für Kinder ab ca. 6 Jahre (Kindergarten, Grundschule) geeignet. Die Melodie und Text sind volksweise, die Autoren sind leider unbekannt.
1.
|: Jetzt fahr’n wir über’n See, über’n See, jetzt fahr’n wir über’n 😐 See,
|: mit einer hölzern Wurzel, Wurzel, Wurzel, Wurzel,
mit einer hölzern Wurzel, kein Ruder war nicht 😐 dran.

2.
|: Und als wir drüber war’n, drüber war’n, und als wir drüber 😐 war’n,
|: da sangen alle Vöglein, Vöglein, Vöglein, Vöglein,
da sangen alle Vöglein, der helle Tag brach 😐 an.

3.
|: Der Jäger blies ins Horn, blies ins Horn, der Jäger blies ins 😐 Horn.
|: Da bliesen alle Jäger, Jäger, Jäger, Jäger,
da bliesen alle Jäger, ein jeder in sein 😐 Horn.

4.
|: Das Liedlein, das ist aus, das ist aus, das Liedlein, das ist 😐 aus.
|: Und wer das Lied nicht singen kann, singen, singen, singen kann,
und wer das Lied nicht singen kann, der fang’s von vorne 😐 an.

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Unsere Heimat Songtext
Unsere Heimat (auch: Unsre Heimat) ist ein Lied der DDR-Pionierorganisation Ernst Thälmann. Der Liedtext stammt von Herbert Keller und die Komposition von Hans Naumilkat. Das Lied entstand 1951[1] und gibt das Verständnis des Begriffes „Heimat“ der Freien Deutschen Jugend wieder. Der Text rechtfertigt dessen Bedeutung innerhalb des Kommunismus und des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus.
Text: Herbert Keller
Musik: Hans Naumilkat
Unsere Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer,
Unsere Heimat sind auch all die Bäume im Wald.
Unsere Heimat ist das Gras auf der Wiese, das Korn auf dem Feld,
Und die Vögel in der Luft und die Tiere der Erde
Und die Fische im Fluß sind die Heimat.

Und wir lieben die Heimat, die schöne
Und wir schützen sie, weil sie dem Volke gehört,
Weil sie unserem Volke gehört.

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ES WOLLEN ZWEI AUF REISEN GEHN

Erika Engel und Heinz-Friedel Heddenhausen
Es wollen zwei auf Reisen gehn
Und sich die weite Welt besehn:
Der Koffer macht den Rachen breit,
Komm mit, es ist soweit.

Refrain:

Wohin soll denn die Reise gehn?

Wohin, sag, wohin, ja, wohin?

Wo wir den bunten Sommer sehn,

Dahin, ja, dahin.

Weil heiß das Reisefieber brennt,

Weckt es die Lust, die jeder kennt,

Hinauszuziehn im Wanderschritt.

Es ist soweit, komm mit!

Refrain.

Der Sommertag, wie schön er war –

So blumenbunt und sonnenklar!

Die Bahn auf blanker Schienenspur

Durch grüne Landschaft fuhr.

Refrain.

Sie kommen schon – das Ziel ist nah!

Es trägt die Mundharmonika

Den frohen Klang den Weg zurück –

Das Lied vom Ferienglück.

Refrain:

Wohin soll denn die Reise gehn?

Wohin, sag, wohin, ja, wohin?

Wo wir den bunten Sommer sehn,

Dahin, ja, dahin.
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Startseite » Pionierlieder»
Die Heimat hat sich schön gemacht
(Das Lied der jungen Naturforscher)

Worte: Manfred Streubel
Weise: Gert Natschinski

1. Strophe:

Die Heimat hat sich schön gemacht und Tau blitzt ihr im Haar. Die Wellen spiegeln ihre Pracht wie frohe Augen klar. Die Wiese blüht, die Tanne rauscht, sie tun geheimnisvoll. Frisch das Geheimnis abgelauscht, das und beglücken soll.

2. Strophe:

Der Wind streift auch durch Wald und Feld, er raunt und Grüße zu. Mit Fisch und Dachs und Vogelwelt stehn wir auf du und du. Der Heimat Pflanzen und Getier behütet unsre Hand, und reichlich ernten werden wir, wo heut noch Sumpf und Sand.
3. Strophe:

Wir brechen in das Dunkel ein, verfolgen Ruf und Spur. Und werden wir erst wissend sein, fügt sich uns die Natur. Die Blume öffnet sich dem Licht, der Zukunft unser Herz. Die Heimat hebt ihr Angesicht und lächelt sonnenwärts.
Jedes Kind in der DDR kannte das „Lied der jungen Naturforscher“. 1950 schrieb der 18-jährige Dichter Manfred Streubel ein Gedicht, das ihn berühmt machen sollte. „Das Lied der jungen Naturforscher“: Geschrieben wurde es 1950 von Manfred Streubel, der in den achtziger Jahren alle Hoffnungen verloren hatte.
Manfred Streubel war damals noch voller Hoffnung gewesen. Einige Jahre später hätte er dieses Gedicht allerdings am liebsten getilgt – er wollte damit nichts mehr zu tun haben. Aber entkommen konnte er ihm nicht, denn es waren vor allem diese Zeilen, die sich fortan mit seinem Namen verbanden. Zeilen, die die Gewissheit verkündeten, dass sich schon alles zum Besten richten wird:
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Am Brunnen vor dem Tore
1. Am Brunnen vor dem Tore
Da steht ein Lindenbaum
Ich träumt in seinem Schatten
So manchen süßen Traum
Ich schnitt in seine Rinde
so manches liebes Wort
Es zog in Freud und Leide
Zu ihm mich immer fort

2. Ich mußt auch heute wandern
Vorbei in tiefer Nacht
Da hab ich noch im Dunkel
Die Augen zugemacht
Und seine Zweige rauschten
Als riefen sie mir zu:
„Komm her zu mir, Geselle
Hier findst du deine Ruh

3. Die kalten Winde bliesen
Mir grad ins Angesicht
Der Hut flog mir vom Kopfe
Ich wendete mich nicht
Nun bin ich manche Stunde
Entfernt von diesem Ort
Und immer hör ich´s rauschen:
„Du fändest Ruhe dort!“

— Autor: Wilhelm Müller
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Hoch auf dem gelben Wagen
1. Hoch auf dem gelben Wagen
sitz ich beim Schwager vorn.
Vorwärts die Rosse traben
lustig schmettert das Horn.
Felder und Wiesen und Auen
wogendes Ährengold.
Ich möchte ja so gern noch bleiben,
aber der Wagen, der rollt.

2. Postillon in der Schenke
füttert die Rosse im Flug.
Schäumendes Gerstengetränke
reicht mir der Wirt im Krug.
Hinter den Fensterscheiben
lacht ein Gesicht so hold.
Ich möchte ja so gerne noch bleiben,
aber der Wagen, der rollt.

3. Flöten hör´ ich und Geigen
lustiges Baßgebrumm.
Junges Volk im Reigen
tanzt um die Linde herum,
wirbelt wie Blätter im Winde
jauchzet und lacht und tollt.
Ich bliebe ja so gerne bei der Linde,
aber der Wagen, der rollt.

4. Sitzt einmal ein Gerippe
dort beim Schwager vorn,
schwenkt statt der Peitsche die Hippe
Stundenglas statt des Horns,
sag ich: „Ade nun, ihr Lieben
die ihr nicht mitfahren wollt.
Ich wäre ja so gern noch geblieben,
aber der Wagen, der rollt.

— Autor: Rudolf Baumbach
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Lustig ist das Zigeunerleben
1. Lustig ist das Zigeunerleben,
fario, fariofum.
Brauch’n dem Kaiser kein Zins zu geben,
fario, fariofum.
Lustig ist’s im grünen Wald,
wo des Zigeuners Aufenthalt.
Fario, fario, fario,
fario, fario, fariofum.

2. Sollt‘ uns mal der Hunger plagen,
gehn wir, uns ein Hirschlein jagen.
Hirschlein nimm dich wohl in acht,
wenn des Jägers Büchse kracht.

3. Soll‘ uns mal der Durst sehr quälen,
gehn wir hin zu Wasserquellen,
trinken das Wasser wie Moselwein,
meinen, es dürfte Champagner sein.

4. Wenn uns tut der Beutel hexen,
lassen wir unsre Taler wechseln,
treiben die Zigeunerkunst,
da kommen die Taler wieder all zu uns.

5. Wenn wir auch kein Federbett haben,
tun wir uns ein Loch ausgraben,
legen Moos und Reisig nein,
das soll unser Federbett sein.

— Autor: Volkslied, unbekannt
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Mein Hut, der hat drei Ecken
1. Mein Hut, der hat drei Ecken,
drei Ecken hat mein Hut,
und hätt‘ er nicht drei Ecken,
so wär‘ es nicht mein Hut.

— Autor: Volkslied, unbekannt
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Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus
1. Muß i denn, muß i denn zum Städtele naus, Städtele naus,
und du, mein Schatz, bleibst hier.
Wenn i komm, wenn i komm, wenn i wiedrum komm, wiedrum komm,
kehr i ein, mein Schatz, bei dir.
Kann i gleich net allweil bei dir sein,
han i doch mein Freud an dir;
wenn i komm, wenn i komm, wenn i wiedrum komm, wiedrum komm,
kehr i ein, mein Schatz, bei dir.

2. Wie du weinst, wie du weinst, daß i wandre muß,
wie wenn d‘ Lieb jetzt wär vorbei!
Sind au drauß, sind au drauß der Mädele viel,
lieber Schatz, i bleib dir treu.
Denk du net, wenn i andre sieh,
no sei mein‘ Lieb vorbei;
sind au drauß, sind au drauß der Mädele viel,
lieber Schatz, i bleib dir treu.

3. Übers Jahr, übers Jahr, wenn mer Träuble schneid’t,
stell i hier mir wiedrum ein;
bin i dann, bin i dann dein Schätzele noch,
so soll die Hochzeit sein.
Übers Jahr, do ist mein Zeit vorbei,
do g’hör i mein und dein,
bin i dann, bin i dann dein Schätzele noch,
so soll die Hochzeit sein.

— Autor: unbekannt
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Der Mond ist aufgegangen
1. Der Mond ist aufgegangen,
die goldnen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar;
der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel wunderbar.

2. Wie ist die Welt so stille
und in der Dämmrung Hülle
so traulich und so hold,
als eine stille Kammer,
wo ihr des Tages Jammer
verschlafen und vergessen sollt!

3. Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost verlachen,
weil unsre Augen sie nicht sehen.

4. Wir stolze Menschenkinder
sind eitel arme Sünder
und wissen gar nicht viel;
wir spinnen Luftgespinste
und suchen viele Künste
und kommen weiter von dem Ziel.

5. Gott, laß dein Heil uns schauen,
auf nichts Vergänglichs trauen,
nicht Eitelkeit uns freun;
laß und einfältig werden
und vor dir hier auf Erden
wie Kinder fromm und fröhlich sein!

6. So legt euch denn ihr Brüder
in Gottes Namen nieder.
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott, mit Strafen
und laß uns ruhig schlafen
und unsern kranken Nachbarn auch.

— Autor: Matthias Claudius
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Brüderchen, komm, tanz mit mir
1. Brüderchen, komm, tanz mit mir,
beide Hände rech‘ ich dir,
einmal hin, einmal her,
rundherum, das ist nicht schwer.

2. Mit den Händchen klipp, klapp, klapp,
mit den Füßchen tripp, tripp, tripp,
einmal hin, einmal her,
rundherum, das ist nicht schwer.

3. Mit den Köpfchen nick, nick, nick,
mit den Fingerchen, tick, tick, tick,
einmal hin, einmal her,
rundherum, das ist nicht schwer.

