Hans Brass – Transformationen in Ahrenshoop

Ahrenshoop (nordPR) – Das Kunstmuseum Ahrenshoop präsentiert in einer Sonderausstellung bis zum 12. April 2026 fast eine Werkschau des Malers Hans Brass.

Hans Brass zählt zu den unterschätzten Künstlerpersönlichkeiten der klassischen Moderne. Sein Leben und Schaffen sind eng mit dem Ostseebad Ahrenshoop verknüpft: Über 25 Jahre – mit Unterbrechungen – lebt, arbeitet und malt der Berliner Avantgardist hier. In Ahrenshoop gründet er die legendäre Bunte Stube und wird zweimal zum Bürgermeister gewählt – ein ungewöhnlicher Weg für einen Künstler seiner Zeit.

Brass‘ Karriere verläuft alles andere als geradlinig: Nach einem furiosen Start in den Aufbruchsjahren nach dem Ersten Weltkrieg wird er während der NS-Zeit als „entartet“ diffamiert. In der DDR wegen seines abstrakten Ausdrucks an den Rand gedrängt, fällt er im westdeutschen Kunstbetrieb als zu realistisch durchs Wahrnehmungsraster. Nach 1949 gerät sein Werk nahezu vollständig in Vergessenheit. Erst heute beginnt eine späte Wiederentdeckung.

Die Ausstellung im Kunstmuseum ermöglicht einen umfassenden Einblick in alle Schaffensphasen dieses originellen, fantasievollen und zeitkritischen Malers. Gezeigt werden 115 Werke – die Mehrzahl davon ist nie zuvor museal präsentiert worden.

Dank einer großzügigen Schenkung der BAU-Metall GmbH Rostock, konnten kürzlich 16 Gemälde, zahlreiche Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotodokumente verschollener Kunstwerke – insgesamt über 190 Positionen – des Malers Hans Brass in die Sammlung des Kunstmuseums gelangen: ein Grundstock für die weitere Erschließung des Lebenswerkes von Hans Brass, der in seiner Bedeutung für Ahrenshoop und für die überregionale Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts nicht hoch genug geschätzt werden kann.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, den Sie vor Ort oder über unseren Museumsshop erwerben können.

(Nach einer Presseinformation des Kunstmuseums Ahrenshoop)

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Once Upon a Time in Schwerin

Schwerin (nordPR) – Das Ballett Schwerin des Mecklenburgischen Staatstheaters zeigt mit „Once Upon A Time“ seine erste Premiere der Spielzeit am 30. Oktober 2025 in der M*Halle. Der neue Ballettabend präsentiert drei Choreografien, die auf unterschiedliche Weise von Menschlichkeit, Erinnerung und Hoffnung erzählen. Die drei Choreografinnen Klaudie Lakomá, Ana Isabel Casquilho und Anna Korostelova verbinden in ihren Arbeiten Märchen, Mythen und Geschichten der Gegenwart zu einer gemeinsamen künstlerischen Erzählung. Die Premiere am 30. Oktober ist bereits ausverkauft. Für die weiteren Vorstellungen in der M*Halle und der Kulturmühle Parchim gibt es noch Karten zu erwerben.

„Once Upon A Time“ lädt das Publikum ein, Märchen auf neue Weise zu erkunden. Beginnend mit Fantasie und Liebe werden sie zu realen Geschichten, die von Mut, Widerstandskraft und Hoffnung erzählen. In „Golden Spinning Wheel“ von Klaudie Lakomá wird ein altes Märchen neu interpretiert: als eine Geschichte über Liebe, Verrat und die Macht des Schicksals. Ana Isabel Casquilhos Choreografie „Elysium“ greift die Legende von Achilles und Patroklos auf: eine poetische Reflexion über Liebe, Verlust und die Hoffnung auf ein Wiedersehen jenseits der Zeit. Die Choreografie „Nad Dunaem“ von Anna Korostelova widmet sich der weiblichen Energie und Widerstandskraft und erzählt von Menschen, die durch Krieg gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen und neu zu beginnen.

Weitere Vorstellungen: 6. und 14.11., 20.12.2025 sowie 6. und 20.2.2026 jeweils 19.30 Uhr, 30.11. um 18 Uhr in der M*Halle. Sowie 27. und 28.11.2025 jeweils 19.30 Uhr in der Kulturmühle Parchim.

Kartentelefon: 0385 53 00-123; kasse@mecklenburgisches-staatstheater.de

(Nach einer Presseinformation des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin und der Kulturmühle Parchim)

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Friedliche Tage und närrische Zeiten in Mirow

Mirow (nordPR) – Ein Ziegenbock schaut einem Mädchen über die Schulter, dass mit ihrem Smartphon beschäftigt ist, ein Büffel trägt auf seinem Horn eine unbekleidete Frau, sehnsuchtsvoll und erschrocken schauen drei Frauen in die Wolken, während sich eine Fliege mit einer Kutsche auf den Weg macht. Die Bilder von Cornelia Kestner sind seltsam fremd und ziehen den Betrachter in unbekannte Welten, manchmal witzig, bissig und voller Erotik aber auch leise, zart mit einem Hauch Melancholie. Angedeutete Beziehungen erscheinen dramatisch, das meist dargestellte Motiv der Frau wirkt im Zusammenspiel mit Natur und Tieren souverän und selbstbewusst, als ob es sich selbst genügt. Inspirierend sind dabei literarische Vorlagen aus Mythologie, Märchen und Geschichten aber auch gesellschaftliche Anspielungen.

Die im 3 Königinnen Palais ausgestellten Werke zeigen die Vielfalt der Techniken, in denen Cornelia Kestner arbeitet. So sind großformatige Zeichnung mit einsamen Baumgruppen und Porträts zu sehen, Radierungen, Bilder in Öllasurtechnik und Aquarelle. Cornelia Kestners Malstil veränderte sich in den letzten Jahren. So wie sich der Mensch als Künstler wandelt, glaubt sie, wie er wächst, scheitert und altert, so ändern sich ihre die Bilder. Auch gesellschaftliche Verhältnisse, persönliche Befindlichkeiten und Zustände beeinflussen die Motivwahl und die Art der Malerei. Nichts bleibt gleich – Panta reih, meinte Heraklit.

Die Ausstellung ist noch bis 30. November 2025 im 3Königinnen Palais zu sehen und im Eintrittspreis zur Erlebnisausstellung enthalten.
Öffnungszeiten: Im Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr. Ab November mittwochs bis sonntags von 11 bis 17 Uhr.

(Nach einer Presseinformation des 3Königinnen Palais Mirow )

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Was bietet das Mecklenburgische Staatstheater im November?

Schwerin (nordPR) – Die Vorweihnachtszeit beginnt am Mecklenburgischen Staatstheater bereits Anfang November mit der Premiere des Weihnachtsmärchens in Parchim. Außerdem stimmen zwei Adventsprogramme auf die festliche Zeit ein. Das Schauspielensemble ist mit dem Familienstück zur Weihnacht im Theaterzelt zu erleben und einer weiteren Premiere in der M*Halle. Bei einem großen Eröffnungskonzert von „Tage des Exils Schwerin & Festival für Verfemte Musik“ sind die Staatskapelle und der Opernchor im Theaterzelt zu hören.

Der November-Spielplan im Detail:

Premieren
Mit „König Drosselbart“ hat sich das Junge Staatstheater Parchim für das Weihnachtsmärchen einen berühmten Klassiker der Brüder Grimm ausgesucht. Passend zum bevorstehenden 800. Jubiläum der Stadt wird die Handlung nach Parchim und Umgebung verlegt. Vom 9. November bis 26. Dezember werden 45 Vorstellungen für Kinder ab 5 Jahren und Familien in der Kulturmühle gespielt.

In der Schweriner M*Halle gibt es ab 21. November einen Krimiklassiker: „Mord im Orientexpress“ von Agatha Christie. Das vielfach verfilmte Buch wurde von Ken Ludwig für die Bühne bearbeitet und wird in Schwerin mit dem Schauspielensemble in der Regie von Sascha Hawemann zu sehen sein.

Das Junge Staatstheater bietet auch in diesem Jahr wieder ein Adventsprogramm für Erwachsene. „Wird’s Südfrüchte geben?“ feiert am 29. November auf der Probebühne 1 der Kulturmühle Parchim Premiere.

In Schwerin zeigt das Schauspiel des Mecklenburgischen Staatstheaters ab 29. November „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ von Michael Ende als Familienstück in der Vorweihnachtszeit. Das phantastische Märchen voller Sprachwitz, Spannung und schillernder Figuren, in dem das Gute über die Bosheit und Rücksichtslosigkeit der Menschen triumphiert, ist bis zum 26. Dezember mit 40 Vorstellungen im Theaterzelt am Küchengarten zu erleben.

Das niederdeutsche Adventsprogramm der Fritz-Reuter-Bühne, das üblicherweise im Konzertfoyer gespielt wird, ist in diesem Jahr wegen der Baumaßnahmen im Schweriner Rittersaal zu sehen. „Wiehnachten steiht vör de Dör“ heißt es ab dem 30. November mit rockigen Weihnachtshits, Mitsing-Klassikern und witzigen, zu Herzen gehenden Texten inszeniert von Sandra Keck.

Konzerte
Am 1. und 2. November sind noch zwei Aufführungen des 1. Sinfoniekonzertes der Mecklenburgischen Staatskapelle unter der Leitung von Dominik Beykirch im Theaterzelt zu hören. Für das „Recycling Concerto“ von Gregor A. Mayrhofer, bei dem alltägliche Gegenstände zu musikalischen Instrumenten werden, ist die Schlagzeugerin Vivi Vassileva zu Gast. Im Kontrast dazu erklingt Florence Price’ Sinfonie Nr. 1, ein Werk voller emotionaler Tiefe und melodischer Schönheit. Am Sonntag, den 2. November um 16 Uhr lädt die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin mit dem Sinfoniekonzert PLUS Familien ein, klassische Musik gemeinsam zu entdecken – Kinder ab 7 Jahren erleben eine Konzerthälfte im Saal, die andere im musikalischen Workshop mit Konzertpädagogin Reinhild Köhncke.

Für das 1. Kammerkonzert der Saison am 22. November im Goldenen Saal des Neustädtischen Palais haben sich Musikerinnen der Staatskapelle mit der Mezzosopranistin Sophia Maeno zusammengetan. Gemeinsam interpretieren sie den kraftvollen und hochemotionalen Liederzyklus „Camille Claudel: Into the Fire“ des US-amerikanischen Komponisten Jake Heggie und ein Frühwerk von Anton Webern aus dem Jahr 1905.