4. Ei, dasa hast du gut gemacht,
ei, das hätt‘ ich nicht gedacht,
einmal hin, einmal her,
rundherum, das ist nicht schwer.

5. Noch einmal das schöne Spiel,
weil es mir so gut gefiel,
einmal hin, einmal her,
rundherum, das ist nicht schwer.

— Autor: Volkslied, unbekannt
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Die Gedanken sind frei
1. Die Gedanken sind frei
wer kann sie erraten
sie fliegen vorbei
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen
kein Jäger erschießen.
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei

2. Ich denke, was ich will
und was mich beglückt,
doch alles in der Still´
und wie es sich schicket.
Mein Wunsch, mein Begehren
kann niemand verwehren,
es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei

3. Und sperrt man mich ein
in finstere Kerker
das alles sind rein
vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken
zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei
die Gedanken sind frei

4. Ich liebe den Wein
mein Mädchen vor allen,
sie tut mir allein
am besten gefallen.
Ich bin nicht alleine
bei meinem Glas Weine,
mein Mädchen dabei:
Die Gedanken sind frei!

5. Drum will ich auf immer
den Sorgen entsagen
und will mich auch nimmer
mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen
stets lachen und scherzen
und denken dabei:
Die Gedanken sind frei!

— Autor: Volkslied, unbekannt
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Die alten Germanen
1. Es saßen die alten Germanen
zu beiden Ufern des Rheins;
sie lagen auf Bärenhäuten
und soffen immer noch eins.

Und eins und zwei und drei und vier:
Sie soffen unheimlich viel Lagenbier.
Und fünf und sechs und sieben und acht:
Sie soffen die ganze Nacht.

2. Da Trat in ihre Mitte
ein Jüngling römischen Blut’s:
„Grüß Gott, ihr alten Germanen,
ich bin der Tacitus.“

3. Da hoben die alten Germanen
zum Bergmannsgruße die Hand.
„Glück auf, du römischer Jüngling,
du bist uns wohl bekannt.“

4. Da hoben sie an zu saufen
so manchen Tropfen Met.
Sie würfelten um ihre Weiber–
es wurde ziemlich spät.

5. Da mixten die alten Germanen
dem Römer einen Trank.
Den soff er fröhlich hinunter,
bis er zu Boden sank.

6. Da lachten die alten Germanen
zu beiden Ufern des Rheins,
und ließen ihn trinken und trinken:
ein Glas und immer noch eins!

7. Und als am anderen Morgen
der Römer den Schaden besah,
schrieb er mit zitternden Händen
an seine Germania:

8. „Wir sind zwar keine Germanen
doch üben wir uralten Brauch.
Wir würfeln nicht um unsre Weiber,
doch saufen können wir auch!“

9. Und das ist unsre Devise,
an dieser halten wir fest:
„Früh ist noch keiner gestorben,
der bis ins Alter gezecht.“

— Autor: unbekannt
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Wir sind jung, die Welt ist offen
1. Wir sind jung, die Welt ist offen,
o du schöne weite Welt!
Unser Sehnen, unser Hoffen
zieht hinaus durch Wald und Feld.
Bruder, laß den Kopf nicht hängen,
kannst ja nicht die Sterne sehn!
Aufwärts blicken, aufwärts drängen;
wir sind jung, und das ist schön.

2. Liegt dort hinter jenem Walde
nicht ein fernes, fremdes Land?
Blüht auf grüner Bergeshalde
nicht das Blümlein Unbekannt?
Laßt uns schweifen ins Gelände,
über Täler, über Höhn,
wo sich auch der Weg hinwende,
wir sind jung, und das ist schön.

3. Auf denn, auf, die Sonne zeige
uns den Weg durch Wald und Hain;
geht darob der Tag zur Neige,
leuchtet uns der Sterne Schein.
Bruder, schnell, den Rucksack über,
heute soll’s ins Weite gehn,
Regen, Wind, wir lachen drüber,
wir sind jung, und das ist schön.

— Autor: Jürgen Brand
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Abend wird es wieder
1. Abend wird es wieder,
Über Wald und Feld
Säuselt Frieden nieder
Und es ruht die Welt.

2. Nur der Bach ergießet
Sich am Felsen dort,
Und er braust und fließet
Immer, immer fort.

3. Und kein Abend bringet
Frieden ihm und Ruh,
Keine Glocke klinget
Ihm ein Rastlied zu.

4. So in deinem Streben
Bist, mein Herz, auch du:
Gott nur kann dir geben
Wahre Abendruh.

— Autor: Hoffmann von Fallersleben
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Ein schöner Tag zu Ende geht
1. Ein schöner Tag zu Ende geht,
die Sterne sind erwacht,
wir reichen uns die Hände nun
und sagen „Gute Nacht“.
Von Ort zu Ort, von Land zu Land
erklingt ein Lied darein,
reicht eure Hände fest zum Bund.
Wir wollen Freunde sein.

2. Ein neuer Tag bricht bald herein,
der weit uns sehen soll,
zum Abschied reicht euch nun die Hand
und saget „Lebewohl“.
Von Ort zu Ort, von Land zu Land
erklingt ein Lied darein,
reicht eure Hände fest zum Bund.
Wir wollen Freunde sein.

3. Ob Nord, ob Süd, ob Ost, ob West,
wo du auch stehst, ist gleich,
ein Freundeskreis durchzieht die Welt.
Horch auf, die Zeit ist reif.
Von Ort zu Ort, von Land zu Land
erklingt ein Lied darein,
reicht eure Hände fest zum Bund.
Wir wollen Freunde sein.

— Autor: Robert Burns: Nachdichtung: Oswald Schanowsky
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Komm stiller Abend nieder auf unsre kleine Flur
1. Komm stiller Abend nieder
auf unsre kleine Flur.
Dir tönen unsere Lieder,
wie schön bist du Natur.

2. Die Abendröte steiget
hinab ins kühle Tal
und allgemach erbleichet
der Sonne letzter Strahl.

3. Allüberall herrscht Schweigen,
nur schwingt der Vögel Chor
noch aus den dunklen Zweigen
den Nachtgesang empor.

4. Kommt oft noch Abend wieder
auf unsre kleine Flur,
froh danken unsere Lieder
dir Liebling der Natur.

— Autor: Georg Karl Claudius
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Horch, was kommt von draußen rein
1. Horch, was kommt von draußen rein? Hollahi, hollaho!
Wird wohl mein Feinsliebchen sein. Hollahiaho!
Geht vorbei und schaut nicht rein, hollahi, hollaho,
wirds wohl nicht gewesen sein. Hollahiaho!

2. Leute haben’s oft gesagt, hollahi, hollaho,
was ich für’n Feinsliebchen hab. Hollahiaho!
Lass sie reden, schweig fein still, hollahi, hollaho,
kann ja lieben, wen ich will. Hollahiaho!

3. Wenn mein Liebchen Hochzeit hat, hollahi, hollaho,
ist für mich ein Trauertag. Hollahiaho!
Geh ich in mein Kämmerlein, hollahi, hollaho,
trage meinen Schmerz allein. Hollahiaho!

4. Wenn ich dann gestorben bin, hollahi, hollaho,
trägt man mich zum Grabe hin. Hollahiaho!
Setzt mir keinen Leichenstein, hollahi, hollaho,
pflanzt mir drauf Vergissnichtmein. Hollahiaho!

— Autor: Volkslied, unbekannt
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Im Wald und auf der Heide
1. Im Wald und auf der Heide
da such ich meine Freude,
ich bin ein Jägersmann,
ich bin ein Jägersmann!
Die Forsten treu zu pflegen
das Wildbret zu erlegen,
mein Lust hab ich daran,
mein Lust hab ich daran.
Halli, hallo, halli, hallo
mein Lust hab ich daran.

2. Trag ich in meiner Tasche
ein Trünklein in der Flasche,
zwei Bissen liebes Brot,
zwei Bissen liebes Brot,
brennt lustig meine Pfeife,
wenn ich den Wald durchschreife
da hat es keine Not,
da hat es keine Not.
Halli, hallo, halli, hallo,
mein Lust hab ich daran.

3. Im Walde hingestrecket,
den Tisch mit Moos mir decket,
die freundliche Natur,
die freundliche Natur,
den treuen Hund zur Seite
ich mir das Mahl bereite,
auf Gottes freier Flur,
auf Gottes freier Flur.
Halli, hallo, halli, hallo,
mein Lust hab ich daran.

4. Das Huhn im schnellen Fluge,
die Schnepf´ im Zickzackzuge
treff ich mit Sicherheit,
treff ich mit Sicherheit,
die Sauen, Reh‘ und Hirsche
erleg ich auf der Pirsche,
der Fuchs lässt mir sein Kleid,
der Fuchs lässt mir sein Kleid.
Halli, hallo, halli, hallo,
mein Lust hab ich daran.

5. Und streich ich durch die Wälder,
und zieh ich durch die Felder
einsam den ganzen Tag,
einsam den ganzen Tag;
doch schwinden mir die Stunden
gleich flüchtigen Sekunden,
tracht ich dem Wilde nach,
tracht ich dem Wilde nach.
Halli, hallo, halli, hallo,
mein Lust hab ich daran.

6. Wenn sich die Sonne neiget,
der feuchte Nebel steiget,
mein Tagwerk ist getan,
mein Tagwerk ist getan.
Dann zieh ich von der Heide
zur häuslich stillen Freude,
ein froher Jägersmann,
ein froher Jägermann!
Halli, hallo, halli, hallo,
mein Lust hab ich daran.

— Autor: Wilhelm Bornemann
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Brüder reicht die Hand zum Bunde
1. Brüder, reicht die Hand zum Bunde!
Diese schöne Freundschaftsstunde
führ uns hin zu lichten Höhn!
Laßt, was irdisch ist, entfliehen;
unsrer Freundschaft Harmonieen
dauern ewig fest und schön.

2. Preis und Dank dem Weltenmeister,
der die Herzen, der die Geister
für ein ewig Wirken schuf!
Licht und Recht und Tugend schaffen
durch der Wahrheit heilge Waffen,
sei uns heiliger Beruf.

3. Ihr, auf diesem Stern der Besten,
Menschen all im Ost und Westen,
wie im Süden und im Nord:
Wahrheit suchen, Tugend üben,
Gott und Menschen herzlich lieben,
das sei unser Losungswort!

— Autor: Wolfgang Amadeus Mozart
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Heidenröslein
1. Sah ein Knab ein Röslein stehn,
Röslein auf der Heiden,
War so jung und morgenschön,
Lief er schnell, es nah zu sehn,
Sah’s mit vielen Freuden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

2. Knabe sprach: „Ich breche dich,
Röslein auf der Heiden!“
Röslein sprach: „Ich steche dich,
Dass du ewig denkst an mich,
Und ich will’s nicht leiden.“
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

3. Und der wilde Knabe brach
’s Röslein auf der Heiden;
Röslein wehrte sich und stach,
Half ihm doch kein Weh und Ach,
Musst es eben leiden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

— Autor: Johann Wolfgang von Goethe
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Schön ist die Welt
1. Schön ist die Welt, drum Brüder,
laßt uns reisen wohl in die weite Welt,
wohl in die weite Welt.

2. Wir sind nicht stolz,
wir brauchen keine Pferde,
die uns von dannen ziehn.

3. Wir steig’n hinauf
auf Berge und Hügel,
wo uns die Sonne sticht.

4. Wir laben uns
an jeder Felsenquelle
wo frisches Wasser fließt.

5. Wir reisen fort
von einer Stadt zur andern,
wo uns die Luft gefällt.

— Autor: Volkslied, unbekannt
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Im Frühtau zu Berge
1. Im Frühtau zu Berge wir ziehn,fallera,
es grünen alle Wälder, alle Höh’n, fallera.
Wir wandern ohne Sorgen
singend in den Morgen,
noch ehe im Tale die Hähne krähn.

2. Ihr alten und hochweisen Leut,
ihr denkt wohl, wir sind nicht gescheit?
Wer wollte aber singen,
wenn wir schon Grillen fingen
in dieser herrlichen r’rühlingszeit?

3. Werft ab alle Sorge und Qual
und wandert mit uns aus dem Tal!
Wir sind hinaus gegangen,
den Sonnenschein zu fangen:
Kommt mit und versucht es auch selbst einmal!

— Autor: Olof Thunmann
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Das Wandern ist des Müllers Lust
1. Das Wandern ist des Müllers Lust,
das Wandern.
Das muß ein schlechter Müller sein,
dem niemals fiel das Wandern ein,
das Wandern.^

2. Vom Wasser haben wir’s gelernt,
vom Wasser:
Das hat nicht Rast bei Tag und Nacht,
ist stets auf Wanderschaft bedacht,
das Wasser.

3. Das sehn wir auch den Rädern ab,
den Rädern:
Die gar nicht gerne stille stehn,
die sich mein Tag nicht müde drehn,
die Räder.

4. Die Steine selbst, so schwer sie sind,
die Steine,
sie tanzen mit den muntern Reih’n
und wollen gar noch schneller sein,
die Steine.

5. O Wandern, Wandern meine Lust,
o Wandern!
Herr Meister und Frau Meisterin,
laßt mich in Frieden weiter ziehn
und wandern.

— Autor: Wilhelm Müller
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Wenn die bunten Fahnen wehen
1. Wenn die bunten Fahnen wehen,
geht die Fahrt wohl übers Meer.
woll´n wir ferne Lande sehen,
fällt der Abschied uns nicht schwer.
Leuchtet die Sonne,
ziehen die Wolken,
klingen die Lieder weit übers Meer.

2. Sonnenschein ist unsre Wonne,
wie er lacht am lichten Tag!
doch es geht auch ohne Sonne,
wenn sie mal nicht lachen mag.
Blasen die Stürme,
brausen die Wellen,
singen wir mit dem Sturm unser Lied.

3. Hei, die wilden Wandervögel
ziehen wieder durch die Nacht,
schmettern ihre alten Lieder,
daß die Welt vom Schlaf erwacht.
Kommt dann der Morgen,
sind sie schon weiter,
über die Berge – wer weiß wohin.

4. Wo die blauen Gipfel ragen,
lockt so mancher steile Pfad.
immer vorwärts, ohne Zagen;
bald sind wir dem Ziel genaht!
Schneefelder blinken,
schimmern von Ferne her,
Lande versinken im Wolkenmeer.

— Autor: Alfred Zschiesche
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Mein Vater war ein Wandersmann
1. Mein Vater war ein Wandersmann
Und mir steckt’s auch im Blut;
Drum wandr‘ ich froh so lang ich kann
Und schwenke meinen Hut.
Valeri, valera,
Valeri, valera ha ha ha ha ha,
Valeri, valera,
Und schwenke meinen Hut.

2. Das Wandern schafft stets frische Lust,
Erhält das Herz gesund,
Frei atmet draußen meine Brust,
Froh singet stets mein Mund.
Valeri, valera,
Valeri, valera ha ha ha ha ha,
Valeri, valera,
Froh singet stets mein Mund.

3. Warum singt dir das Vögelein
So freudevoll sein Lied?
Weil’s nimmer hockt, landaus, landein
Durch and’re Fluren zieht.
Valeri, valera,
Valeri, valera ha ha ha ha ha,
Valeri, valera,
Durch and’re Fluren zieht.

4. Was murmelt’s Bächlein dort und rauscht
So lustig hin durch’s Rohr?
Weil’s frei sich regt, mit Wonne lauscht
Ihm dein empfänglich Ohr.
Valeri, valera,
Valeri, valera ha ha ha ha ha,
Valeri, valera,
Ihm dein empfänglich Ohr.

5. Drum trag ich’s Ränzel und den Stab
Weit in die Welt hinein,
Und werde bis ans kühle Grab
Ein froher Wandrer sein.
Valeri, valera,
Valeri, valera ha ha ha ha ha,
Valeri, valera,
Ein froher Wandrer sein.

— Autor: Friedrich Sigismund
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Das Wandern bringt groß Freud
1. Das Wandern bringt groß Freud,
das wissen alle Leut.
Ich wandre froh feldaus, feldein
in Gottes weite Welt hinein.
Ade, ade! Das Wandern mir gefällt.

2. Wie schön ist Gottes Welt.
Ein wonnig Lustgezelt.
Es blüht das Tal, es grünt der Rain,
es singt und klingt in Busch und Hain.
Wie schön, wie schön,
wie schön ist Gottes Welt.

3. O weites Blättermeer,
o Wald so hoch und hehr.
Ich kehr heut ein bei dir als Gast,
auf deinem Moos da halt ich Rast.
Es winkt, es winkt der Wald zur süßen Ruh.

4. Wann dann im Dämmerschein,
es muss geschieden sein,
ich sing noch, dass es weithin schallt.
Ade, ihr Berge, Feld und Wald.
Ade, ade! Es muss geschieden sein.

— Autor: unbekannt
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Kling, Glöckchen, klingelingeling
1. Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Laßt mich ein, ihr Kinder,
ist so kalt der Winter,
öffnet mir die Türen,
laßt mich nicht erfrieren.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!

2. Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Mädchen hört und Bübchen,
macht mir auf das Stübchen,
bring’ euch milde Gaben,
sollt‘ euch dran erlaben.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!

3. Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Hell erglühn die Kerzen,
öffnet mir die Herzen,
will drin wohnen fröhlich,
frommes Kind, wie selig.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!

— Autor: Karl Enslin
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Leise rieselt der Schnee
1. Leise rieselt der Schnee,
still und starr ruht der See
weihnachtlich glänzet der Wald:
Freue dich, Christkind kommt bald!

2. In den Herzen ist’s warm,
still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

3. Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht,
hört nur, wie lieblich es schallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

— Autor: Eduard Ebel
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O Tannenbaum
1. O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie grün sind deine Blätter!
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
nein, auch im Winter, wenn es schneit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie grün sind deine Blätter!

2. O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!
Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit
ein Baum von dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!

3. O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit,
o Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.

— Autor: 1. Strophe Joachim August Zarnack, 2. + 3. Strophe
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Stille Nacht, heilige Nacht
1. Stille Nacht! Heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
nur das traute hoch heilige Paar.
„Holder Knabe im lockigen Haar,
schlaf in himmlischer Ruh‘,
schlaf in himmlischer Ruh‘!“

2. Stille Nacht! Heilige Nacht!
Gottes Sohn, o wie lacht
lieb‘ aus deinem göttlichen Mund,
da uns schlägt die rettende Stund‘:
Jesus in deiner Geburt.
Jesus in deiner Geburt.

3. Stille Nacht! Heilige Nacht!
Die der Welt Heil gebracht,
aus des Himmels goldenen Höh’n
uns der Gnade Fülle läßt sehn:
Jesum in Menschengestalt.
Jesum in Menschengestalt.

4. Stille Nacht! Heilige Nacht!
Wo sich heut‘ alle Macht
väterlicher Liebe ergoß,
und als Bruder huldvoll umschloß
Jesus die Völker der Welt.
Jesus die Völker der Welt.

5. Stille Nacht! Heilige Nacht!
Lange schon uns bedacht,
als der Herr, vom Grimme befreit,
in der Väter urgrauer Zeit
aller Welt Schonung verhieß,
aller Welt Schonung verhieß.

6. Stille Nacht, heilige Nacht,
Hirten erst kundgemacht!
durch der Engel Halleluja
tönt es laut von Ferne und Nah:
Jesus, der Retter ist da!
Jesus, der Retter ist da!

— Autor: Joseph Mohr
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Alle Jahre wieder
1. Alle Jahre wieder
kommt das Christuskind
auf die Erde nieder,
wo wir Menschen sind.

2. Kehrt mit seinem Segen
ein in jedes Haus,
geht auf allen Wegen
mit uns ein und aus.

3. Ist auch mir zur Seite
still und unerkannt,
daß es treu mich leite
an der lieben Hand.

— Autor: Wilhelm Hey
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Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen
1. Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen,
wie glänzt er festlich, lieb und mild,
als spräch‘ er: „Wollt in mir erkennen
getreuer Hoffnung stilles Bild!“

2. Die Kinder stehn mit hellen Blicken,
das Auge lacht, es lacht das Herz,
o fröhlich seliges Entzücken!
Die Alten schauen himmelwärts.

3. Zwei Engel sind hereingetreten,
kein Auge hat sie kommen seh’n,
sie gehn zum Weihnachtstisch und beten,
und wenden wieder sich und geh’n.

4. Gesegnet seid, ihr alten Leute,
gesegnet sei, du kleine Schar!
Wir bringen Gottes Segen heute
dem braunen wie dem weißen Haar.

5. Zu guten Menschen, die sich lieben,
schickt uns der Herr als Boten aus,
und seid ihr treu und fromm geblieben,
wir treten wieder in dies Haus.“

6. Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen,
unsichtbar jedes Menschen Blick
sind sie gegangen wie gekommen,
doch Gottes Segen blieb zurück.

— Autor: Hermann Kletke
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Fröhliche Weihnacht überall
1. „Fröhliche Weihnacht überall!“
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum!
„Fröhliche Weihnacht überall!“
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Darum alle
stimmet in den Jubelton,
denn es kommt das Licht der Welt
von des Vaters Thron.

2. „Fröhliche Weihnacht überall!“
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum!
„Fröhliche Weihnacht überall!“
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Licht auf dunklem Wege,
unser Licht bist du;
denn du führst, die dir vertrau’n,
ein zu sel’ger Ruh’.

3. „Fröhliche Weihnacht überall!“
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum!
„Fröhliche Weihnacht überall!“
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Was wir ander’n taten,
sei getan für dich,
daß bekennen jeder muß,
Christkind kam für mich.

— Autor: Volkslied, unbekannt
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Ihr Kinderlein, kommet
1. Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all‘!
Zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall.
Und seht, was in dieser hochheiligen Nacht
der Vater im Himmel für Freude uns macht.

2. O seht in der Krippe im nächtlichen Stall,
seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl
in reinlichen Windeln das himmlische Kind,
viel schöner und holder, als Englein es sind.

3. Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh;
Maria und Joseph betrachten es froh.
Die redlichen Hirten knien betend davor,
hoch oben schwebt jubelnd der himmlische Chor.

4. O beugt wie die Hirten anbetend die Knie,
erhebet die Händlein und danket wie sie.
Stimmt freudig, ihr Kinder – wer sollt‘ sich nicht freu’n? –
stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein!

5. Was geben wir Kinder, was schenken wir dir,
du bestes und liebstes der Kinder, dafür?
Nichts willst du von Schätzen und Reichtum der Welt,
ein Herz nur voll Demut allein dir gefällt.

6. „So nimm uns’re Herzen zum Opfer denn hin;
wir geben sie gerne mit fröhlichem Sinn;
und mache sie heilig und selig wie deins,
und mach’ sie auf ewig mit deinem in eins.“

— Autor: Christoph von Schmid
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Kommet, ihr Hirten
1. Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Fraun,
kommet, das liebliche Kindlein zu schaun,
Christus, der Herr, ist heute geboren,
den Gott zum Heiland euch hat erkoren.
Fürchtet euch nicht.

2. Lasset uns sehen in Bethlehems Stall,
was uns verheißen der himmlische Schall!
Was wir dort finden, lasset uns künden,
lasset uns preisen in frommen Weisen.
Halleluja.

3. Wahrlich, die Engel verkündigen heut’
Bethlehems Hirtenvolk gar große Freud’.
Nun soll es werden Friede auf Erden,
den Menschen allen ein Wohlgefallen.
Ehre sei Gott.