Sonderveranstaltungen
Zum Auftakt von „Tage des Exils Schwerin & Festival für Verfemte Musik“ erwecken der Opernchor und die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin gemeinsam mit Gesangssolisten sowie der Schweriner Singakademie eindrucksvolle Exilkompositionen aus der Zeit des Nationalsozialismus zum Leben und erinnern an das Schicksal der verfolgten Künstlerinnen und Künstler. Unter der musikalischen Leitung von Aki Schmitt erklingen am 8. November im Theaterzelt Werke von Kurt Weill, Hanns Eisler, Paul Ben-Haim und Erich W. Korngold. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Körber-Stiftung statt.

Der Richard-Wagner-Verband M-V veranstaltet am 13. November ein Stipendiatenkonzert in der Musik- und Kunstschule ATARAXIA. Zu hören gibt es die Wesendonck-Lieder und Ausschnitte aus der Oper „Lohengrin“.

Zur ihrer 25. Herbstsoiree laden die Theaterfreunde Schwerin am 15. November in das Schlosscafé Niclot ein. Bei dem festlichen Abend mit Drei-Gang-Menü sorgen Künstler und Künstlerinnen des Staatstheaters für eine musikalischen Begleitung. Die Anmeldung für den Abend ist möglich über: theaterfreunde.schwerin@googlemail.com.

Theaterpädagogik und Partizipation
Interessierte Pädagogen können an Sichtproben vor den Schweriner Premieren „Mord im Orientexpress“ und „Wiehnachten steiht vör de Dör“ teilnehmen. Am 6. November haben Menschen jeden Alters beim Improtreff in der M*Halle die Möglichkeit, sich im Theaterspielen auszuprobieren. In Kooperation mit dem Staatlichen Museum werden auf Anfrage Kulturwandertage für Gruppen angeboten, die nach der Vorstellung von „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ die Themen des Stückes handwerklich-künstlerisch nachbearbeiten möchten.
Interessierte melden sich bei Birgit Baumgarten: birgit.baumgart@ssgk-mv.de, Tel.: 0385 7 588 41-221.

(Nach einer Presseinformation des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin)

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Frank Schöbel wieder zur Weihnachtszeit in der Stadthalle Rostock

Rostock (nordPR) – Eine schöne Tradition findet auch in diesem Jahr ihre Fortsetzung. Entertainer Frank Schöbel ist wieder in der der Rostocker Stadthalle zu Gast.

Es gibt nicht sonderlich viele Namen im Schlager-Genre, die über 60 Jahre derart bekannt sind. Frank Schöbel ist der erfolgreichste Sänger der DDR. Er erhielt den “Amiga Platin Award“ für den Künstler, der die meisten Platten bei Amiga und damit in der DDR verkauft hat. Frank gelang es über Jahrzehnte seine Popularität beizubehalten.

Er verbindet Generationen und ist aus der Musiklandschaft Deutschlands nicht wegzudenken.Frank ist Sänger, Komponist, Texter, Produzent, Moderator, Schauspieler, Buchautor und mehr.
Zunächst fast ausschließlich im Osten Deutschlands ein Begriff, kamen nach der Wende zahlreiche neue Fans hinzu. Den absolut größten Erfolg hatte seine LP „Weihnachten in Familie“ (1985), die er gemeinsam mit Aurora Lacasa und den beiden gemeinsamen Töchtern Odette und Dominique produzierte. Mit inzwischen über 2 Mio. verkauften Exemplaren ist es die meistverkaufte Platte der DDR.
Natürlich lässt „Fränky-Boy“ es sich auch in seinem 62. Bühnenjahr nicht nehmen, die Lieder aus dieser LP in der Vorweihnachtszeit live auf die Bühne zu bringen, so auch am 21. Dezember von 16:00 – 19:00 Uhr in der Stadthalle Rostock.

(Nach einer Presseinformation der Stadthalle Rostock)

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Drei Künstlerinnen in Schwaan: Oda Hardt-Rösler, Louise Rösler und Anka Kröhnke

Schwaan (nordPR) – Noch bis zum 2. November präsentiert das Kunstmuseum Schwaan die Ausstellung Oda Hardt-Rösler, Louise Rösler und Anka Kröhnke. Drei Künstlerinnen.

Die Namen Oda Hardt-Rösler, Louise Rösler und Anka Kröhnke stehen dabei für drei Generationen von Künstlerinnen, deren Werke durch ihre individuelle Ausdruckskraft bestechen.
Die Ausstellung „Oda Hardt-Rösler, Louise Rösler und Anka Kröhnke. Drei Künstlerinnen“ unternimmt den Versuch, nicht nur die Arbeitsbedingungen von Künstlerinnen im Wandel von drei Generationen von Künstlerinnen zu betrachten, sondern auch den Wandel der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts selbst.

Oda Hardt-Rösler (1875–1946) war eine Pionierin ihrer Zeit und ist die Großmutter von Anka Kröhnke und die Mutter von Louise Rösler. Während Anka Kröhnke sich beinahe künstlerisch frei entfalten konnte, war das künstlerische Schaffen der Mutter von politischen Restriktionen der Nationalsozialisten betroffen.
Die Großmutter, die an der Königsberger Kunstakademie eingeschrieben war, gab ihre künstlerische Tätigkeit nach der Heirat auf.

Alle Künstlerinnen haben mit Ihrem Werk die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts mitgeprägt, dabei waren sie unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Konditionen ausgesetzt. Chancen, berufliche Entfaltungsmöglichkeiten und künstlerische Freiheit waren davon stets betroffen und doch ist das Werk aller eigenständig, unverbogen und kraftvoll – zu sehen derzeit im Kunstmuseum Schwaan.

(Nach einer Presseinformation des Kunstmuseums Schwaan)

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Geheimnis gelüftet: Weihnachtsmarkt Blievenstorf  erwartet in diesem Jahr erneut Leif Tennemann

Blievenstorf (nordPR) – Nach dem großen Erfolg des ersten Weihnachtsmarktes in Blievenstorf  im vergangenen Jahr gibt es nun eine Neuauflage. Damit wird es auf dem Parkplatz  vor der „Pension und Gaststätte Müller“ in der Grabower Str. 3 in 19306 Blievenstorf  am 1. Advent (30.11.2025) wieder richtig weihnachtlich. Dann können die Besucher gemütlich von 11.00 – 17.00 Uhr im Festzelt sitzen oder an der Feuerschale den Adventssonntag genießen.

Es kommt Fischer Piehl aus Alt Schlagsdorf  bei Schwerin mit Karpfen und anderen speziellen Fischangeboten. Schlachter Darge aus Dorf Mecklenburg präsentiert selbstgemachte mecklenburgische Wurst- und Schinkenspezialitäten aus der Region. Bäckermeister Lüth aus Neukloster bietet wieder frisch gebackenen Stollen und Weihnachtsgebäck an.
Erbseneintopf , Bratwurst, Currywurst, Pommes, diverse alkoholfreie Getränke, Bier, Blievenstorfer Glühwein und vieles andere mehr runden das Angebot ab.

Dazu gibt es natürlich ein tolles Programm mit Musik und Unterhaltung. Auf der Bühne zu erleben sind dann u.a. die „Goldkehlchen“.  Angekündigt ist auch ein Überraschungsgast.
Nachdem im vergangenen Jahr der beliebte Telefonspaßvogel Leif Tennemann von NDR 1 Radio MV aus gesundheitlichen Gründen seinen angekündigten Auftritt ganz überraschend kurzfristig absagen musste, ist der Veranstalter Zeltverleih Müller Blievenstorf  in diesem Jahr vorsichtig.
Offiziell ist nur von einem Überraschungsgast die Rede. Doch wir, der Mediendienst nordPR,  konnten herausfinden, wer das sein soll. Im zweiten Anlauf  können sich die Besucher nun doch auf Kult-Comedian Leif Tennemann freuen. Ab ca. 14.00 Uhr steht er auf der Weihnachtsmarkt-Bühne in Blievenstorf  mit seinem Programm „Vorsicht Leif sagt Hausmeister Erwin“.

An jedem Morgen nimmt Leif Tennemann mit seinem Radio-Spaßtelefon VORSICHT LEIF Menschen auf die Schippe im Programm von NDR 1 Radio MV. Und das seit 23 Jahren.  VORSICHT LEIF ist damit die erfolgreichste Telefon-Comedy in Deutschland.
Die Kult-Serie präsentiert der Comedian und Moderator Leif Tennemann auch höchst unterhaltsam in seiner eigenen Bühnen-Show „VORSICHT LEIF sagt Hausmeister Erwin“. Da schaut er hinter die Kulissen von VORSICHT LEIF mit vielen lustigen Geschichten und natürlich den beliebtesten Spaß-Telefonaten.
Etwas später im Programm kommt dann Hausmeister Erwin zu Wort. Er ist das zweite Gesicht von Leif Tennemann. Erwin hat ein gottloses Mundwerk, tritt in wirklich jedes „Fettnäpfchen“ und staunt immer wieder, dass die Leute über ihn lachen!?
„Vorsicht Leif sagt Hausmeister Erwin“ – Leif Tennemann als Telefonspaßvogel und Hausmeister Erwin in einem Programm: Da bleibt kein Auge trocken!

Um ganz sicher zu gehen, bat der Mediendienst nordPR Leif Tennemann ganz persönlich um eine Stellungnahme: „Das mit dem Überraschungsgast hat sich der Veranstalter ausgedacht, falls wieder etwas dazwischen kommt. Aber nach dem Ausfall im letzten Jahr mit so vielen enttäuschten Besuchern kann ich gar nicht anders. Ich muß, will und werde nach Blievenstorf am 1. Advent 2025 zum Weihnachtsmarkt kommen. Und wenn ich auf die Bühne getragen werden muss!“
Weitere Informationen bei Zeltverleih Müller Blievenstorf, Telefon: 038757 37240.

(Nach einer Presseinformation von Zeltverleih Müller Blievenstorf und Eigenrecherche nordPR-Mediendienst Schwerin)

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Die Region um Fischland-Darß-Zingst lädt auch an diesem Wochenende ein

Ribnitz-Damgarten / Zingst / Ahrenshoop (nordPR) – In der Region Fischland-Darß-Zingst gibt es auch an diesem Wochennende (24. Oktober bis 26.Oktober 2025) wieder einiges an Tipps und Terminen.

Wer möchte am Freitag das Ostseebad Wustrow kennenlernen? Auf einer Tour über zwei Stunden ist dies möglich. Die Teilnahme ist frei. Start ist um 10 Uhr am Haus des Gastes. Diese Tour gibt es an diesem Freitag übrigens für dieses Jahr zum letzten Mal.

in Zingst starten auch an diesem Freitag und Samstag die abendlichen Kranichfahrten ab Hafen: Das ganze von 16.30 bis 18.30 Uhr mit dem Schaufelraddampfer „River Star“, am Sonntag von 15 bis 17 Uhr (22 Euro). Parallel läuft noch die große Tour nach Pramort (mit Moderation und Film) bis einschließlich Samstag, Start 16 Uhr (32 Euro). Wenn möglich bitte ein Fernglas einpacken!

Am Samstagvormittag lohnt ein Besuch in Wieck auf dem Bio- und Regionalmarkt vor der Darßer Arche von 9 bis 13 Uhr. Man entdeckt auf dem Markt unter der großen Linde neben Obst und Gemüse, Wurst und Bio-Fleisch auch Spezialitäten, wie zum Beispiel Ziegenkäse, Bio-Lachs und hausgemachte Nudeln. Auch Keramik, Feinkost, selbstgemachter Sanddorngelee, Honig, Vollkorngebäck und Brot aus biologisch kontrolliertem Anbau gehören zum vielseitigen Angebot des Marktes.

Ribnitz-Damgarten setzt am Samstag auf ein Kultur-Doppel: Um 15 Uhr spielt das Landesjugendblasorchester MV im Stadtkulturhaus. Der Eintritt ist frei. Um 17 Uhr stellen Annemarie Stoltenberg und Rainer Moritz im Begegnungszentrum der Boddenstadt ihre aktuellen Bücher unter dem Titel „Gemischtes Doppel“.
Ein Tipp für Pilzfreunde: Das Deutsche Bernsteinmuseum im Kloster Ribnitz zeigt in diesen Tagen zusätzlich eine Frischpilz-Sonderschau im Foyer – Sehen, was man sammeln kann und sammeln will.

Am Sonntag öffnet in Ahrenshoop das Künstlerhaus Lukas zum Tag der offenen Tür. Interessierte können zwischen 15.00 und 18.00 Uhr den traditionsreichen Kunstort besichtigen und die Arbeit der aktuellen Stipendiaten in Ausstellungen, Lesungen, Screenings, Konzerten und Gesprächen kennenlernen.
Zu erleben sind beispielsweise Juli Katz, die Literaturpreisträgerin MV 2024, Benjamin Borisch (Fotografie) und Svenja Deking (Skulptur).
Dazu laden Ausstellungen und Gespräche im Ort (Kunstmuseum, Neues Kunsthaus) zum Ausklang ein.
Beim Tag der offenen Tür kann auch die Ausstellung straucheln und lichten. Ein Waldversuch von Judith Zander & Sven Gatter besucht werden.

(Nach einer Presseinformation des Tourismusverbandes Fischland-Darß-Zingst e. V.)

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Schlösserherbst von Ausstellungen über Kunst-Workshops bis zu kulinarischen Entdeckungen

Rostock / Südmüritz (nordPR) – Der Verein der Schlösser-, Guts- und Herrenhäuser veranstaltet bis zum 9. November den „Schlösserherbst 2025“. Dabei können Gäste sich zwischen rund 45 Angeboten, darunter Schloss- und Parkführungen sowie Ausstellungen und Konzerte in rund 30 denkmalgeschützten Schlössern, Guts- und Herrenhäusern entscheiden.
In diesem Jahr liegt ein Schwerpunkt auf kulinarischen Höhepunkten: Am 25. Oktober lädt das Herrenhaus Viecheln zu einem von Zauberkunst begleiteten Drei-Gänge-Menü ein. Im Gut Gremmelin und im Schloss Schmarsow werden herbstliche Kochkurse veranstaltet und im Gutshaus Landsdorf können Gäste am 1. November an einem Apfelworkshop teilnehmen. Dabei werden gemeinsam Äpfel geerntet und gepresst sowie Apfelkuchen gebacken. Feinschmecker können sich außerdem auf das neue Festival „4 x Köstlich“ freuen. Dabei gehen die Teilnehmer auf eine kulinarische Entdeckungsreise durch vier Schlösser und Gutshäuser in der Mecklenburgischen Seenplatte, das Schloss Fleesensee, die Gutshäuser Ludorf und Lexow sowie das Kavaliershaus Fincken. Die Abschlussveranstaltung mit Kunstschau und Lesung wird am 9. November im Gutshaus Woserin am See ausgerichtet.
Weitere Informationen: auf-nach-mv.de

(Nach einer Presseinformation des Vereins der Schlösser-, Guts- und Herrenhäuser MV und des Landestourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern)

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Ein Karpfen heißt Leif Tennemann: Fischerfest am Igelsee bei Alt Schlagsdorf

Alt Schlagsdorf (nordPR) – An diesem Wochenende steigt es wieder, das große Fischerfest am Igelsee bei Alt Schlagsdorf in der Nähe von Schwerin.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten lädt Fischer Walter Piehl zu diesem Fest ein, das genau genommen ein lustiges Abfischen ist. Denn immer wenn die Karpfen erntereif sind treten Frauen und Männer am Netz gegeneinander an.

„Am 25. Oktober sind erst einmal die Männer dran. Netz auslegen und dann wieder einholen, alles unter fachmännischer Anleitung und in entsprechender Kleidung“, erzählt Fischer Walter Piehl. In diesem Jahr hat er Politprominenz an Land gezogen: Die Landräte Tino Schomann aus Nordwestmecklenburg und Stefan Sternberg aus Ludwigslust-Parchim werden beim „Männerfischen“ mit dabei sein.

Einen Tag später, am Sonntag, steigen dann die Frauen in die Boote und begeben sich auf Karpfenjagd. „Das ist immer ein Riesenspaß. Am Ende geht es nicht wirklich um die gefangenen Karpfenmengen. Also ob nun die Frauen oder die Männer mehr in die Netze bekommen. Entscheidend ist einfach, dass die Menschen Spaß haben. Am Ufer genauso wie in den Booten.

Zum Fischerfest am Igelsee Alt Schlagsdorf bei Schwerin gehört natürlich stets auch ein Volkfest mit diversen Verkaufsständen an denen es neben dem fangfrischen Karpfen und anderen Fischsorten auch Fleisch- und Wurstwaren aus der Region gibt, sowie viele andere interessante Angebote unterschiedlichster Art. Natürlich kommt auch die Unterhaltung nicht zu kurz.

So haben sich zwei  Shanty-Chöre für den 25. Oktober angemeldet. „Und am Sonntag kommen die ,Goldkehlchen‘ und sorgen für gute Laune und kein geringerer als NDR-Telefonspaßvogel Leif Tennemann wird das Frauenfischen wieder moderieren“ meint durchaus stolz Fischer Piehl.
Immerhin ist Comedian Leif Tennemann nun schon zum fünften Mal als lustiger Sprüchemacher am Ufer des Igelsees mit dabei. „Ich habe zwar Null Ahnung vom Fischen. Aber ich finde die Stimmung beim Fest von Fischer Walter Piehl ist so einmalig – da bin ich sehr gerne als Kommentator dabei.“, so der beliebte Radio-Moderator gegenüber dem Mediendienst nordPR

Das Fischerfest am Igelsee Alt Schlagsdorf bei Schwerin beginnt an beiden Tagen um 10.00 Uhr wenige Fußminuten vom Ortseingang Richtung Wald entfernt.

(Nach einer Presseinformation des Fischereibetriebes Piehl und einem Eigenbericht des Mediendienstes nordPR)

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Schweriner Kunstnacht verspricht Magie

Schwerin (nordPR) – Die Landeshauptstadt lädt an diesem Samstag, 26.10.2025, zu einer langen Kulturnacht voller Kunst, Musik, Tanz und Geschichte ein. – alles gegen ein Ticket.

Mehr als 20 Kulturorte – darunter Museen, Galerien, Kunstvereine, Ateliers, Cafés und Geschäfte – wollen den Besuchern magische Stunden bereiten

„Auch dieses Jahr bietet das Programm Vielfalt und spannende Erlebnisse für Nachtschwärmer und Kulturinteressierte gleichermaßen“, sagt Kulturdezernent Silvio Horn. „Schwerin ist nicht nur für historische Fassaden und schöne Ufer bekannt, sondern auch ein Ort, an dem Kunst geschaffen wird und Träume Wirklichkeit werden. Die Kulturnacht spiegelt diese kreative Vielfalt wider. Dank des Ein-Ticket-Systems können Besucher flexibel zwischen zahlreichen Veranstaltungen und Orten wechseln.“

Zu den Höhepunkten gehören Kostproben aus Inszenierungen der neuen Spielzeit im Theaterzelt am Küchengarten, eine offene Ballettprobe in der M*Halle und eine Lesung mit der Autorin Helga Schubert im Schloss. Zudem locken Live-Musik, Führungen und eine Sonderausstellung sowie eine KinderKunstWerkstatt.
Nach dem Brand von 2023 ist auch das Mecklenburgische Eisenbahn- und Technikmuseum wieder Teil der Kulturnacht; ab 19 Uhr öffnet es seine Türen. Für musikalische Unterhaltung sorgen die Pampower Line Dancers.

Das Schaumagazin auf dem ehemaligen KIW-Gelände lädt bereits um 17 Uhr zu einem Rundgang durch die Industrie-Architektur ein, gefolgt von einem Gespräch mit Prof. Kornelia von Berswordt. Neben weiteren spannenden Ausstellungen – etwa im Kunstverein oder der MV-Foto-Galerie – kommen vor allem Musikliebhaber auf ihre Kosten. Überall in der Stadt wird gesungen und musiziert: Von Blues in den Schweriner Höfen über Sinti-Jazz und Bossa Nova im Kontor bis hin zu Pop, der im Komplex groovt. Im Speicher erklingen Schlagzeug- und Plattenspieler-Töne, außerdem Tango und Swing im Feinspitz.

„Mein Dank gilt wie jedes Jahr allen Mitwirkenden, deren Engagement dieses besondere Kulturerlebnis möglich macht“, betont Ulrike Just, die die Organisation der Kulturnacht verantwortet.

Um längere Wege zu überbrücken, sorgt der Verein IFA MV mit dem beliebten Kulturnachtshuttle für eine bequeme Verbindung zwischen den Veranstaltungsorten. In jedem Fall hält das das Motto „Einmal zahlen, alles erleben“, was es verspricht: Denn für nur 10 Euro erhalten Besucher Zugang zu allen Angeboten der Kulturnacht. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre dürfen sogar kostenfrei teilnehmen.