— Autor: Carl Riedel
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Morgen, Kinder, wird’s was geben
1. Morgen, Kinder, wird’s was geben,
morgen werden wir uns freun!
Welch ein Jubel, welch ein Leben
wird in unserm Hause sein!
Einmal werden wir noch wach,
heißa dann ist Weihnachtstag!

2. Wie wird dann die Stube glänzen
von der großen Lichterzahl,
schöner als bei frohen Tänzen
ein geputzter Kronensaal.
Wißt ihr noch vom vor’gen Jahr,
wie’s am Weihnachtsabend war?

3. Wißt ihr noch mein Räderpferdchen,
Malchens nette Schäferin,
Jettchens Küche mit dem Herdchen
und dem blankgeputzten Zinn?
Heinrichs bunten Harlekin
mit der gelben Violin?

4. Welch‘ ein schöner Tag ist morgen!
Viele Freunde hoffen wir;
uns’re lieben Eltern sorgen
lange, lange schon dafür.
O gewiß, wer sie nicht ehrt,
ist der ganzen Lust nicht wert!

— Autor: Volkslied, unbekannt
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Weihnachtslieder
Schneeflöckchen, Weißröckchen
1. Schneeflöckchen, Weißröckchen,
da kommst du geschneit;
du kommst aus den Wolken,
dein Weg ist so weit.

2. Komm, setz dich ans Fenster,
du lieblicher Stern;
malst Blumen und Blätter,
wir haben dich gern.

3. Schneeflöckchen, du deckst uns
die Blümelein zu;
dann schlafen sie sicher
in himmlischer Ruh’.

— Autor: Volkslied, unbekannt
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Der Winter ist kommen
1. Der Winter ist kommen,
so still ist´s im Frei’n,
da soll uns im Zimmer
ein Liedchen erfreun.

2. Ein Lied und ein Spiel
und ein Tänzchen dabei,
dann sind wir so lustig
als wär es im Mai.

3. Mag’s immer da draußen
auch stürmen und schnei’n,
der Winter soll herzlich
willkommen uns sein.

— Autor: Agnes Franz
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Es wird wohl Winter weit und breit
1. Es wird wohl Winter weit und breit,
die kalten Wind wehen,
die Erd‘ im weißen Totenkleid
kann nicht vom Schlaf erstehen.
Mag weh’n und brausen Sturm und Wind.
Der holde Lenz, des Himmels Kind,
kommt ja zur Erde nieder,
er kommt gewißlich wieder.

2. Es steh’n wohl trauernd Au’n und Höh’n,
denn ihre Kindlein sterben.
Sie blüheten so frisch und schön
und müssen nun verderben.
Mag Welken auch des Waldes Grün,
mag auch der Blume Glanz verblüh’n.
Der Lenz kommt ja hernieder
und weckt die Toten wieder.

3. Gefesselt ruht des Bächleins Fall
und Hain und Tal verstummen.
Wo bist du, süße Nachtigall?
Wo tönt der Biene Summen?
Mag ruhn des hellen Bächleins Fall,
mag schweigen Lerch und Nachtigall.
Der Lenz kommt ja hernieder
und weckt die Sänger wieder.

4. Es wird wohl schwarze bange Nacht,
wo ist der Tag geblieben?
Hat ihn des Dunkels strenge Macht
vom Himmelszelt vertrieben?
Laß dunkeln nur die schwarze Nacht,
ein lieber Vater droben wacht,
bald sendet er ja wieder
sein Morgenrot hernieder.

5. Die Erde ruht im Totenkleid
vom starren Frost gebunden,
schnell fliehen zwischen Freud und Leid
des Lebens Tag und Stunden.
Mag sein! Mag schwinden Tag und Jahr
es kommt der Frühling wunderbar
nach dunkler Nacht hernieder,
bald, bald erscheint er wieder.

— Autor: unbekannt
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Ach bittrer Winter
1. Ach bittrer Winter, wie bist du kalt.
Du hast entlaubet den grünen Wald.
Du hast verblüht die Blümlein auf der Heiden.

2. Die bunten Blümlein sind worden fahl,
entflogen ist uns Frau Nachtigall!
Sie ist entflogen, wird sie wieder singen?

— Autor: Volkslied, unbekannt
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A, a, a, der Winter, der ist da
1. A, a, a, der Winter, der ist da!
Herbst und Sommer sind vergangen,
Winter, der hat angefangen.
A, a, a, der Winter, der ist da!

2. E, e, e, er bringt uns Eis und Schnee,
malt uns gar zum Zeitvertreiben
Blumen an die Fensterscheiben.
E, e, e, er bringt uns Eis und Schnee,

3. I, i, i, vergiß die Armen nie!
Wenn du liegst in warmen Kissen,
denk an die, die frieren müssen.
I, i, i, vergiß die Armen nie!

4. O, o, o, wie sind wir Kinder froh!
Sehen jede Nacht im Traume
uns schon unterm Weihnachtsbaume.
O, o, o, wie sind wir Kinder froh!

5. U, u, u, jetzt weiß ich, was ich tu!
Hol‘ den Schlitten aus dem Keller,
und dann fahr‘ ich immer schneller.
U, u, u, jetzt weiß ich, was ich tu!

— Autor: Volkslied, unbekannt
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O wie ist es kalt geworden
1. O wie ist es kalt geworden
und so traurig öd und leer!
Rauhe Winde wehn von Norden,
und die Sonne scheint nicht mehr.

2. Auf die Berge möcht ich fliegen
möchte sehn ein grünes Tal
möcht in Gras und Blumen Liegen
und mich freun am Sonnenstrahl.

3. Möchte hören die Schalmeien
und der Herden Glockenklang.
Möchte freuen mich im Freien
an der Vögel süßem Sang!

4. Schöner Frühling, komm doch wieder.
Lieber Frühling, komm doch bald.
Bring uns Blumen, Laub und Lieder,
schmücke wieder Feld und Wald

— Autor: Hoffmann von Fallersleben
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Wie ruhest du so stille in deiner weißen Hülle
1. Wie ruhest du so stille
In deiner weißen Hülle,
Du mütterliches Land!
Wo sind des Frühlings Lieder,
Des Sommers bunt‘ Gefieder
Und dein geblümtes Festgewand!

2. Du schlummerst nun entkleidet,
Kein Lamm und Schäflein weidet
Auf deinen Au’n und Höhn‘.
Der Vöglein Lied verstummet
Und keine Biene summet,
Doch bist du auch im Schlummer schön.

3. Die Zweig‘ und Ästlein schimmern
Und tausend Lichter flimmern,
Wohin das Auge blickt.
Wer hat dein Bett bereitet,
Die Decke dir gebreitet
Und dich so schön mit Reif geschmückt!

4. Der gute Vater droben
Hat dir dein Kleid gewoben,
Er schläft und schlummert nicht.
So schlummre denn in Frieden,
Der Vater weckt die Müden
Zu neuer Kraft und neuem Licht.

5. Bald in des Lenzes Wehen
Wirst du verjüngt erstehen
Zum Leben wunderbar.
Sein Odem schwebt hernieder:
Dann, Erde, stehst du wieder
Mit einem Blumenkranz im Haar.

— Autor: Friedrich Adolf Krummacher
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Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald
1. Kuckuck, Kuckuk, ruft’s aus dem Wald.
Lasset uns singen,
tanzen und springen!
Frühling, Frühling wird es nun bald!

2. Kuckuck, Kuckuck, läßt nicht sein Schrei’n:
Komm in die Felder,
Wiesen und Wälder!
Frühling, Frühling, stelle dich ein!

3. Kuckuck, Kuckuck, trefflicher Held!
Was du gesungen,
ist dir gelungen:
Winter, Winter, räumet das Feld.

— Autor: Hoffmann von Fallersleben
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Der Mai ist gekommen
1. Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus.
Da bleibe wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus.
Wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt,
so steht auch mir der Sinn in die Weite, weite Welt.

2. Herr Vater, Frau Mutter, daß Gott euch behüt´!
Wer weiß, wo in der Ferne mein Glück mir noch blüht.
Es gibt so manche Straße, da nimmer ich marschiert;
es gibt so manchen Wein, den nimmer ich probiert.

3. Frisch auf drum, frisch auf im hellen Sonnenstrahl,
wohl über die Berge, wohl durch das tiefe Tal!
Die Quellen erklingen, die Bäume rauschen all-
mein Herz ist wie ´ne Lerche und stimmet ein mit Schall.

4. Und abends im Städtchen, da kehr´ ich durstig ein:
Herr Wirt, mein Herr Wirt, eine Kanne blanken Wein!
Ergreife die Fiedel, du lustiger Spielmann du,
von meinem Schatz das Liedel, das sing´ ich dazu.

5. Und find ich keine Herberg´, so lieg´ ich zur Nacht
wohl unter blauem Himmel, die Sterne halten Wacht.
Im Winde, die Linde, die rauscht mich ein gemach,
es küsset in der Früh´ das Morgenrot mich wach.

6. O Wandern, o wandern, du freie Burschenlust!
Da wehet Gottes Odem so frisch in der Brust;
da singet und jauchzet das Herz zum Himmelszelt:
Wie bist du doch so schön, o du weite, weite Welt!

— Autor: Emanuel Geibel
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Nun will der Lenz uns grüßen
1. Nun will der Lenz uns grüßen,
Von Mittag weht es lau,
Aus allen Wiesen sprießen
Die Blumen rot und blau.
Draus wob die braune Heide
Sich ein Gewand gar fein
Und lädt im Festtagskleide
Zum Maientanze ein.

2. Waldvöglein Lieder singen,
Wie ihr sie nur begehrt,
Drum auf zum frohen Springen,
Die Reis‘ ist Goldes wert!
Hei, unter grünen Linden,
Da leuchten weiße Kleid‘!
Heißa, nun hat uns Kinden
Ein End all Wintersleid!

— Autor: Neidhart von Reuenthal
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Alles neu macht der Mai
1. Alles neu macht der Mai,
macht die Seele frisch und frei.
Laßt das Haus, kommt hinaus!
Windet einen Strauß!
Rings erglänzet Sonnenschein,
duftend prangen Flur und Hain:
Vogelsang, Hörnerklang
tönt den Wald entlang.

2. Wir durchziehen Saaten grün,
Haine, die ergötzend blüh´n,
Waldespracht, neu gemacht
nach des Winters Nacht.
Dort im Schatten an dem Quell
rieselnd munter silberhell
Klein und Groß ruht im Moos,
wie im weichen Schoß.

3. Hier und dort, fort und fort,
wo wir ziehen, Ort für Ort,
alles freut sich der Zeit,
die verschönt erneut.
Widerschein der Schöpfung blüht
uns erneuend im Gemüt.
Alles neu, frisch und frei
macht der holde Mai.

— Autor: Hermann Adam von Kamp
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Winter ade!
1. Winter ade! Scheiden tut weh.
Aber dein Scheiden macht,
dass mir das Herze lacht.
Winter ade! Scheiden tut weh.

2. Winter ade! Scheiden tut weh.
Gerne vergess‘ ich dein,
kannst immer ferne sein.
Winter ade! Scheiden tut weh.

3. Winter ade! Scheiden tut weh.
Gehst du nicht bald nach Haus,
lacht dich der Kuckuck aus.
Winter ade! Scheiden tut weh.

— Autor: Hoffmann von Fallersleben
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Alle Vögel sind schon da
1. Alle Vögel sind schon da,
alle Vögel alle!
Welch ein Singen, Musizier’n,
Pfeifen, Zwitschern, Tirilier’n:
Frühling will nun einmarschier’n,
kommt mit Sang und Schalle.

2. Wie sie alle lustig sind,
flink und froh sich regen!
Amsel, Drossel, Fink und Star
und die ganze Vogelschar
wünschen dir ein frohes Jahr,
lauter Heil und Segen.