(Nach einer Presseinformation der Stadt Schwerin)

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Unmerklicher Verlust der Einsamkeit in Greifswald

Greifswald (nordPR) – Er hat das Ghetto Theresienstadt und das KZ Auschwitz überlebt und konnte von einem Todesmarsch flüchten, wo er seinen jüngeren Bruder und seinen Vater das letzte Mal sah. Jeden Tag studiert er die Zeitung und geht zum Bahnhof, um nicht zu verpassen, wenn die beiden und seine Mutter zurückkehren.
In ihrer Wohnung kann er nicht auf sie warten, denn dort wohnt inzwischen eine fremde, tschechische Familie und Petr ist in einem Zimmer der Jüdischen Gemeinde untergekommen.

Er wohnt mit Izák zusammen, der während des Krieges im Ausland kämpfte und einer der wenigen ist, die Petr dabei helfen, in der ihm fremd gewordenen Welt wieder Fuß zu fassen. Und dann begegnet Petr Ilse und verliebt sich. Aber Ilse stammt aus einer deutschjüdischen Prager Familie und soll von den tschechischen Behörden des Landes verwiesen werden.

In seinem Roman beschreibt Eli Beneš authentisch und plastisch die Einsamkeit eines jungen Überlebenden in den Kulissen einer Stadt Prag, wie wir sie nicht mehr kennen.

Am 22.10.2025 stellt der Autor Eli Beneš im Rahmen der 5. Tschechischen Kulturtage im Koeppenhaus Greifswald seinen Roman „Unmerklicher Verlust der Einsamkeit“ vor.
Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr.
Den deutschen Text liest der Schauspieler Stefan Hufschmidt, den Abend moderiert Christina Frankenberg (Tschechisches Zentrum Berlin).

Mit freundlicher Unterstützung von der Gesellschaft für Bohemistik e. V., Czechlit (Czech Literary Center/Moravská zemská knihovna), Sparkasse Vorpommern und durch das Projekt Czechia 2026 im Rahmen des Jahres der tschechischen Kultur.

Eli Beneš wurde 1976 in Prag geboren. Nach dem Studium der Anglistik, Amerikanistik und Literatur arbeitete er als Radiomoderator in Prag, gründete ein Label für elektronische Musik und komponierte Musik für das tschechische Fernsehen.

Kontakt:
Koeppenhaus Greifswald
Bahnhofstr. 4 – 5
17489 Greifswald
Telefon: 03834773510

(Nach einer Presseinformation des Koeppenhauses Greifswald)

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Herbstferien-Tipp: Mit dem Nachtwächter durch Schwerin

Schwerin (nordPR) – Mit Hellebarde und Laterne: Von heute, 20.Oktober, bis zum 23. Oktober können Familien täglich um 19:30 Uhr an einer Tour durch die historische Altstadt mit dem Schweriner Nachtwächter teilnehmen. Dabei werden Anekdoten und Wissenswertes aus der Stadtgeschichte der Landeshauptstadt erzählt, die seit 2024 zum UNESCO-Welterbe zählt. Treffpunkt für die rund 90 Minuten lange Führung ist vor der Tourist-Information. Die Tickets kosten 13 Euro für Erwachsene und sechs Euro für Kinder von sechs bis 16 Jahren und sind online oder vor Ort erhältlich.
Weitere Informationen: schwerin.de

(Nach einer Presseinformation des Landestourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern)

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Johannes Brahms trifft auf Werke von Hans Gál

Schwerin (nordPR) – Das „Festival für Verfemte Musik“ in Schwerin wird fortgesetzt. Vor zwei Jahren musste der Trägerverein Jeunesses Musicales Mecklenburg-Vorpommern Insolvenz anmelden. Damit war die Zukunft des Festivals ungewiss. Jetzt haben die Veranstalter mit dem Hamburger Festival „Tage des Exils“, dem Körberforum und vielen Kultureinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern eine neue Perspektive entwickelt.

Sich der Musik von Komponisten widmen, die während der NS-Zeit verboten, verfolgt oder in Konzentrationslagern umgekommen sind und deren Werke deshalb kaum bekannt werden konnten – das war viele Jahre lang das Konzept des „Festivals für Verfemte Musik“ Schwerin. Jetzt kann die Idee „verfemte Musik“ unter neuer Trägerschaft fortgesetzt werden. Damit ist das traditionelle Erinnerungsprojekt welches Kunst, Geschichte und Gegenwart miteinander verbindet wieder in der Landeshauptstadt zu erleben.
Erstmals bündeln dabei die Musikhochschule Lübeck, die Hochschule für Musik und Theater Rostock, das Mecklenburgische Staatstheater und das Konservatorium Schwerin ihre Kräfte, um das einst vom Verein Jeunesses Musicales M-V allein organisierte Festival wieder zum Leben zu erwecken und damit fortzuführen.

Als Prolog für die vom 8. bis 14. November stattfindenden „Tage des Exils Schwerin & Festival Verfemte Musik“ findet bereits am 21. Oktober 2025 ein besonderes Konzert im Goldenen Saal des Neustädtischen Palais den Erinnerungsbogen: Musik von Johannes Brahms trifft auf Werke des Komponisten Hans Gál – einem der herausragenden Vertreter der ‚verfemten‘ Musik des 20. Jahrhunderts. In Anwesenheit aller Projektpartner sowie des Ehrengasts Eva Fox-Gál, Tochter des Komponisten, wird dieses Konzert zu einem symbolischen Akt gemeinsamer Erinnerung.

Die musikalische Gestaltung übernehmen Studierende der beiden Musikhochschulen, Schülerinnen des Konservatoriums, Mitglieder der Mecklenburgischen Staatskapelle, das Klavierduo Haufe/Ahmels sowie der Bariton Simon Wallfisch – Enkel der Holocaust-Überlebenden Anita Lasker-Wallfisch. Begleitet werden sie von der Schweriner Pianistin Yuko Ellinger.

Tickets sind erhältlich über das Mecklenburgische Staatstheater, die Schweriner Touristeninformation und an den Abendkassen. Das Programm der im November stattfindenden Veranstaltungswoche „Tage des Exils Schwerin & Festival für Verfemte Musik“ steht unter www.tagedesexils.de zur Verfügung.

„Ich freue mich außerordentlich, dass es gelungen ist, die Verantwortung für dieses überaus wichtige Format der Erinnerungskultur auf mehrere Schultern zu verteilen und damit das Festival zukunftssicher aufzustellen“, erklärt Schwerins Kulturdezernent Silvio Horn.

Was einst aus politischen und ideologischen Gründen verboten, verdrängt und zum Verstummen gebracht wurde, erklingt heute als Mahnung, als künstlerischer Widerstand und als Zeugnis menschlicher Würde. Das Festival ist mehr als eine neue Organisationsform: Es ist ein Bekenntnis zu einer Verantwortung, die über Regionen hinausreicht.

„Dieses Festival ist ein würdiges Zeichen des Gedenkens und der Verantwortung“, betont Horn. „Die einst ‚verfemten‘ Werke sprechen heute kraftvoll von Freiheit, Menschlichkeit und Widerstand. Ihre Wiederentdeckung ehrt nicht nur die Komponisten, sondern auch jene, die trotz Verfolgung ihre Stimme bewahrten. Die Zusammenarbeit mit Lübeck und Rostock vertieft den kulturellen Dialog und stärkt eine gemeinsame Erinnerungskultur.“

„Durch die Kooperation zwischen dem Mecklenburgische Staatstheater, der Musikhochschule Lübeck und der Hochschule für Musik und Theater Rostock setzen diese gemeinsam ein starkes Zeichen: Es gilt der Wiederentdeckung und Vermittlung von verfemter Musik und der Sichtbarmachung der im Nationalsozialismus unterdrückten Künstler. Dass sich Studierende mit dem Thema verfemte Musik befassen, bedeutet einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur – und einen Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Ziel ist die Auseinandersetzung mit totalitären Strukturen, auch zur Stärkung der heutigen Demokratie.“ Prof. Dr. Friederike Wißmann, Prorektorin der Hochschule für Musik und TheaterRostock.

„Gerade heute ist es gesellschaftlich notwendig, die zerstörerischen Folgen nationalsozialistischer Kulturpolitik zu vergegenwärtigen, Verfolgungsgeschichten von Musikerinnen und Musikern während der NS-Zeit zu erzählen und sich vertieft mit „verfemter Musik“ auseinanderzusetzen. In unserer geplanten Kooperation über die Ländergrenzen von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein hinweg können wir für Forschung, Wiederaufführung von Werken, Kommunikation in die Gesellschaft und Kulturpädagogik Immenses bewirken. Die Musikhochschule Lübeck freut sich darauf, gemeinsam mit ihren starken Partnern in Rostock und Schwerin regionale Forschung voranzubringen, Studierende in themenbezogene Projekte einzubinden und öffentliche Sichtbarkeit in wissenschaftlichen Veranstaltungen und Konzerten zu erreichen.“  Prof. Dr. Bernd Redmann, Präsident der Musikhochschule Lübeck

„Das Mecklenburgische Staatstheater freut sich besonders, dass diese Kooperation zustande gekommen ist. Mittelfristig werden unsere Institutionen weiter und vielleicht sogar noch stärker unter Druck geraten als aktuell. Eine unserer Aufgaben ist es, immer wieder in einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Gegenwart und Tradition ein vielfältiges, innovatives und manchmal auch ausgefallenes Programm für unser Publikum zu präsentieren. Da kann es unter finanziellen Druck leicht dazu kommen, dass nur noch die populären Programme übrigbleiben. Eine Zusammenarbeit wie die unsere – wenn sie dann auch noch gut und mittelfristig geplant ist – gibt uns jedoch die Möglichkeit, Entdeckungen zu machen und sie dann auch noch einem breiteren Publikum zu zeigen, als es jeder Institution alleine möglich wäre.“ Christian Schwandt, Kaufmännischer Geschäftsführer des Mecklenburgischen Staatstheaters.