3. Was sie uns verkünden nun,
nehmen wir zu Herzen:
Wir auch wollen lustig sein,
lustig wie die Vögelein,
hier und dort, feldaus, feldein,
springen, tanzen, scherzen.

— Autor: Hoffmann von Fallersleben
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Jetzt fängt das schöne Frühjahr an
1. Jetzt fängt das schöne Frühjahr an,
und alles fängt zu blühen an
auf grüner Heid‘ und überall.

2. Es blühen Blüm’lein auf dem Feld‘,
sie blühen weiß, blau, rot und gelb,
es gibt nichts Schön’res auf der Welt.

3. Jetzt geh‘ ich über Berg und Tal,
da hört man schon die Nachtigall
auf grüner Heid‘ und überall.

— Autor: Volkslied, unbekannt
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Komm lieber Mai und mache
1. Komm, lieber Mai und mache
die Bäume wieder grün,
und lass mir an dem Bache
die kleinen Veilchen blüh’n!
Wie möcht‘ ich doch so gerne
ein Blümchen wieder seh’n,
ach lieber Mai, wie gerne
einmal spazieren geh’n.

2. Zwar Wintertage haben
wohl auch der Freuden viel:
man kann im Schnee eins traben
und treibt manch Abendspiel,
baut Häuserchen von Karten,
spielt Blindekuh und Pfand,
auch gibt’s wohl Schlittenfahrten
aufs liebe freie Land

3. Doch wenn die Vögel singen
und wir dann froh und flink
auf grünem Rasen springen,
das ist ein ander Ding!
Jetzt muss mein Steckenpferdchen
dort in dem Winkel stehen,
denn draussen in dem Gärtchen
kann man vor Schmutz nicht gehn.

4. Am meisten aber dauert
mich Lottchens Herzeleid,
das arme Mädchen lauert
recht auf die Blumenzeit.
Umsonst hol ich ihr Spielchen
zum Zeitvertreib herbei,
sie sitzt in ihrem Stühlchen
wie’s Hühnchen aus dem Ei.

5. Ach, wenn’s doch erst gelinder
und grüner draußen wär!
komm, lieber Mai, wir Kinder,
wir bitten gar zu sehr!
O komm und bring vor allem
uns viele Veilchen mit,
bring auch viele Nachtigallen
und schöne Kuckucks mit.

— Autor: Christian Adolf Overbeck
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Der Frühling hat sich eingestellt
1. Der Frühling hat sich eingestellt!
Wohlan, wer will ihn sehn?
Der muß mit mir ins freie Feld,
ins grüne Feld nun gehn.

2. Er hielt im Walde sich versteckt,
daß niemand ihn mehr sah;
ein Vöglein hat ihn aufgeweckt,
jetzt ist er wieder da.

3. Jetzt ist der Frühling wieder da,
ihm folgt, wohin er zieht,
nur lauter Freude fern und nah
und lauter Spiel und Lied.

4. Und allen hat er, groß und klein,
was Schönes mitgebracht,
und sollt’s auch nur ein Sträußchen seil
er hat an uns gedacht.

5. Drum frisch hinaus ins freie Feld,
ins grüne Feld hinaus!
Der Frühling hat sich eingestellt;
wer bliebe da zu Haus?

— Autor: Hoffmann von Fallersleben
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Grün, grün, grün sind alle meine Kleider
1. Grün, grün, grün sind alle meine Kleider;
grün, grün, grün ist alles was ich hab.
Darum lieb ich alles, was so grün ist,
weil mein Schatz ein Jäger ist.

2. Rot, rot, rot sind alle meine Kleider,
rot, rot, rot ist alles was ich hab.
Darum lieb ich alles was so rot ist,
weil mein Schatz ein Reiter ist.

3. Blau, blau, blau sind alle meine Kleider,
blau, blau, blau ist alles was ich hab.
Darum lieb ich alles was so blau ist,
weil mein Schatz ein Matrose ist.

4. Schwarz, schwarz, schwarz sind alle meine Kleider,
schwarz, schwarz, schwarz ist alles was ich hab.
Darum lieb ich alles was so schwarz ist,
weil mein Schatz ein Schornsteinfeger ist.

5. Weiß, weiß, weiß sind alle meine Kleider,
weiß, weiß, weiß ist alles was ich hab.
Darum lieb ich alles was so weiß ist,
weil mein Schatz ein Müller ist.

6. Bunt, bunt, bunt sind alle meine Kleider,
bunt, bunt, bunt ist alles was ich hab.
Darum lieb ich alles was so bunt ist,
weil mein Schatz ein Maler ist.

— Autor: Volkslied, unbekannt
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Drei Chinesen mit dem Kontrabass
Drei Chinesen mit dem Kontrabass
saßen auf der Straße und erzählten sich was.
Da kam die Polizei: Ja was ist den das?
Drei Chinesen mit dem Kontrabass.

— Autor: Volkslied, unbekannt
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Hänschen klein
1. Hänschen klein ging allein
in die weite Welt hinein.
Stock und Hut stehn ihm gut,
wandert wohlgemut.

2. Doch die Mutter weinet sehr,
hat ja gar kein Hänschen mehr.
Da besinnt sich das Kind,
läuft nach Haus geschwind.

— Autor: Franz Wiedemann
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Der Kuckuck und der Esel
1. Der Kuckuck und der Esel,
die hatten einmal Streit:
wer wohl am besten sänge,
wer wohl am besten sänge
zur schönen Maienzeit,
zur schönen Maienzeit.

2. Der Kuckuck sprach: Das kann ich
und fing gleich an zu schrein.
Ich aber kann es besser
fiel gleich der Esel ein.

3. Das klang so schön und lieblich,
so schön von fern und nah.
Sie sangen alle beide
Kuckuck, Kuckuck, ia.

— Autor: Hoffmann von Fallersleben
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Ein Männlein steht im Walde
1. Ein Männlein steht im Walde
ganz still und stumm,
es hat vor lauter Purpur
ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
das da steht im Wald allein
mit purpur roten Mäntelein?

2. Das Männlein steht im Walde
auf einem Bein
und hat auf seinem Haupte
schwarz Käpplein klein.
das da steht im Wald allein
mit dem kleinen schwarzen Käppelein?

— Autor: Hoffmann von Fallersleben
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Fuchs, du hast die Gans gestohlen
1. Fuchs, du hast die Gans gestohlen,
gib sie wieder her,
sonst wird dich der Jäger holen
mit dem Schießgewehr,
sonst wird dich er Jäger holen
mit dem Schießgewehr.

2. Seine große, lange Flinte
schießt auf dich den Schrot,
daß dich färbt die rote Tinte,
und dann bist du tot.

3. Liebes Füchslein, laß dir raten,
sei doch nur kein Dieb,
nimm, du brauchst nicht Gänsebraten,
mit der Maus vorlieb.

— Autor: Ernst Anschütz
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Backe, backe Kuchen
Backe, backe Kuchen,
der Bäcker hat gerufen.
Wer will guten Kuchen backen,
der muß haben sieben Sachen:
Eier und Schmalz,
Butter und Salz,
Milch und Mehl,
Safran macht den Kuchen gehl.
Schieb, schieb in’n Ofen rein!

— Autor: Volkslied, unbekannt
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Alle meine Entchen
1. Alle meine Entchen schwimmen auf dem See,
schwimmen auf dem See,
Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh‘.

2. Alle meine Täubchen gurren auf dem Dach,
gurren auf dem Dach,
eins fliegt in die Lüfte, fliegen alle nach.

3. Alle meine Hühner scharren in dem Stroh,
scharren in dem Stroh,
finden sie ein Körnchen, sind sie alle froh.

4. Alle meine Gänschen watscheln durch den Grund,
watscheln durch den Grund,
suchen in dem Tümpel, werden kugelrund.

— Autor: Volkslied, unbekannt
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Häschen in der Grube
1. Häschen in der Grube, saß und schlief, saß und schlief.
Armes Häschen bist du krank,
dass du nicht mehr hüpfen kannst?
Häschen hüpf, Häschen hüpf, Häschen hüpf.

2. Häschen, vor dem Hunde hüte dich, hüte dich.
Hat gar einen scharfen Zahn,
packt damit mein Häschen an.
Häschen lauf, Häschen lauf, Häschen lauf.

— Autor: Friedrich Fröbel
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Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf Galopp!
1. Hopp, hopp, hopp,
Pferdchen lauf Galopp!
Über Stock und über Steine,
aber brich dir nicht die Beine!
Hopp, hopp, hopp, hopp,
Pferdchen lauf Galopp!

2. Tipp, tipp, tapp!
Wirf mich ja nicht ab;
zähme deine wilden Triebe,
Pferdchen, tu’s mir ja zuliebe,
wirf mich nicht ab!
Tip, tipp, tipp, tipp, tapp!

3. Brr, brr, he!
Steh, mein Pferdchen steh!
Sollst noch heute weiter springen,
muß dir nur erst Futter bringen,
steh, mein Pferdchen, steh!
Brr, brr, brr, he!

4. Ja, ja, ja!
Ja, nun sind wir da!
Diener, Diener, liebe Mutter!
Findet auch mein Pferdchen Futter?
Ja, ja, ja, ja,
ja, nun sind wir da!

— Autor: Karl Gottlieb Hering
Der Winter ist vergangen
1. Der Winter ist vergangen,
ich seh des Maien Schein,
ich seh die Blümlein prangen,
des ist mein Herz erfreut.
So fern in jenem Tale,
da ist gar lustig sein,
da singt Frau Nachtigalle
und manch Waldvögelein.

2. Ich geh den Mai zu hauen
hin durch das grüne Gras,
schenk meinem Buhl die Treue,
die mir die Liebste war.
Und ruf, daß sie mag kommen,
wohl an dem Fenster stan,
empfangen den Mai mit Blumen.
Er ist gar wohlgetan.

3. Er nahm sie sonder Trauern
in seine Arme blank,
der Wächter auf den Mauern
hob an sein Lied und sang:
Ist jemand noch darinnen,
der mag jetzt heimwärts gehen.
ich seh den Tag aufdringen
wohl durch die Wolken schön.

4. Ach, Wächter auf der Mauer,
wie quälst du mich so hart!
Ich lieg in schwerer Trauer,
mein Herz leidet Schmach.
Das macht die Allerliebste,
von der ich scheiden mus;
das klag ich Gott dem Herren,
dass ich sie lassen muss.

5. Ade, mein Allerliebste,
ade, ihr Blümlein fein.
Ade, schön Rosenblume,
es muß geschieden sein,
bis das ich wiederkomme,
sollst du die Liebste sein.
Das Herz in meinem Leibe
das ist ja allzeit dein.

— Autor: Volkslied, unbekannt

Woher die Flocken überall
1. Woher die Flocken überall
so locker, weiß und fein?
Woher die Flocken ohne Zahl,
jetzt muß wohl Winter sein.

2. Nun rasch den Schlitten in die Hand,
wir spannen selbst uns dran,
für uns, für uns Herr Wintersmann,
bringst du die Schlittenbahn.

3. Auch eh der Schnee noch aufgetaut,
wird frohen Muts geschwind
ein großer Schneemann aufgebaut
viel größer als wir sind.

4. Wir wissen schon, wenn´s Winter ist,
wenn´s kalt wird, friert und schneit,
da kommt ja auch der heil’ge Christ,
der Kinder gern erfreut.

— Autor: W. Vater
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Jingle Bells
1. Dashing through the snow in a one-horse open sleigh,
O’er the fields [hills] we go, laughing all the way.
Bells on bobtail ring, making spirits bright,
What fun it is [Oh what sport] to ride and sing a sleighing song tonight.

Jingle bells, jingle bells, jingle all the way.
O, what fun [joy] it is to ride in a one-horse open sleigh.