Gál war einer der herausragenden Vertreter der ‚verfemten‘ Musik des 20. Jahrhunderts. In Anwesenheit aller Projektpartner sowie des Ehrengastes Eva Fox-Gál, Tochter des Komponisten, wird dieses Konzert zu einem symbolischen Akt gemeinsamer Erinnerung. Die musikalische Gestaltung übernehmen Studierende der Musikhochschulen Lübeck und Rostock, Schülerinnen des Konservatoriums, Mitglieder der Mecklenburgischen Staatskapelle, das Klavierduo Haufe/Ahmels sowie der Bariton Simon Wallfisch – Enkel der Holocaust-Überlebenden Anita Lasker-Wallfisch. Begleitet werden sie von der Schweriner Pianistin Yuko Ellinger. Tickets sind erhältlich über das Mecklenburgische Staatstheater, die Schweriner Touristeninformation und an den Abendkassen. Das vollständige Programm steht unter www.tagedesexils.de zur Verfügung.

(Nach einer Presseinformation der Landeshauptstadt Schwerin)

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Usedomer Lichter in der Kunsthalle Rostock

Rostock (nordPR) – Das besondere Licht und die Küstenlandschaft zogen Kunstschaffende schon im 19. Jahrhundert an die Ostseeküste. Usedom wurde insbesondere im 20. Jahrhundert zur „Künstlerinsel“. Über mehrere Generationen hinweg fanden vor allem Malerinnen und Maler dort ihre Motive und ihren kreativen Freiraum.

Zu den Gründern der Usedomer Malgemeinschaft gehörten Otto Niemeyer-Holstein, Otto Manigk, Karen Schacht und Herbert Wegehaupt. Stimmungsvolle, farbatmosphärisch ergreifende Landschaften, aber auch Porträts und Stillleben finden sich im Werk der Künstlerinnen und Künstler dieses Kreises. Ihnen folgten u.a. Rosa Kühn, Susanne Kandt-Horn, Vera Kopetz und Rolf Werner. Während der Einfluss Niemeyer-Holsteins für einige Positionen prägend war, verfolgten andere neue Wege, so auch die Söhne Oskar Manigk (1934) und Matthias Wegehaupt (1938). Gemeinsam mit Sabine Curio (1950) und Volker Köpp (1953) zählen sie zu den Usedomer Künstlerinnen und Künstlern der jüngeren Generation.

Die Ausstellung „Usedomer Lichter“ zeigt Werke Usedomer Künstlerinnen und Künstler aus dem Sammlungsbestand der Kunsthalle Rostock, ergänzt um Leihgaben. Im Mittelpunkt stehen Fragen, wie sich die jeweiligen Künstler und Künstlerinnen  mit den Phänomenen Natur, Licht und Mensch, mit ihrer Zeitgeschichte und Gegenwart auseinander gesetzt haben und welche Herangehensweise und Formensprache sie dabei wählen?

Mittels der ausgewählten künstlerischen Positionen skizziert die Ausstellung die kunsthistorischen Hintergründe und die Entwicklungen der Usedomer Malgemeinschaft. Dabei stellt sie sich die Frage, inwieweit der Begriff einer Gemeinschaft heute noch greift. Was zeichnet Usedom als Künstlerinsel heute aus?

Die Ausstellung ist noch zu erleben bis zum 16.11.2025 im Erdgeschoss des Schaudepots der Kunsthalle Rostock

(Nach einer Presseinformation der Kunsthalle Rostock)

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Schülerinnen und Schüler wählen das „Niederdeutsche Schülerwort des Jahres“

Schwerin (nordPR) – Unter dem Motto „All tauhop“ haben Lehr- und Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen und Schulen am 6. November 2025 auf dem ersten Landesfachtag Niederdeutsch die Gelegenheit, sich zu vernetzen und neue Impulse für den Einsatz der niederdeutschen Sprache in Kitas und Schulen zu gewinnen. „Die niederdeutsche Sprache leistet einen bedeutenden Beitrag zur Bewahrung und Stärkung der regionalen Kultur und Identität“, sagte Bildungsministerin Simone Oldenburg. „Auf dem Landesfachtag werden daher Schulen und Kitas, die bereits ein Niederdeutsch-Angebot umsetzen, für ihr Engagement im Bereich der niederdeutschen Sprache gewürdigt und ausgezeichnet.“ 

Der Landesfachtag findet von 12:00 Uhr bis 16:30 Uhr im Fritz-Reuter-Haus im Ostseebad Boltenhagen statt. Er wird durch das Kompetenzzentrum für Niederdeutschdidaktik der Universität Greifswald und den Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. unterstützt.

Im Rahmen des Landesfachtags wurde im Vorfeld zudem erstmals das „Niederdeutsche Schülerwort des Jahres“ gesucht. Bis zum 10. Oktober 2025 konnten die 37 Schulen, die Unterricht im Fach Niederdeutsch anbieten, ihr niederdeutsches Wort über die Schulplattform itslearning einreichen.

„Aus allen Einreichungen wählt eine Fachjury nach den Kriterien Aktualität, Einzigartigkeit und Bedeutung vier Wörter für die finale Abstimmung aus. Diese läuft bis zum 30. Oktober 2025 ebenfalls über „itslearning“, so Simone Oldenburg. „Wenn Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, ihr niederdeutsches Wort des Jahres wählen zu können, belebt das die Sprache und trägt zur Identifikation mit dem Niederdeutschen bei.“ 

Das Gewinnerwort wird am 6. November 2025 von der Niederdeutschbotschafterin Jette Bolz ausgezeichnet. 

(Nach einer Presseinformation des Ministeriums für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern)

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Herbstferien-Tipp: Familienführung zu gepanzerten Riesen im Meeresmuseum

Stralsund (nordPR) – Im modernisierten Meeresmuseum in Stralsund findet am 20. Oktober (um 10:00 Uhr und 14:00 Uhr) und am 24. Oktober (um 10:00 Uhr) eine Familienführung unter dem Titel „Meeresschildkröten – gepanzerte Riesen“ statt. Das Herbstferienangebot umfasst einen 45-minütigen Rundgang, der sich besonders für Familien mit Kindern ab sechs Jahren eignet. Im Fokus steht das Leben der Lederschildkröten. Wer daran teilnehmen möchte, zahlt 3,50 Euro zuzüglich zum Eintrittspreis.
Weitere Informationen: deutsches-meeresmuseum.de

(Nach einer Presseinformation des Landestourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern)

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Herbstferien-Tipp: „Binzer MeerBalance Wochen“

Binz (nordPR) – Auf der Insel Rügen finden noch bis zum 25. Oktober erstmals die „Binzer MeerBalance Wochen“ statt. Im Ostseebad bietet der Eigenbetrieb Binzer Bucht Tourismus Veranstaltungen zu den Themen achtsame Lebensführung und mentale Gesundheit an, darunter Gesundheitsvorträge, Kinderyoga-Kurse und Workshops. Ziel ist es, durch aktive und kreative Anreize Körper und Seele in Einklang zu bringen. Im Rahmen der Themenwoche findet unter anderem eine Wanderung über 13 Kilometer durch die herbstliche Granitz entlang des Hochufers und vorbei am Jagdschloss Granitz statt. Die geführte Tour beginnt am 18. Oktober um 10:00 Uhr am Besucherzentrum Haus des Gastes. Die Teilnahme ist mit der BINZER BUCHT CARD kostenfrei.
Weitere Informationen: binzer-bucht.de

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Herbstferien-Tipp: Wildparkleuchten im Wildpark MV

Güstrow (nordPR) – „Wildparkleuchten – Ein Lichtermeer bei Wolf und Bär“: Unter diesem Titel können sich Gäste im Wildpark-MV in Güstrow auf LED- und Feuershows, leuchtende Walking Acts, Animationen sowie Mitmachaktionen für Kinder freuen. Die Veranstaltung findet am 17. und 18. Oktober jeweils von 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr statt. Tickets können ab sofort unter wildpark-mv.de für fünf Euro (Kinder) beziehungsweise sieben Euro (Erwachsene) erworben werden. Darüber hinaus werden im Wildpark Wolfswanderungen in der Dämmerung sowie Herbstferienaktionen wie etwa der „Tag der Eule“, bei dem Informationen zu den nachtaktiven Tieren vermittelt werden, angeboten.
Weitere Informationen: wildpark-mv.de

(Nach einer Presseinformation des Landestourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern)

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Die 9. Jüdische Kulturtage starten in Rostock

Rostock (nordPR) – Die 9. Jüdischen Kulturtage in Rostock präsentieren vom 18.10. bis 5.11. insgesamt 14 Konzerte, Lesungen, Film- und Theatervorführungen.

Das Eröffnungswochenende startet am kommenden Samstag, d. 18. Oktober in der Kunsthalle Rostock mit der Lesung von Christian Berkel, der seinen neuen Roman „Sputnik“ vorstellt. Am 19. Oktober lädt dann vormittags das Max-Samuel-Haus zur Vernissage der interreligiösen Ausstellung „Pflanzen der Heiligen Schriften Thora, Bibel und Koran“ ein. Der Eintritt ist frei. Am Abend des 19.10. lädt dann die Band DEGUY zu einem Konzert in das Foyer in der Bühne 602 am Rostocker Stadthafen ein.

Nicht wenige der Veranstaltungen der 9. Jüdischen Kulturtage Rostock sind in diesem Jahr komplett kostenfrei. Dazu gehören z.B. die musikalische Lesung „Jerusalem“ mit Küf Kaufmann & Klangprojekt am 20.10. in der Aula der Universität Rostock, am 2.11. die musikalische Lesung mit Wolfgang Rieck „Mottche Spinkus un de Pelz“ in der Kirche in Warnemünde oder auch das Konzert mit dem Diplomatischen Streichquartett zum Abschluss der 9. Jüdischen Kulturtage am 5.11.25 im Festsaal des Rostocker Rathauses.

Auf NDR 1 Radio MV „Es ist schon zu einer schönen Tradition geworden, dass wir die Jüdischen Kulturtage in Rostock kurz nach unseren Hohen Feiertagen starten“, sagt Juri Rosov, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Rostock. „Hierzu gehörte auch Rosch Haschana (Hebr. „Kopf des Jahres“). Seien Sie deshalb eingebunden in unsere Wünsche für Frieden und ein süßes, erfolgreiches und gesundes neues Jahr, das nach der jüdischen Zeitrechnung bereits das Jahr 5786 ist. Neu ist in diesem Jahr, dass wir den Beginn der Kulturtage mit einem Eröffnungswochenende begehen. Lassen Sie sich also mit einer Lesung, einer Vernissage und einem Konzert einstimmen auf unser Festival.“

Einerseits freue man sich über das große Interesse des Rostocker Publikums an den jüdischen Kulturtagen. „Andererseits“, so Juri Rosov, „erschüttert uns der bundesweit zunehmende Antisemitismus. Daher ist es uns umso wichtiger, unsere Tradition fortzuführen. Kunst ist der beste Brückenbauer. Wir hoffen, dass wir so hier in Rostock ein klein wenig zum besseren Verständnis des jüdischen Lebens beitragen können.“

Die Termine zu den insgesamt 14 Konzerten, Film- und Theatervorführungen bzw. Lesungen finden Sie im Kulturkalender bzw. auf der Seite der Jüdischen Gemeinde Rostock.

(Nach einer Presseinformation der Jüdischen Gemeinde Rostock)

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Land der Bilder in der Kulturbörse Gnoien

Gnoin (nordPR) – Unter dem Titel „Land der Bilder“ öffnet heute in der Kulturbörse Gnoin eine kleine aber feine Ausstellung mit Werken von Christian Kabuß.
Das Anliegen des in Ludwigslust geborenen Künstler ist eine tätige, mit allen Sinnen, dem ganzen Körper empfundene Wahrnehmung. Das Einbinden in das Erlebte und seine Geschichten wolle er dabei so ursprünglich wie möglich umzusetzen. Denn das führe zu neuen Formen bildlicher Intensität und Lebensnähe.
Auffällig ist die unmittelbare Kopplung der Erfahrung an die Gestik des Malens über die Ausdrucksbewegung der Hand. Die Betonung der Mittel führt von der Gegenständlichkeit weg in eine freie Malerei.

Grundlage überregionaler Bekanntheit und internationaler Anerkennung ist für den Altkalener Künstler die Verwurzelung im ländlichen Umfeld, seinen Panoramen, Landhäusern, Stadtgärten und menschlichen Färbungen. Diese große Welt ist hier in kleiner Schau bildlich dokumentiert. Sie öffnet die Herzen für ein Land der Bilder.

Künstlerische Vita Christian Kabuß:
1989-1993 Medizinstudium Rostock und Lübeck
1995-2002 Kunsthochschule Berlin-Weißensee
1999 Accademia di Belle Arti di Venezia
2001 Diplom „Formen aus Musik“
2002 Meisterschüler „Musik aus Formen“
2002 Stipendium NaföG Berlin
2003 MOME Budapest mit Stipendium DAAD
Seit 2004 freischaffend

Die aktuelle Ausstellung ist vom 13.09.2025 bis zum 13.02.2026 zu erleben in der Kulturbörse Gnoien, Teterower Str. 22, in 17179 Gnoien.
Montag bis Freitag jeweils von 09.00 – 19.00 Uhr und am Freitag von 09:00 – 12:00 Uhr.

(Nach einer Presseinformation des Landestourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern)

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Intendant des Mecklenburgischen Staatstheaters feuert Jennifer Sabel, Preisträgerin des Deutschern Schauspielpreis 2025

Schwerin (nordPR) – Den Deutschen Schauspielpreis 2025 erhielt jetzt die Schweriner Schauspielerin Jennifer Sabel in der Kategorie Dramatische Hauptrolle. Die Auszeichnung gilt als eine der wichtigsten deutschen Ehrungen für Schauspielkunst

Die 44-jährige Jennifer Sabel  spielt im Drama „Ich sterbe. Kommst du?” eine Frau, die unheilbar an Brustkrebs erkrankt ist. Der Film erzählt, wie sich die Beziehung der Mutter zu ihrem sechs Jahre alten Sohn entwickelt. Gedreht wurde u.a. in Rostock und Bernstorf bei Grevesmühlen. Das Drama wurde bereits mit dem Max Ophüls Preis geehrt und kommt im November in die Kinos.

Ihr Mann Benjamin Kramme hat bei „Ich sterbe. Kommst du?” sein Regiedebüt gegeben: „Das Besondere an Jenny ist: Sie braucht eigentlich keinen Regisseur. Sie ist eine wahnsinnig intuitive Schauspielerin. Da sind Dinge passiert, die du als Regisseur gar nicht einfordern kannst.”

Jennifer Sabel studierte Schauspiel an der Theaterakademie August Everding in München und als postgraduierten Stipendiatin an der „Was ihr wollt“-Akademie von Tom Stromberg und Peter Zadek. Sie war am Theater Erlangen, Theater Heidelberg und am Stadttheater Bremerhaven fest engagiert. Sie spielte außerdem freischaffend u.a. am Berliner Theaterdiscounter und Joshua Sobols Alma in Wien und Prag und wirkte bei ausgewählten Filmprojekten mit. In Schwerin spielte Jennifer Sabel u.a. Juli in Liliom, Madame Chauchat in Der Zauberberg und Conny Gundermann in Gundermann.

Seit 2016 gehörte Jennifer Sabel zum Ensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters. Gehörte deshalb, weil  ihr Vertrag nicht verlängert wird. Der Intendant des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin, Hans-Georg Wegner, hat Jennifer Sabel vor wenigen Tagen gefeuert, was online viele Kommentare ausgelöst hat. Hier eine Auswahl:

*Oh Gott ist das peinlich! Das Mecklenburgische Staatstheater in Schwerin feuert aktuell die frischgebackene Trägerin des Deutschen Schauspielpreises.

*Eine Provinzposse ohnegleichen. Die Trägerin des Deutschen Schauspielpreises 2025 wird vom so genannten Mecklenburgischen Staatstheater gefeuert. Damit zeigt der vollsubventionierte staatliche Theaterladen was er wirklich ist: Ein, was zumindest die Führung angeht, nur sehr, sehr mittelmäßiges Stadttheater.

*Der Intendant des Mecklenburgischen Staatstheaters, Hans-Georg Wegner, schmeißt die gerade gekürte Trägerin des Deutschen Schauspielpreises, Jennifer Sabel, aus dem Ensemble. Wahrscheinlich neidet Herr Wegner, der es in seinem Leben  künstlerisch selbst zu nichts wirklich Großem gebracht hat, einfach erfolgreichen Künstlern ihren Erfolg?

(Unter Verwendung einer Presseinformation der Deutschen Filmakademie Produktion GmbH)

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Literaturpreis der Stadt Kappeln geht an Susanne Bliemel

Kappeln (nordPR) – Der 34. Niederdeutsche Literaturpreis der Stadt Kappeln geht in diesem Jahr an Susanne Bliemel aus Banzkow bei Schwerin.
Die Autorin und Moderatorin aus Mecklenburg-Vorpommern wird den Preis am 7. November 2025 in Kappeln erhalten. Die diesjährige Jury, besetzt mit Christoph Ahlers, (NDR), Ingrid Bindzus (SHHB), Heiko Block (INS, Kappeln-Preisträger 2024), Volker Holm (SHHB) und Robert Langhanke (Europa-Universität Flensburg) begründet ihren Entschluss wie folgt:

Mit dem 34. Niederdeutschen Literaturpreis zeichnet die Stadt Kappeln eine Autorin aus, die sich seit vielen Jahren mit ihren plattdeutschen Geschichten und ihrem Einsatz für das Niederdeutsche weit über Mecklenburg-Vorpommern hinaus einen Namen gemacht hat. 2020 wurde Susanne Bliemel bereits mit dem Fritz-Reuter-Preis der Hamburger Carl-Toepfer-Stiftung ausgezeichnet. Neben eigenen Texten, die den mecklenburgischen Alltag vor und nach der Wende beleuchten, hat sie auch plattdeutsche Fassungen der Kult-Comics „Die Abrafaxe“ und Lehrmaterial für den niederdeutschen Schulunterricht vorgelegt. Mit ihrem jüngsten Buch hat Susanne Bliemel die niederdeutsche Literatur um eine neue Facette bereichert. Unter dem Titel „Von Fall tau Fall“ präsentiert sie überaus gelungene und beachtenswerte Nachdichtungen avantgardistischer Texte des russischen Autors Daniil Charms (1905 bis 1942).
Die Autorin Susanne Bliemel ist aber auch Autorin der überaus beliebten Buchserie „De Mallbüdel“. Hier werden regelmäßig im Schweriner TENNEMANN Verlag Döntjes und Verteller aus dem Mallbüdel von NDR 1 Radio MV veröffentlicht. Die neue Ausgabe „De Mallbüdel 11“ erscheint in diesen Wochen noch rechtzeitig zum Weihnachtsfest, teilte jetzt Verlagschef Leif Tennemann exklusiv dem Mediendienst nordPR mit.

Die 34. Verleihung des Niederdeutschen Literaturpreises der Stadt Kappeln an Susanne Bliemel findet am Freitag, dem 07.11.2025 in der Alten Maschinenhalle im Bahnhofsweg 36a in 24376 Kappeln statt. Anmeldungen sind über die Internetseite der Stadt Kappeln oder per E-Mail unter kultur@stadt-kappeln.de möglich. Der Eintritt ist frei.

(Nach einer gemeinsamen Pressemitteilung der Stadt Kappeln und des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes)

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Theaterfestival „Freisprung“ startet in Rostock

Rostock (nordPR) – Vom 16. bis zum 18. Oktober findet im Theater „Bühne 602“ in Rostock das 11. Theaterfestival „Freisprung“ des Landesverbandes Freie Darstellende Künste Mecklenburg-Vorpommern e. V. (fredak MV) statt.
Mit dem Festival gibt der Landesverband vor allem jungen Theatermacherinnen und Theatermachern aus Mecklenburg-Vorpommern eine Bühne, lädt sie zu Workshops ein und ehrt die beste Produktion mit der Verleihung des Preises „Die applaudierende Hand“.

Das Programm beginnt am Donnerstag, 16. Oktober um 17:30 mit einer Eröffnung und dem Theaterstück „Der Sandmann“, gefolgt von einer Ausstellungseröffnung der Malerin Marta Olejnko.
Das Festival endet am Samstag, 18. Oktober mit einer Diskussion am Runden Tisch, einem weiteren Theaterstück und im Anschluss mit der Verleihung des Jurypreises.
Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten auch eine Einladung zu einem Gastspiel im Rahmen des Spiellust-Festivals, das vom 22. bis 25. Januar 2026 in Rostock stattfindet.

Für die Jahre 2025 und 2026 unterstützt das Kulturministerium Mecklenburg-Vorpommern das Freisprung-Festival mit insgesamt 60.000 Euro (30.000 Euro im Jahr).