2. A day or two ago I thought I’d take a ride,
And soon Miss Fannie Bright was seated by my side.
The horse was lean and lank, misfortune seemed his lot,
He got into a drifted bank and we [we, we] got upsot.

Jingle bells, jingle bells…

3. A day or two ago, The story I must tell
I went out on the snow, And on my back I fell;
A gent was riding by In a one-horse open sleigh,
He laughed as there I sprawling lie, But quickly drove away.

Jingle bells, jingle bells…

4. Now the ground is white, go it while you’re young,
Take the girls tonight and sing this sleighing song.
Just get a bobtailed bay, two-forty for his speed,
Then hitch him to an open sleigh, and crack! You’ll take the lead.

Bei Morgenluft und Lerchenschlag
1. Bei Morgenluft und Lerchenschlag
hör´ ich den Wald sich regen.
Ich grüsse dich, du junger Tag
und zieh´ dir frisch entgegen.
Und Lerchenschlag und Morgenduft
erzählen sich schöne Dinge;
mir ist, als ob ich durch Eichenduft
grad´ in den Himmel ginge.

2. Der Zauber der Waldeinsamkeit
rauscht leis‘ in allen Zweigen.
O gold’ner Himmel der Jugendzeit
bist du denn nicht mein eigen?
Mit Sonnenschein und klarem Blau
erfüllst du meine Sinne;
er wohnt die allerschönste Frau
als freundlicher Engel drinne.

3. Du grüner Wald im Morgenrot
gesegnet sei dein Rauschen!
Was hat es denn mit mir für Not
solang ich dir darf lauschen?
Solang noch himmelauf und ab
sich munt’re Vögel schwingen,
und ich noch eine Stimme hab
um fröhlich mitzusingen?
Auf, auf, ihr Wandersleut
1. Auf, auf, ihr Wandersleut
Zum Wandern kommt die Zeit!
Tut euch nicht lang verweilen
In Gottes Nam´n zu reisen!
Das Glück, das laufet immer fort
An einen andern Ort.

2. Ihr liebsten Eltern mein,
Ich will euch dankbar sein.
Die ihr mir habt gegeben
Von Gott ein langes Leben,
So gebet mir zu einer Speis‘
Den Segen auf die Reis‘!

3. Wenn Tau vom Himmel fällt,
Dann reis‘ ich in die Welt.
Die Vöglein in der Höhen,
Wenn sie vom Schlaf aufstehen,
Da singen sie zu meiner Freud:
Lebt wohl, ihr Wandersleut!

— Autor: Adolf König

Und in dem Schneegebirge
1. Und in dem Schneegebirge
Da fließt ein Brünnlein kalt,
Und wer daraus thut trinken,
Der wird ja nimmer alt.

2. Ich hab’ daraus getrunken
Gar manchen frischen Trunk;
Ich bin nicht alt geworden,
Ich bin noch immer jung.

3. Das Brünnlein was da drüben fließt,
Draus soll man immer trink’n;
Wer eine Feinsherzliebste hat,
Der soll man immer wink’n.

4. Ich winke dir mit den Augen,
Ich trat dich auf den Fuß –
Ach, wie ein schweres Roden,
Wenn einer scheiden muß.

5. Ade, mein Schatz, ich scheide,
Ade, mein Schätzelein!
Wann kommst du denn doch wieder,
Herzallerliebster mein?

6. Wenn es wird schneien Rosen
und regnen kühlen Wein –
Ade, mein Schatz, ich scheide,
Ade, mein Schätzelein!

7. Es schneit ja keine Rosen
Und regn’t auch keinen Wein:
Da kommst du denn nicht wieder,
Herzallerliebster mein!

— Autor: Hoffmann von Fallersleben
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Wohlauf, die Luft geht frisch und rein
1. Wohlauf, die Luft geht frisch und rein,
wer lange sitzt, muß rosten!
Den allerschönsten Sonnenschein
läßt uns der Himmel kosten.
Drum reich mir Stab und Ordenskleid
der fahrenden Scholaren,
ich will zur schönen Sommerzeit
ins Land der Franken fahren.
Valleri, vallera, valleri, vallera,
ins Land der Franken fahren.

2. Der Wald steht grün, die Jagd geht gut,
schwer ist das Korn geraten;
sie können auf des Maines Flut
die Schiffe kaum verladen.
Bald hebt sich auch das Herbsten an,
die Kelter hart des Weines;
der Winzer Schutzherr Kilian
beschert uns etwas Feines.
Valleri, vallera, valleri, vallera,
beschert uns etwas Feines.

3. Wallfahrer ziehen durch das Tal
mit fliegenden Standarten,
hell grüßt ihr doppelter Choral
den weiten Gottesgarten.
Wie gerne wär ich mitgewallt,
ihr Pfarr´ wollt mich nicht haben!
So muß ich seitwärts durch den Wald
als räudig Schäflein traben.
Valleri, vallera, valleri, vallera,
als räudig Schäflein traben.

4. Zum heiligen Veit von Staffelstein
komm´ ich emporgestiegen
und seh die Lande um den Main
zu meinen Füßen liegen:
Von Bamberg bis zum Grabfeldgau
umrahmen Berg und Hügel
die breite, stromdurchglänzte Au,
ich wollt, mir wüchsen Flügel!
Valleri, vallera, valleri, vallera,
ich wollt, mir wüchsen Flügel!

5. Einsiedelmann ist nicht zu Haus,
dieweil es Zeit zu mähen;
ich seh ihn ander Halde draus
bei einer Schnittrin stehen.
Verfahrner Schüler Stoßgebet
heißt: Herr, gib uns zu trinken!
Doch wer bei schöner Schnittrin steht,
dem mag man lange winken.
Valleri, vallera, valleri, vallera,
dem mag man lange winken.

6. Einsiedel, daß war mißgetan,
daß du dich hubst von hinnen!
Es liegt, ich seh´s dem Keller an,
ein guter Jahrgang drinnen.
Hoiho! die Pforten brech ich ein
und trinke, was ich finde.
Du heiliger Veit von Staffelstein,
verzeih mir Durst und Sünde!
Valleri, vallera, valleri, vallera,
verzeih mir Durst und Sünde!

— Autor: Josef Victor von Scheffel
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Zogen einst fünf wilde Schwäne
1. Zogen einst fünf wilde Schwäne,
Schwäne leuchtend weiß und schön.
Sing, sing, was geschah?
Keiner ward mehr gesehen. Ja!
Keiner ward mehr gesehn.

2. Wuchsen einst fünf junge Birken
schön und schlank am Bachesrand.
Sing, sing, was geschah?
Keine in Blüten stand. Ja!

3. Zogen einst fünf junge Burschen
stolz und kühn zum Kampf hinaus.
Sing, sing, was geschah?
Keiner kehrt nach Haus. Ja!

4. Wuchsen einst fünf junge Mädchen
schön und schlank am Memelstrand.
Sing, sing, was geschah?
Keins den Brautkranz wand. Ja!

— Autor: Karl Plenzat
Ich weiß nicht, was soll es bedeuten
1. Ich weiß nicht, was soll es bedeuten
daß ich so traurig bin
Ein Märchen aus uralten Zeiten
das kommt mir nicht aus dem Sinn
Die Luft ist kühl und es dunkelt
und ruhig fließt der Rhein
Der Gipfel des Berges funkelt
im Abendsonnenschein

2. Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar,
Ihr gold’nes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldenes Haar,
Sie kämmt es mit goldenem Kamme,
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewalt’ge Melodei.

3. Den Schiffer im kleinen Schiffe,
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh‘.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn,
Und das hat mit ihrem Singen,
Die Lorelei getan.

Trink, trink, Brüderlein trink
1. Das Trinken, das soll man nicht lassen,
Das Trinken regiert doch die Welt,
Man soll auch den Menschen nicht hassen,
Der stehts eine Lage bestellt.
Ob Bier oder Wein, ob Champagner,
Nur laßt uns beim Trinken nicht prahlen,‘
Es trank den Champagner schon mancher,
Und konnt ihn nachher nicht bezahlen.

Trink, trink, Brüderlein trink,
Laß doch die Sorgen zu Haus!
Trink, trink, Brüderlein trink,
Meide den Kummer und meide den Schmerz,
Dann ist das Leben ein Scherz!

2. Der Moses, der hat, gar nicht übel,
Ein elftes Gebot noch erdacht,
Das steht aber nicht in der Bibel,
Und hat so viel Freude gemacht.
Man hat es uns unterschlagen,
Weil Trinken und Saufen es preist.
Ich aber, ich will es euch sagen,
Ja, wißt ihr denn auch wie es heißt?

Trink, trink, Brüderlein trink…

— Autor: Harry Steier

 

Ein Prosit der Gemütlichkeit
1. Ach wie schön ist doch das Leben,
wenn es schmückt Gemütlichkeit.
Laßt die Stimmen uns erheben,
daß man hört es weit und breit.
Mit Sing und Sang, mit Kling und Klang
ein Prosit der Gemütlichkeit,
ein Prosit, ein Prosit
der Gemütlichkeit.

2. Fröhlich weilen wir beisammen
schwebend über Raum und Zeit
und der Lebensfreude Flammen
lodern in Gemütlichkeit.
Mit Sing und Sang, mit Kling und Klang
ein Prosit der Gemütlichkeit,
ein Prosit, ein Prosit
der Gemütlichkeit.

3. Seht den König auf dsem Throne
Wohl trägt er ein Purpurkleid,
was nützt ihm die goldne Krone,
fehlt ihm die Gemütlichkeit?
Mit Sing und Sang, mit Kling und Klang
ein Prosit der Gemütlichkeit,
ein Prosit, ein Prosit
der Gemütlichkeit.

4. Wenn sich andere töricht streiten,
sind wir einig und gescheit,
denn wir lassen stets uns leiten
nur von der Gemütlichkeit.
Mit Sing und Sang, mit Kling und Klang
ein Prosit der Gemütlichkeit,
ein Prosit, ein Prosit
der Gemütlichkeit.

5. Wolln die Sorgen euch erbeuten,
packt euch Kummer, packt euch Leid,
dann kommt schleunigst zu uns Leuten
molligster Gemütlichkeit.
Mit Sing und Sang, mit Kling und Klang
ein Prosit der Gemütlichkeit,
ein Prosit, ein Prosit
der Gemütlichkeit.

— Autor: Georg Kunoth

Eben sank die Sonne nieder
1. Eben sank die Sonne nieder.
Und nun wird es Abend wieder.
Kühle Luft beginnt zu wehn.
Süße Labung träufelt nieder.
Und es badet sich im Tau.
Halm und Blum in Feld und Au.

2. Stille wird es und es dunkelt.
Und der Abendstern schon funkelt.
Alles ist schon müd und matt.
Alles suchet Ruh und Frieden.
Nur die Nachtigall noch wacht.
Singt uns eine gute Nacht.

— Autor:  Hoffmann von Fallersleben
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Bier her, Bier her, oder ich fall um!
1. Bier her, Bier her, oder ich fall um, juchze,
Bier her, Bier her, oder ich fall um!
Soll das Bier im Keller liegen,
und wir hier die Schwindsucht kriegen,
Bier her, Bier her, oder ich fall um!

2. Bier her, Bier her, oder ich fall um, juchze,
Bier her, Bier her, oder ich fall um!
Wenn ich net glei moi Bier bekumm
schmeiß ich die ganze Kneipe um,
Bier her, Bier her, oder ich fall um!

My Bonnie is over the ocean
1. My Bonnie is over the ocean
my Bonnie is over the sea,
my Bonnie is over the ocean,
oh bring back my bonnie to me.

Bring back, bring back,
oh bring back my Bonnie to me, to me,
bring back, bring back,
oh bring back my Bonnie to me.

2. Last night as I lay on my pillow,
last night as I lay on my bed,
last night as I lay on my pillow,
I dreamed that my Bonnie was dead.

Bring back, bring back…

3. The winds have gone over the ocean,
the winds have gone over the sea,
the winds have gone over the ocean,
and brought back my Bonnie to me.

Bring back, bring back…

— Autor: Charles E. Pratt

Wem Gott will rechte Gunst erweisen
1. Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
den schickt er in die weite Welt,
dem will er seine Wunder weisen
in Berg und Wald und Strom und Feld.

2. Die Trägen, die zu hause liegen,
erquicket nicht das Morgenrot,
sie wissen nur von Kinderwiegen,
von Sorgen, Last und Not ums Brot.

3. Die Bächlein von den Bergen springen,
die Lerchen schwirren hoch vor Lust.
Was soll‘ ich nicht mit ihnen singen
aus voller Kehl’und frischer Brust?

4. Den lieben Gott laß ich nur walten.
Der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld
und Erd‘ und Himmel will erhalten,
hat auch mein‘ Sach’aufs Best‘ bestellt.

— Autor: Joseph von Eichendorff
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Im Märzen der Bauer
1. Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt.
Er setzt seine Felder und Wiesen in Stand.
Er pflüget den Boden, er egget und sät
und rührt seine Hände früh morgens und spät.

2. Die Bäurin, die Mägde, sie dürfen nicht ruhn,
sie haben im Haus und im Garten zu tun;
sie graben und rechen und singen ein Lied
und freun sich, wenn alles schön grünet und blüht.

3. So geht unter Arbeit das Frühjahr vorbei,
dann erntet der Bauer das duftende Heu;
er mäht das Getreide, dann drischt er es aus:
im Winter, da gibt es manch fröhlichen Schmaus.

— Autor: Volkslied, unbekannt
Im schönsten Wiesengrunde
1. Im schönsten Wiesengrunde
ist meiner Heimat Haus;
da zog ich manche Stunde
ins Tal hinaus.
Dich, mein stilles Tal,
grüß‘ ich tausendmal!
Da zog ich manche Stunde
ins Tal hinaus.

2. Muß aus dem Tal jetzt scheiden,
wo Alles Lust und Klang;
das ist mein herbstes Leiden,
mein letzter Gang.
Dich, mein stilles Tal,
grüß‘ ich tausendmal!
Das ist mein herbstes Leiden,
mein letzter Gang.

3. Sterb’ich, in Tales Grunde
will ich begraben sein;
singt mir zur letzten Stunde
beim Abendschein:
Dich, mein stilles Tal,
grüß‘ ich tausendmal!
Singt mir zur letzten Sunde,
beim Abendschein.

— Autor: Wilhelm Ganzhorn
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Sah ein Knab ein Röslein stehn
1. Sah ein Knab ein Röschen stehn,
Röslein auf der Heiden,
war so jung und morgenschön,
lief er schnell, es nah zu sehn,
sah’s mit vielen Freuden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

2. Knabe sprach: ich breche dich,
Röslein auf der Heiden!
Röslein sprach: Ich steche dich,
daß du ewig denkst an mich,
und ich will’s nicht leiden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

3. Und der wilde Knabe brach
’s Röslein auf der Heiden;
Röslein wehrte sich und stach,
half ihm doch kein Weh und Ach,
mußt’es eben leiden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

— Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Kein schöner Land in dieser Zeit
1. Kein schöner Land in dieser Zeit,
als hier das unsre weit und breit,
wo wir uns finden
wohl wir unter Linden
zur Abendzeit, Abendzeit.

2. Da haben wir so manche Stund‘
gesessen wohl in froher Rund‘
und taten singen;
die Lieder klingen
im Eichengrund.

3. Daß wir uns hier in diesem Tal
noch treffen so viel hundertmal,
Gott mag es schenken,
Gott mag es lenken,
er hat die Gnad‘.

4. Nun, Brüder, eine gute Nacht,
der Herr im hohen Himmel wacht!
In seiner Güten
uns zu behüten
ist er bedacht.

— Autor: Anton Wilhelm von Zuccalmaglio
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Kommt ein Vogel geflogen
1. Kommt ein Vogel geflogen,
setzt sich nieder auf mein’n Fuß,
hat ein Briefchen im Schnabel,
von der Liebsten einen Gruß.

2. Lieber Vogel, flieg‘ weiter,
bring‘ ein’n Gruß mit, einen Kuß;
denn ich kann dich nicht begleiten,
weil ich hier bleiben muß.

— Autor: Volkslied, unbekannt

O du lieber Augustin
1. O du lieber Augustin, Augustin, Augustin,
o du lieber Augustin, alles ist hin.
Geld ist weg, Mäd’l ist weg, alles weg, alles weg.
O du lieber Augustin, alles ist hin.

2. O du lieber Augustin, Augustin, Augustin,
o du lieber Augustin, alles ist hin.
Rock ist weg, Stock ist weg, Augustin liegt im Dreck!
O du lieber Augustin, alles ist hin.

— Autor: Volkslied, unbekannt
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Schwarzbraun ist die Haselnuss
1. Schwarzbraun ist die Haselnuß,
schwarzbraun bin auch i, ja i,
schwarzbraun muß mein Madel sein,
gerade so wie i.
Holderi juvi juvi di ha ha ha.

2. Mädel hat mir Busserl geb’n,
hat mich schwer gekränkt, ja kränkt,
hab ich’s ihr gleich wiedergeb’n,
ich nehm ja nichts geschenkt.
Holderi juvi juvi di ha ha ha.

3. Mädel hat nicht Hof noch Haus,
Mädel hat kein Geld, ja Geld.
Doch ich geb es nicht heraus
für alles auf der Welt.
Holderi juvi juvi di ha ha ha.

4. Schwarzbraun ist die Haselnuß,
schwarzbraun bin auch i, ja i,
wenn i eine heirat’n tu,
so muß sie sein wie du.
Holderi juvi juvi di ha ha ha.
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Ein Jäger aus Kurpfalz
1. Ein Jäger aus Kurpfalz,
der reitet durch den grünen Wald
und schießt sein Wild daher,
gleich wie es ihm gefällt.
Ju ja, ju ja! Gar lustig ist die Jägerei
allhier auf grüner Heid.

2. Auf sattelt mir mein Pferd
und legt darauf den Mantelsack,
so reit ich weit umher
von Jäger von Kurpfalz.
Ju ja, ju ja! Gar lustig ist die Jägerei
allhier auf grüner Heid.

3. Hubertus auf der Jagd,
der schoß ein‘ Hirsch und einen Has‘;
er traf ein Mägdlein an,
und das war achtzehn Jahr.
Ju ja, ju ja! Gar lustig ist die Jägerei
allhier auf grüner Heid.

4. Jetzt geh ich nicht mehr heim,
bis daß der Kuckuck kuckuck schreit,
er schreit die ganze Nacht
allhier auf grüner Heid.
Ju ja, ju ja! Gar lustig ist die Jägerei
allhier auf grüner Heid.

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Die Affen rasen durch den Wald
1. Die Affen rasen durch den Wald,
der eine macht den andern kalt.
Die ganze Affenbande brüllt:
„Wo ist die Kokosnuss,
wo ist die Kokosnuss,
wer hat die Kokosnuss geklaut?“

2. Die Affenmama sitzt am Fluss
und angelt nach der Kokosnuss.
Die ganze Affenbande brüllt:
„Wo ist die Kokosnuss,
wo ist die Kokosnuss,
wer hat die Kokosnuss geklaut?“

3. Der Affenonkel, welch ein Graus,
reißt ganze Urwaldbäume aus.
Die ganze Affenbande brüllt:
„Wo ist die Kokosnuss,
wo ist die Kokosnuss,
wer hat die Kokosnuss geklaut?“

4. Die Affentante kommt von fern,
sie isst die Kokosnuss so gern.
Die ganze Affenbande brüllt:
„Wo ist die Kokosnuss,
wo ist die Kokosnuss,
wer hat die Kokosnuss geklaut?“

5. Der Affenmilchmann, dieser Knilch,
der wartet auf die Kokosmilch.
Die ganze Affenbande brüllt:
„Wo ist die Kokosnuss,
wo ist die Kokosnuss,
wer hat die Kokosnuss geklaut?“

6. Das Affenbaby voll Genuss
hält in der Hand die Kokosnuss.
Die ganze Affenbande brüllt:
„Da ist die Kokosnuss,
da ist die Kokosnuss,
es hat die Kokosnuss geklaut!“

7. Die Affenoma schreit: „Hurra!
Die Kokosnuss ist wieder da!“
Die ganze Affenbande brüllt:
„Da ist die Kokosnuss,
da ist die Kokosnuss,
es hat die Kokosnuss geklaut!“

8. Und die Moral von der Geschicht:
Klaut keine Kokosnüsse nicht,
weil sonst die ganze Bande brüllt:
„Wo ist die Kokosnuss,
wo ist die Kokosnuss,
wer hat die Kokosnuss geklaut?“

— Autor: Volkslied, unbekannt
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Eine Seefahrt, die ist lustig
1. Eine Seefahrt, die ist lustig,
eine Seefahrt, die ist schön,
ja da kann man manche Leute
an der Reling spucken seh’n.
Holahi, holaho, holahia, hia, hia, holaho!

2. Unser Käptn ist stets nüchtern,
und er mag auch keinen Rum,
bei den Frauen ist er schüchtern,
na, das ist doch wirklich dumm.
Holahi, holaho, holahia, hia, hia, holaho!

3. Und die Möwen, froh und heiter,
kleckern öfter was auf’s Deck,
doch der Moses nimmt den Schrubber
und fegt alles wieder weg.
Holahi, holaho, holahia, hia, hia, holaho!

4. Kommt das Schiff mal in den Hafen,
geht die Mannschaft schnell an Land,
keiner will an Bord mehr schlafen,
na, das ist doch wohlbekannt.
Holahi, holaho, holahia, hia, hia, holaho!

— Autor: Volkslied, unbekannt
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Wenn der Topf aber nun ein Loch hat
1. „Wenn der Topp aber nun ein Loch hat,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?“
Stopp es zu, liebe, liebe Liese,
liebe Liese, stopp’s zu!“

2. „Womit soll ich’s aber zustopp’n,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?“
„Nimm Stroh, liebe, liebe Liese,
liebe Liese, nimm Stroh!“

3. „Wenn das Stroh aber nun zu lang is,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?“
„Hau es ab, liebe, liebe Liese,
liebe Liese, hau’s ab!“

4. „Womit soll ich’s aber abhau’n,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?“
„Mit dem Beil, liebe, liebe Liese,
liebe Liese, mit’m Beil!“

5. „Wenn das Beil aber nun zu stumpf ist,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?“
„Mach es scharf, liebe, liebe Liese,
liebe Liese, mach’s scharf!“

6. „Womit soll ich’s aber scharf mach’n,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?“
„Mit dem Stein, liebe, liebe Liese,
liebe Liese, mit’m Stein!“

7. „Wenn der Stein aber nun zu trock’n ist,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?“
„Mach‘ ihn naß, liebe, liebe Liese,
liebe Liese, mach’n naß!“

8. „Womit soll ich’n aber naß mach’n,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?“
„Mit dem Wass’r, liebe, liebe Liese,
liebe Liese, mit’m Wasser!“

9. „Womit soll ich denn das Wass’r holen,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?“
„Mit dem Topp, liebe, liebe Liese,
liebe Liese, mit’m Topp!“

10. „Wenn der Topp aber nun’n Loch hat,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?“
„Laß es sein, dumme, dumme Liese,
dumme Liese, laß’s sein!“

— Autor: Volkslied, unbekannt
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Wenn der Topp aber nun ein Loch hat

Worte: volkstümlich
Weise: Volksweise

1. Strophe:

Wenn der Topp aber nu en Loch hat, lieber Heinrich, lieber Heinrich, wenn der Topp aber nu en Loch hat, lieber Heinrich, was dann? Stopp’s zu, dumme, dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese, stopp’s zu, dumme, dumme Liese, dumme Liese, stopp’s zu!