Das Programm des 11. Theaterfestivals „Freisprung“

Donnerstag 16. Oktober
17:30 Uhr
Eröffnung

18:00 Uhr
„Der Sandmann“
Stück mit Puppen
Konzept und Spiel: Christine Zeides
Cello: Jakob Seel, Komposition: Markus Gorski
Technik: Mario Pannach

19:00 Uhr
Vernissage MARTA OLEJKO
Grafik und Malerei

„An der Ostsee aufgewachsen zu sein hat meine Malweise sehr geprägt. In meinen Bildern kann man das finden, was auch das Meer für mich verkörpert: fröhliche, kraftvolle Melancholie !“

20:00 Uhr
„ALICE D LOST | deep in the bosom of the gentle night“
Techno Tanz Theater
Von und mit Jenny Helene Wübbe (Performerin) und Jelena Bonner (Sound-Technik)

Freitag 17. Oktober
10:00 Uhr
„Heinrich der Fünfte“
(Hendrik der Vijfde) von Ignace Cornelissen
Rechte: Drei Masken Verlag
Puppenspiel ab 8 Jahren
Spiel: Annika Schaper, Robert Richter
Outside-Eye: Sarah John und Madita Kuhfuhs
Studierende der HfS Berlin

12:00-15:00 Uhr
Workshop View Points Teil 1

19:00 Uhr
„fly with u“
Objekttheater (im Foyer)
Von und mit Akira Schroth und Maria Vittoria Zenoni
Studierende der HfS Berlin

20:00 Uhr
„Familienalbum. Seite 3“
Schauspiel
KBB Kollektiv – Paula Dieckmann, Jakob Schleert, Franz Warnek

Im Anschluß SK-Mize

Samstag 18. Oktober
11:00 -14:00 Uhr
Workshop View Points Teil 2

15:00 Uhr
„Anfang Ziege Ende“
Objekttheater mit Livesound
Panne Fatale – Spiel: Gerda Pethke, Odile Pothier, Lotta Lechtenberg
Dramaturgie und Outside Eye: Stäff Günther
Szenographie: Tülin Hageman

16:30 – 17:30 Uhr
round table – „Fröhliche Freischaffenheit“
fredak lädt alle Teilnehmenden zum Austausch ein

18:00 Uhr
„Frauenliebe und Überleben“
Interdisziplinäres Theaterstück
Püppchen-Kollektiv – Lea Hartlaub, Maxine Moesta, Luisa Camille
Video: Viktor Maria Sommerfeld, Musik: Stefan Schuster
Studierende der HMT

Im Anschluß
Preisverleihung und SK-Mize

(Nach einer Presseinformation des Ministeriums für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten MV)

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Das Programm der Bachtage Rostock 2025

Rostock (nordPR) – Nachfolgend finden sie hier auf MECK-POMM-HITS.DE das Programm der Bachtage Rostock 2025:

10.10.2025
BACH Motetten
Gaechinger Cantorey, Hans-Christoph Rademann, Leitung
Musik: Johann Sebastian Bach
19:30 Uhr, Nikolaikirche Rostock

11.10.2025
BACH und das Ende der Zeit
Johanna Staemmler, Violine, Peter-Philipp Staemmler, Violoncello, Hansjacob Staemmler, Klavier, Kilian Herold, Klarinette
Musik: Johann Sebastian Bach, Olivier Messiaen
16:00 Uhr, Universitätskirche Rostock

11.10.2025
Rethinking the Well-Tempered Clavier
Bachs Wohltemperiertes Klavier neu gedacht
Calmus Ensemble, Elisabeth Mücksch, Sopran, Johanna Veit, Alt, Friedrich Bracks, Tenor, Jonathan Kilian Müller Saretz, Bariton, Michael B. Gernert, Bass, Natalya Pasichnyk, Klavier
Musik: Johann Sebastian Bach
19:30 Uhr, Barocksaal Rostock

12.10.2025
Orgelmatinee
Kit Armstrong, Orgel
Musik: Johann Sebastian Bach, Giles Farnaby, Charles-Marie Widor, Franz Liszt
11:30 Uhr, Universitätskirche Rostock

12.10.2025
BACH im Kontext – Entwicklung und Inspiration
Kit Armstrong, Klavier
Musik: Johann Kuhnau, Johann Sebastian Bach, Jean-Philippe Rameau, Louis Marchand, Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Christian Bach
16:00 Uhr, Universitätskirche Rostock

12.10.2025
Deep strings
Anne-Christin Schwarz, Violoncello, Gesang, Stephan Braun, Violoncello
18:30 Uhr, Petrikirche Rostock

(nach einer Presseinformation von Bachverein Rostock e.V.)

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Höhepunkte der Bachtage Rostock 2025

Rostock (nordPR) – Motetten, Orgelwerke und eine neue Sicht auf den legendären Zyklus des „Wohltemperierten Klaviers”: Das sind nur einige Höhepunkte der Bachtage Rostock vom 10. bis 12. Oktober 2025.

Ein der bekanntesten Protagonisten der diesjährigen Bachtage dürfte dabei der in den USA geborene Pianist Kit Armstrong sein, der in Rostock in zwei Konzerten sowohl an der Orgel als auch am Flügel zu hören sein wird. Dabei erklingen neben Bach auch Werke von Giles Farnaby, Charles-Marie Widor und Franz Liszt an der Orgel. Am Klavier spielt Armstrong auch Stücke der Bach-Söhne Carl Philipp Emanuel Bach und Johann Christian.

Nicht nur Tasten-, sondern auch Streichinstrumente und Vokalstimmen lassen in Rostock den Komponisten und Thomaskantor Bach erklingen, von dem der kanadische Pianist, Musiker und Bachinterpret Glenn Gould einst sagte „Nobody swings like Bach”. Das lässt sich zum Beispiel hören bei Deep Strings (Violoncelli/Gesang) – über das Duo heißt es, es sei „von Klassik genährt, in Jazz geschult und im ganz individuellen Songwriting gereift”.

2025 wird auch des 275. Todestages von Bach gedacht. Entsprechend stehen Motetten auf dem Programm des Eröffnungskonzertes, das auch die besondere Verbindung der Rostocker Kirchenmusik unter dem jüngst verstorbenen Rostocker Kantor Hartwig Eschenburg und der renommierten Gaechinger Cantorey unter Hans-Christoph Rademann hervorheben soll.

Das Programm der Bachtage Rostock 2025:

10.10.2025
BACH Motetten
Gaechinger Cantorey, Hans-Christoph Rademann, Leitung
Musik: Johann Sebastian Bach
19:30 Uhr, Nikolaikirche Rostock

11.10.2025
BACH und das Ende der Zeit
Johanna Staemmler, Violine, Peter-Philipp Staemmler, Violoncello, Hansjacob Staemmler, Klavier, Kilian Herold, Klarinette
Musik: Johann Sebastian Bach, Olivier Messiaen
16:00 Uhr, Universitätskirche Rostock

11.10.2025
Rethinking the Well-Tempered Clavier
Bachs Wohltemperiertes Klavier neu gedacht
Calmus Ensemble, Elisabeth Mücksch, Sopran, Johanna Veit, Alt, Friedrich Bracks, Tenor, Jonathan Kilian Müller Saretz, Bariton, Michael B. Gernert, Bass, Natalya Pasichnyk, Klavier
Musik: Johann Sebastian Bach
19:30 Uhr, Barocksaal Rostock

12.10.2025
Orgelmatinee
Kit Armstrong, Orgel
Musik: Johann Sebastian Bach, Giles Farnaby, Charles-Marie Widor, Franz Liszt
11:30 Uhr, Universitätskirche Rostock

12.10.2025
BACH im Kontext – Entwicklung und Inspiration
Kit Armstrong, Klavier
Musik: Johann Kuhnau, Johann Sebastian Bach, Jean-Philippe Rameau, Louis Marchand, Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Christian Bach
16:00 Uhr, Universitätskirche Rostock

12.10.2025
Deep strings
Anne-Christin Schwarz, Violoncello, Gesang, Stephan Braun, Violoncello
18:30 Uhr, Petrikirche Rostock

(nach einer Presseinformation von Bachverein Rostock e.V.)

(Eine honorarfreie Übernahme der Meldung ist jederzeit möglich bei Nennung der Quelle „nordPR“)


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Rasende Liebe und hitziger Wahn an der HMT Rostock

Rostock (nordPR) –  An der Hochschule für Musik und Theater Rostock wird im Oktober 2025 Georg Friedrich Händels selten zu sehende Oper „Orlando“ aufgeführt – eine Geschichte von rasender Liebe und hitzigem Wahn.

„Orlando“ fasziniert bis heute durch ihre emotional-tragischen sowie idyllischen Szenen, die musikalischen und szenischen Effekte, ihre Verspieltheit, ihren monodischen Musikstil und die besonders virtuose Führung der Gesangsstimme.

Orlando hat Angelica das Leben gerettet und sich dabei unsterblich in sie verliebt. Für ihn ist es selbstverständlich, dass die Errettete die Liebe ihres heldenhaften Retters erwidert. Angelica aber verliebt sich in Medoro, der wiederum mit dem Hirtenmädchen Dorinda verbandelt war, diese aber wegen der weit besseren Partie verlässt.

Zoroastro versucht Orlando wieder auf den rechten Weg zu bringen, doch vergebens. Orlando wird so von seinem Eifersuchtswahn überrollt, verliert den Verstand und ermordet im Delirium Angelica und Medoro. Doch dann wendet sich durch Zoroastros magische Kräfte alles zum Guten. Angelica und Medoro werden von den Toten auferweckt und Orlando wird von seiner Raserei geheilt.

Musikalisch bietet die Oper einen unerhörten Reichtum. Händel verlässt ausgetretene Pfade und wagt sich sehr weit vor. Die Art und Weise wie er den Wahnsinn des Protagonisten in Töne gesetzt hat, mutet selbst für die heutigen Ohren sehr modern an.

An sechs Abenden wird das turbulente Werk von Studentinnen und Studenten der Gesangsklassen und dem Hochschulsinfonieorchester unter der musikalischen Leitung von Professor Florian Erdl im Katharinensaal und unter der Regie von Frauke Meyer aufgeführt.
Die Premiere findet am Freitag, den 17. Oktober 2025, um 19.30 Uhr statt. Weitere Aufführungen folgen am 19. Oktober um 18 Uhr sowie am 21., 22., 24. und 25. Oktober um jeweils 19.30 Uhr.

Eintrittskarten sind für 20,00 € (erm. 13,00 €) zzgl. Abendkassenzuschlag erhältlich. Es gilt kostenfreier Eintritt für Studenten und Studentinnen mit dem Kulturticket.

(Nach einer Presseinformation der Hochschule für Musik und Theater Rostock)

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„De verflixte Strump“ – erste niederdeutsche Premiere der Saison in der Kulturmühle Parchim

Parchim / Schwerin (nordPR) – Ihre erste Premiere der Saison präsentiert die Fritz-Reuter-Bühne des Mecklenburgischen Staatstheaters in der Kulturmühle Parchim. Das niederdeutsche Lustspiel „De verflixte Strump“ von Hans Balzer wird von Philip Lüsebrink mit musikalischen Einlagen inszeniert. Die Parchimer Premiere am 10. Oktober in der Kulturmühle Parchim ist bereits ausverkauft. Für die Schweriner Premiere am 16. Oktober um 19.30 Uhr in der M*Halle sind noch Restkarten erhältlich.

Der Kampf der Geschlechter ist ein uraltes Thema und auch Balzers Lustspiel, das 1953 an der Fritz-Reuter-Bühne uraufgeführt wurde, könnte man als „alten Schinken“ bezeichnen. Doch wirft man einen genaueren Blick auf die Charaktere, so erkennt man in der Geschichte über eine tiefe Freundschaft zweier moralisch gefestigter Frauen und zweier Männer, die sich im Hahnenkampf befinden, dass sich das Verhältnis zwischen den Geschlechtern gar nicht so sehr verändert hat, wie wir es heute gerne glauben wollen.

Da ist doch was im Busch! Das bemerkt Gundula sofort, als sie bei ihrer guten Freundin Sneiwitt ankommt. Deren Ehemann Lafrenz muss nämlich angeblich über Nacht auf eine Geschäftsreise und möchte seine treuliebende Frau ungern alleine lassen. Wie gut für Sneiwitt, dass die clevere Gundula den Braten schon riecht. Und tatsächlich: Lafrenz hat mit seinem besten Freund und Weiberhelden Säutmund eine Wette abgeschlossen. Wenn Säutmund der Überzeugung ist, alle Frauen seien leicht zu haben, so müsse es für ihn ein Kinderspiel sein, Sneiwitt zu verführen und als Beweis ihren Strumpf zu ergattern. Doch die beiden Frauen kommen diesem unsäglichen Komplott auf die Spur und schmieden einen aberwitzigen Gegenplan, um es den Herren heimzuzahlen.

Weitere Vorstellungen: 16. und 24.10., 5.11. sowie 18.12. um 19.30 Uhr, 19.10. und 16.11. um 18 Uhr in der M*Halle, 26.10. um 16 Uhr in der Kulturmühle Parchim, 9.11. um 18 Uhr Theater Putbus

Theaterkarten:
Theaterkasse Parchim: 03871 62 91-141
Theaterkasse Schwerin: 0385 53 00-123;

(Nach einer Presseinformation des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin / Parchim)

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Zwei Ballett-Premieren im Theater Vorpommern

Greiswald / Stralsund (nordPR) – Zur Musik von Mozart und Strawinsky bringt Ralf Dörnen gleich zwei Ballette auf die Bühne. Premiere ist am 11.10. in Greifswald und am 31.10. in Stralsund.

Über Mozart-Requiem/Le Sacre du Printemps:
Lux aeterna. Das ewige Licht. In unseren dunklen Zeiten bleibt uns nichts anderes als das Licht das wir in uns selbst tragen, zu finden und zu nutzen. Es ist an uns, den Schritt zu wagen aus der Dunkelheit. Es ist an uns, aus der Vergangenheit Schlüsse zu ziehen und nach vorn zu schauen, um zu wachsen. Jede/r für sich darf Veränderungen schaffen und solche annehmen, den Stillstand im Inneren überwinden und sich ins Neue wagen.

Mozart verstarb während der Komposition des Requiems und hat doch solch eine Strahlkraft in sein letztes Werk hineingegeben, dass es nun als Gegenpol zu Ralf Dörnens dritter choreografischer Fassung von „Le Sacre du Printemps“ wird. Strawinskys Ballettmusik ist von einem imaginierten heidnischen Frühlingsritual inspiriert, an dessen Ende sich ein Mädchen zu Tode tanzt. Ralf Dörnen versetzt das vorgeschichtliche Ritual in ein albtraumhaftes Zukunftsszenario: Zwischen Bergen von Zivilisationsmüll irren hungrige Wesen umher, die alle menschlichen Züge verloren haben und einander belauern, um im günstigsten Moment über den Schwächsten herzufallen. Und niemand weiß, wer das nächste Opfer sein wird.

„Strawinskys Sacre mag 1913 das Theater in seinen Grundfesten erschüttert haben. Ausgerechnet nach Greifswald muss man fahren, um seine Nachbeben zu spüren“, schrieb der Tanzkritiker Hartmut Regitz über Dörnens Inszenierung von 2008 dazu in der Wochenzeitung „Die Zeit“. Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ veränderte das Verständnis nachfolgender Komponisten für rhythmische Strukturen und provozierte einen der größten Theaterskandale der Geschichte.

Ralf Dörnen entschied sich, den Beruf des Tänzers und später des Choreografen zu ergreifen, da ihn Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ derartig begeisterte und es für ihn „die gewaltigste und großartigste Musik (ist), die je für den Tanz komponiert wurde. Denn sie trifft direkt ohne Umwege in Mark und Bein und das auch noch mehr als 100 Jahre nach der skandalösen Uraufführung 1913.“ Mit der Choreografie zum Mozart-Requiem greift Dörnen zu einer Musik, für die er genau jetzt die Kraft hat sie mit seinem jungen Ensemble zu tanzen.

Greifswald (Stadthalle / Kaisersaal)
Sa 11.10.2025 / 19.30 Uhr Premiere
So 19.10.2025 / 18.00 Uhr
Sa 15.11.2025 / 19.30 Uhr
Sa 17.01.2025 / 19.30 Uhr

Stralsund (Großes Haus)
Fr 31.10.2025 / 19.30 Uhr Premiere
So 23.11.2025 / 18.00 Uhr
So 04.01.2026 / 18.00 Uhr
Sa 11.04.2026 / 19.30 Uhr

Theater Putbus
Fr 17.10.2025 / 19.30 Uhr

Karten, Infos, Kontakt: www.theater-vorpommern.de

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Gitta Lindemann liest bei Uwe-Johnson-Tagen in Neustrelitz

Neustrelitz (nordPR) – Am Donnerstag, den 9. Oktober, liest Gitta Lindemann aus ihrem Buch „Meine Fensterplätze“. Los geht’s um 19 Uhr im Kulturquartier in Neustrelitz. Die Veranstaltung ist Teil der Uwe-Johnson-Tage und wird moderiert von Prof. Carsten Gansel.

Gitta Lindemann hat schon immer geschrieben, aber fast alle Ergebnisse haben dem eigenen kritischen Blick nicht standgehalten. Erst mit den 1990er Jahren und den damit in Verbindung stehenden Veränderungen hat sie frühere Ansätze aufgegriffen.
Entstanden sind berührende Geschichten, in denen das Erinnern eine zentrale Rolle spielt. Somit ist  Gitta Lindemanns Buch “Meine Fensterplätze“  ist ein beeindruckendes Stück Literatur über die Schwierigkeiten, ein Leben zu leben. Sie schaut in sich und zurück auf ihr Leben, welches eng mit der DDR verbunden ist, mit ihrem Aufbau, ihren Konflikten, ihrem Niedergang. Entstanden sind Geschichten voller Erinnerungen, denen eine zentrale Frage Uwe Johnsons eingeschrieben ist: „Was war eigentlich bis jetzt: Woher komme ich, und was hat mich zu dem gemacht, was ich bin?“

Gitta Lindemann wurde 1939 in Dresden geboren. Von 1957 bis 1962 studierte sie Journalistik in Leipzig. Von 1969 bis 1974 arbeitete sie im Studio Neubrandenburg von Radio DDR und von 1974 bis 1989 als freie Rundfunkjournalistin bei der Radio DDR- Ferienwelle in Rostock. Nach der politischen Wende war sie als Kulturredakteurin für Radio Mecklenburg-Vorpommern (RMV) tätig. Mit der Gründung des NDR-Landesfunkhauses wurde Gitta Gitta Lindemann Kulturchefin von NDR 1 Radio MV. In dieser Funktion war sie u.a. Mitbegründerin und Moderatorin des sehr erfolgreichen NDR-Literaturcafés.
Gitta Lindemann lebt und arbeitet heute in Wendisch-Rambow.

Prof. Carsten Gansel ist Literaturprofessor und Verleger. Er ist bekannt durch zahlreiche Bücher zur deutschsprachigen Literatur, zuletzt erschien 2023 die Brigitte-Reimann-Biografie „Ich bin so gierig nach Leben“.
Er studierte Germanistik, Slawistik, Pädagogik mit Diplom in Deutsch und Russisch (Lehramt). Danach absolvierte er ein Forschungsstudium der Germanistischen Literaturwissenschaft und wurde an der Pädagogischen Hochschule „Liselotte Herrmann“ Güstrow promoviert.
1985 erhielt Gansel die Lehrbefähigung für das Fach Geschichte der Deutschen Literatur. Die B-Promotion / Habilitation absolvierte Gansel 1989 am Institut für Kultur- und Kunstwissenschaften der Akademie für Gesellschaftswissenschaften der DDR.

Lehr- und Forschungstätigkeiten übte er danach an der Pädagogischen Hochschule Neubrandenburg und an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald aus.
Lehrstuhlvertretungen und Gastprofessuren führten ihn ebenfalls an die Universitäten in Bielefeld und Frankfurt am Main. Von 1995 bis 2022 war er Professor für Neuere deutsche Literatur und Germanistische Literatur- und Mediendidaktik an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Gastprofessuren hatte Gansel an den Universitäten Zielona Góra, Calgary, Havanna sowie an der Staatlichen Landesuniversität Moskau. Er war Visiting Scholar an der Cornell University und hatte eine Top-Global-Professur an der Keiō-Universität Tokyo inne.
Gansel ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland, des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS), Vorsitzender der Christa Wolf Gesellschaft und Vorsitzender der Jury zur Verleihung des Uwe-Johnson-Preises sowie des Uwe-Johnson-Förderpreises.
Professor Carsten Gansel ist Träger des Anneliese-Wagner-Preises und des Bundesverdienstkreuzes.

Der Eintritt zur Lesung „Meine Fensterplätze“ kostet 8 €, ermäßigt 5 €. Anmeldungen unter 03981 23909-99 oder info@kulturquartier-neustrelitz.de

(Nach einer Presseinformation des Kulturquartiers Mecklenburg-Strelitz gGmbH und Recherchen des nordPR-Mediendienstes)

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