2. Strophe:

Womit soll ich’s denn aber zustoppen, lieber Heinrich, lieber Heinrich, womit soll ich’s denn aber zustoppen, lieber Heinrich, womit? Mit Stroh, dumme, dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese, mit Stroh, dumme, dumme Liese, dumme Liese, mit Stroh!
3. Strophe:

Wenn das Stroh aber nun zu lang ist, lieber Heinrich, lieber Heinrich, wenn das Stroh aber nun zu lang ist, lieber Heinrich, was dann? Schneid’s ab, dumme, dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese, schneid’s ab, dumme, dumme Liese, dumme Liese, schneid’s ab!

4. Strophe:

Womit soll ich’s denn aber abschneiden, lieber Heinrich, lieber Heinrich, womit soll ich’s denn aber abschneiden, lieber Heinrich, womit? Mit ’nem Messer, dumme, dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese, mit ’nem Messer, dumme, dumme Liese, dumme Liese, mit ’nem Messer!
5. Strophe:

Wenn das Messer aber nun zu stumpf ist, lieber Heinrich, lieber Heinrich, wenn das Messer aber nun zu stumpf ist, lieber Heinrich, was dann? Mach’s scharf, dumme, dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese, ach’s scharf , dumme, dumme Liese, dumme Liese, mach’s scharf!

6. Strophe:

Womit soll ich es aber scharf machen, lieber Heinrich, lieber Heinrich, womit soll ich es aber scharf machen, lieber Heinrich, womit? Mit ’nem Stein, dumme, dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese, mit ’nem Stein, dumme, dumme Liese, dumme Liese, mit ’nem Stein!
7. Strophe:

Wenn der Stein aber nun zu trocken ist, lieber Heinrich, lieber Heinrich, wenn der Stein aber nun zu trocken ist, lieber Heinrich, was dann? Mach ihn nass, dumme, dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese, mach ihn nass, dumme, dumme Liese, dumme Liese, mach ihn nass!

8. Strophe:

Womit soll ich’n denn aber nass machen, lieber Heinrich, lieber Heinrich, womit soll ich’n denn aber nass machen, lieber Heinrich, womit? Na, mit Wasser, dumme, dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese, na, mit Wasser, dumme, dumme Liese, dumme Liese, na, mit Wasser!
9. Strophe:

Womit soll ich denn aber’s Wasser holen, lieber Heinrich, lieber Heinrich, womit soll ich denn aber’s Wasser holen, lieber Heinrich, womit? Mit’n Topp, dumme, dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese, mit’n Topp, dumme, dumme Liese, dumme Liese, na, mit’n Topp!

10. Strophe:

Wenn der Topp aber nu en Loch hat, lieber Heinrich, lieber Heinrich, wenn der Topp aber nu en Loch hat, lieber Heinrich, was dann? Lass es sein, dumme, dumme Liese, dumme Liese, dumme Liese, lass es sein, dumme, dumme Liese, dumme Liese, na, lass es sein!
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Ein Hund kam in die Küche
1. Ein Hund ging in die Küche
und stahl dem Koch ein Ei.
Da nahm der Koch den Löffel
und schlug den Hund entzwei.

2. Da kamen alle Hunde
und gruben ihm ein Grab.
Und setzten ihm ein Grabstein,
worauf geschrieben stand:

3. Ein Hund kam in die Küche
und stahl dem Koch ein Ei.
Da nahm der Koch den Löffel
und schlug den Hund entzwei.

— Autor: unbekannt
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Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad
1. Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad,
Motorrad, Motorrad.
Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad,
Meine Oma ist ’ne ganz patente* Frau.

2. Meine Oma hat im hohlen Zahn ein Radio,
Ein Radio, ein Radio.
Meine Oma hat im hohlen Zahn ein Radio,
Meine Oma ist ’ne ganz patente Frau.

3. Meine Oma hat ’nen Nachttopf mit ’ner Lampe,
Mit ’ner Lampe, mit ’ner Lampe.
Meine Oma hat ’nen Nachttopf mit ’ner Lampe,
Meine Oma ist ’ne ganz patente Frau.

4. Meine Oma hat ’ne Glatze mit Geländer,
Mit Geländer, mit Geländer.
Meine Oma hat ’ne Glatze mit Geländer,
Meine Oma ist ’ne ganz patente Frau.

5. Meine Oma hat ’nen Petticoat aus Wellblech,
Aus Wellblech, aus Wellblech.
Meine Oma hat ’nen Petticoat aus Wellblech,
Meine Oma ist ’ne ganz patente Frau.

6. Meine Oma hat ’nen Krückstock mit ’nem Rücklicht,
Mit ’nem Rücklicht, mit ’nem Rücklicht.
Meine Oma hat ’nen Krückstock mit ’nem Rücklicht,
Meine Oma ist ’ne ganz patente Frau.

7. Meine Oma hat Klosettpapier mit Blümchen,
Mit Blümchen, mit Blümchen.
Meine Oma hat Klosettpapier mit Blümchen,
Meine Oma ist ’ne ganz patente Frau.

8. Meine Oma hat ’ne Brille mit Gardine,
Mit Gardine, mit Gardine.
Meine Oma hat ’ne Brille mit Gardine,
Meine Oma ist ’ne ganz patente Frau.

— Autor: unbekannt
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Durch die Wüste der Sahara
1. Durch die Wüste der Sahara
ging der Nathan mit der Sarah.
Er hausiert in Unterfutter,
sie war seine Schwiegermutter.

2. Sarah sagte: Nathan, siehste,
Rings umher ist nichts als Wüste.
Wie würd’st du auf Rettung hoffen,
käm ein Tiger angeloffen?

3. Nathan sagte: Käm ein Tiger,
sagt ich: Dies ist mein Schwieger-
Mutter – und sei überzeugt,
daß das Untier hier entfleucht.

4. Also sprach der weise Nathan
hier zu seines Hauses Satan
zu der Schwiegermutter Sarah
in der Wüste der Sahara.

— Autor: unbekannt
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Grad’aus dem Wirtshaus nun komm ich heraus
1. Grad’aus dem Wirtshaus nun komm ich heraus,
Straße wie wunderlich siehst du mir aus!
Rechter Hand, linker Hand, beides vertauscht
Straße ich merke wohl, du bist berauscht.

2. Was für ein schief Gesicht, Mond, machst denn du?
Ein Auge hat er auf, eins hat er zu.
Du wirst betrunken sein, das seh‘ ich hell;
schäme dich, schäme dich, alter Gesell!

3. Und die Laternen erst, was muß ich sehn!
die können alle nicht grade mehr stehn.
Wackeln und fackeln die Kreuz und die Quer:
scheinen betrunken mir allesamt schwer.

4. Alles im Sturme rings, großes und klein,
wag‘ ich darunter mich nüchtern allein?
Das scheint bedenklich mir, ein Wagestück —
da geh‘ ich lieber ins Wirtshaus zurück.

— Autor: Heinrich von Mühler

 

 

 

 

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Wünsche der Nachwelt (CD) Johann Wilhelm Hertel

 

Wünsche der Nachwelt- Johann Wilhelm Hertel Künstler:  Stefan Fischer & Ensemble Musica Instrumentalis Label: LVC-Records (Juni 2016) LC 20143 TENNEMANN Buch- und Musikverlag Katalog: LVC 15021602 ISBN :  EAN 9783941452466

 

wünsche der nachwelt, wuensche der nachwelt, johann wilhelm hertel, stefan fischer, musica instrumentalis, barock, kantate, kantaten, hertel johann, tennemann, edition strike,

 

Gut 250 Jahre nach ihrer Entstehung hat der Geiger und Barock-Spezialist Stefan Fischer mit seinem Ensemble Musica Instrumentalis zwei Kantaten von Johann Wilhelm Hertel uraufgeführt. Ausschnitte der Uraufführungen sind in diesem Hörbuch der TENNEMANN – Edition Strike im Zusammenspiel mit Auszügen aus Hertels Autobiographie versammelt. Das ausführliche Booklet enthält Informationen zu Leben und Werk von Johann Wilhelm Hertel sowie Arbeiten des Malers und Fotografen Matthias Siggelkow. Wirklich eine höchst hörenswerte und sehenswerte Entdeckung für die Nachwelt.

 

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wünsche der nachwelt, wuensche der nachwelt, johann wilhelm hertel, stefan fischer, musica instrumentalis, barock, kantate, kantaten, hertel johann, tennemann, edition strike,

 

 

 

 

Schwerin (nordPR) – Unter dem Titel „Wünsche der Nachwelt“ erschien jetzt im TENNEMANN-Verlag mit Unterstützung der Stiftung Mecklenburg eine CD mit bisher unveröffentlichten Stücken von Johann Wilhelm Hertel. Zwei Kantaten des einstigen Schweriner Hofkomponisten hat gut 250 Jahre nach ihrer Entstehung der Geiger und Barock-Spezialist Stefan Fischer mit seinem Ensemble Musica Instrumentalis uraufgeführt. Ausschnitte präsentiert die CD „Wünsche der Nachwelt – Johann Wilhelm Hertel“ im Zusammenspiel mit Auszügen aus Hertels Autobiographie. Die Edition STRIKE ist ein neues Kind im Programm des Schweriner TENNEMANN Musik- und Buchverlages in Zusammenarbeit mit dem Produzenten und Journalisten Wolfram Pilz. In dieser Reihe sollen künftig ausgewählte Literatur- und Musikproduktionen zumeist bisher Ungehörtes und Ungesehenes vorstellen, jeweils im Dialog mit zeitgenössischer Kunst. So enthält die aktuelle CD „Wünsche der Nachwelt“ als Cover und im Booklet Arbeiten des malers und Fotografen Matthias Siggelkow.

 

Wünsche der Nachwelt- Johann Wilhelm Hertel Künstler:  Stefan Fischer & Ensemble Musica Instrumentalis Label: LVC-Records (Juni 2016) LC 20143 TENNEMANN Buch- und Musikverlag Katalog: LVC 15021602 ISBN :  EAN 9783941452466

 

 

STRIKE N°2

Musica Instrumentalis Schwerin • Stefan Fischer TENNEMANN

STIFTUNG

 

Auszügen aus Hertels Autobiographie versammelt. Wirklich eine Entdeckung für die Nachwelt.

 

Wirklich eine Entdeckung für die Nachwelt.

Die Edition STRIKE ist ein neues Kind im Programm des Schweriner TENNEMANN Musik- und Buchverlages. In dieser Reihe sollen künftig ausgewählte Literatur- und Musikproduktionen zumeist bisher Ungehörtes und Ungesehenes vorstellen, jeweils im Dialog mit zeitgenössischer Kunst.
In dieser Reihe stellen ausgewählte Literatur- und Musikproduktionen zumeist bisher Ungehörtes und Ungesehenes vor, jeweils im Dialog mit zeitgenössischer Kunst.

Titel: Wünsche der Nachwelt Ausführende: Stefan Fischer & Musica Instrumentalis Schwerin die ISRC für die Hertel-CD:       ISRC DE-LP8-16-00200  (Wird generell unter alle Takes gelegt … wir können auch jedes Take einzeln bezeichnen … dann hinten ab 200 aufsteigend … 201, 202 ) die ISBN für Hertel-CD:    ISBN 978-3-941452-46-6    die Katalog-Nr. für die Hertel-CD:          LVC 1501162 der EAN-Code der Hertel-CD lautet:            EAN 9783941452466 LC-Code:                             LVC-Records 02143 Herstellung & Vertrieb:   TENNEMANN Buch- und Musikverlag

 

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